Weiter gehts zum Monopol! Google erfindet das Rad neu
Seit heute gibt es Google Buzz, die neue eierlegende Wollmilchsau aus dem Hause des Suchriesen. Dem geneigten Nutzer wird viel geboten, das Angebot ersetzt Twitter und große Teile von Facebook (nicht, dass die Funktionen neu wären) und kombiniert diese mit dem existierenden Gmail-Account.
Anders als von Twitter, Facebook und Co. gewohnt, weiß Google selbst, was der Nutzer will und wer in seiner Kontaktliste stehen soll. Das zu ermitteln ist ja auch einfach, wenn man die Maildaten des Benutzers hat.
Ebenso weiß Google aber auch, welche Nachrichten der Nutzer lesen will, uninteressantes filtert Buzz gleich raus. Bei dieser Funktion frage ich mich mal wieder, woher denn der Konzern das wissen will… Achja, Datenkrake, stimmt ja.
Und falls man eine Landkarte mit den Aufenthaltsorten der Nutzer braucht: Auch kein Problem, Google Maps gibts ja schon.
Nebenbei kann man natürlich auch Flickr integrieren, mit Twitter verbinden uvm.
Mein erstes Fazit: Wie auch Google Wave überzeugt mich die Sache nicht. Buzz fasst meines Erachtens nur bislang getrennte Netzwerke zusammen und erfindet das Rad mal wieder neu und bringt Google ein Stück weiter ans Internet-Monopol.
Übrigens: Liegen die Markenrechte an Buzz nicht eigentlich bei Sony? Nur mal so nebenbei…



Ich muss sagen, das mich die Sache enttäuscht.
Ich wollte das mal Testen, kann aber niergentwo einen Eintrag finden.
@Sanku
Wie? Du musst nur einen Gmail-Account haben.