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Artikel Tagged ‘Werbung’

Das Wesen der Werbung

25. November 2008

Auf eldests Blog gab es gestern einen interessanten Artikel über Werbung. Er schrieb, wie schlecht die Werbung von MediaMarkt und Konsorten zurzeit sei.

Den Gedanken mal weiter gesponnen: Die Werbung von MediaMarkt ist schlicht gesagt strohdoof. manche werden sie extrem lustig finden, weil es eben den Humor trifft. Wieder andere werden kopfschüttelnd darüber nachdenken, wer auf so schlechte Ideen kommen kann und wieso er sich nicht schämt, das auch noch öffentlich auszustrahlen. Und dann gibt es noch die, die aus Prinzip lachen, weil Oliver Dittrich die Charaktere mimt.

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Jedoch haben alle etwas gemeinsam. Sie haben darüber mehr oder weniger nachgedacht. Und so haben sie auf die Werbung reagiert. Wenn sie nun gestresst durch die Stadt laufen, werden sie gewiss nicht an die Werbung denken, sondern lediglich daran, dass sie noch eine Druckerpatrone, eine Speicherkarte, zwei neue Computerspiele und Batterien brauchen.
Und da wird dann der nächstbeste Laden aus dem Unterbewusstsein gekramt. Das Unterbewusstsein fackelt nicht lange und befielt, in den Laden zu gehen, der letztens durch seine Werbung so auffiel und sich ins Bewusstsein einbrannte.

Schon haben wir die Bescherung. Wir wurden durch die blödeste und schlechteste Werbung seit dem Beginn der Menschheit manipuliert und hinters Licht geführt.

Das ganze Denkmuster passt jetzt natürlich lange nicht auf jeden. Mancher wird gerade bei Mediamarkt nicht einkaufen, da er sich das fest vorgenommen hat, der andere schaltet bei Werbung prinzipiell weg. Aber wenn nur ein Bruchteil der Zuschauer auf die Werbung anschlagen, hat es sich für die Kette gelohnt.

Allgemein, Lokales , , , , , , , , ,

Forschungsspam

9. November 2008

Haben Sie in letzter Zeit Spammails bekommen? Ja? Dann haben Sie vielleicht am Ausgang einer Studie zweier amerikanischer Forscherteams mitgewirkt.

Um zu erfahren, wie lohnenswert das Versenden von Spammails eigentlich ist, modifizierten die Forscher ein existierendes Botnetz und leiteten alle Links auf eigene Server um.
Da sie so mit Spammails forschten, die sowieso gesendet worden wären, machten sie sich nciht strafbar und gelangten zu interessanten Ergebnissen:
Eine Kampagne für Arzneimittel (vermutlich blaue, formschöne Tabletten) hatte eine Klickrate von 0,00001%, damit hätte sie 140USD am Tag generiert. Zu beachten ist dabei, dass die Forscher nur 1,5% des Botnetzes manipulierten, der Gesamtbetrag wird sich auf etwa 9500 Dollar am Tag belaufen.

Eigentlich eine ganz gute Bilanz, oder? Lohnenswert scheint es ja zu sein.

Zum Nachlesen: heise.de: Spammen im Dienste der Wissenschaft

Computer, Internet, Spam , , , , , ,

Alice experimentiert mit Fehlermeldungen

9. Oktober 2008

Eigentlich sieht man ja, wenn man eine ungültige Domain aufruft, eine klassische Fehlerseite. Das kenne auch ich eigentlich so. Plötzlich leitet Alice, das Unternehmen, das auch unseren Zugang bereitstellt aber alle ungültigen Anfragen auf eine eigene Suchseite um…

Alice Suche

Heute las ich dann bei BadBoy_, dass er das selbe Phänomen beobachtete und herausfand, dass es sich wohl um ein Experiment von Alice handelt.

Anscheinend kann man diesen “Service” auch ausschalten. Aber ich bin nunmal nicht der Besitzer des AOL-Hauptnamens, ich kann somit gar nichts…

Computer, Internet , , , , ,

Noch mehr Werbung für Macrosoft…

20. September 2008

Anscheinend waren die Spots mit Jerry Seinfeld nicht so der Bringer, jedenfalls gibt es eine neue Werbekampagne mit dem Namen “I’m a PC”. Verschiedene Personen geben freiwillig oder unfreiwillig zu, Windows zu nutzen.

Microsoft veröffentlichte auch Bilder aus der Entstehungsphase auf der Website. Flickr-Nutzer LuisDS schaute sich die Bildinformationen mal genauer an und stellte fest, dass das Bild mit Adobe Photoshop auf einem Mac erstellt wurde:

Macrosoft

Inzwischen ist diese kleine Panne beseitigt, das Bild wurde ausgetauscht und enthält solcherlei Informationen nun nicht mehr.

Gefunden habe ich die Geschichte im schweizerischen Apfelblog.

Computer, Humor, Internet , , , , , , , ,

Vistas neue Werbung

7. September 2008

Wie ich ja schon berichtete, gibt es eine neue Werbekampagne für Windows Vista. Hier das Video “Shoe Circus” mit Jerry Seinfeld und Bill Gates:

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Nundenn… Ob sowas hilft, den Verkauf von Vista anzukurbeln? Gerade Seinfeld ist als Macnutzer bekannt, wieso gerade er für Microsoft wirbt, ist mir noch nicht ganz klar…

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Spam und die Statistik

1. September 2008

Fast jeder bekommt täglich per Mail unerwünschte Werbenachrichten, Spam genannt. Meistens wird diese Werbung schon vom Mailprogramm oder gleich vom Provider in einen separaten Ordner geleitet, um den Nutzer zu verschonen.

Richard Clayton von der Usiversität von Cambridge hat durch eine Studie herausgefunden, womit die Häufigkeit von Spammails zusammenhängt.
Da die Spammer die Mailadressen oft erraten (maschinell), wird nach der Dictionary-Methode vorgegangen. Es gibt also eine Liste mit populären Namen und Wörtern, diese Wörter werden dann mit der Endung eines Anbieters kombiniert, dann wird geprüft, ob die Adresse existent ist. Dies geschieht entweder durch eine Abfrage beim Anbieter, oder durch das Versenden einer Testmail.

Hierdurch wird verständlich, wieso Mailadressen mit bestimmten Anfangsbuchstaben häufiger betroffen sind, als andere: Bestimmte Buchstaben werden besonders oft benutzt und/oder stehen an Wortanfängen. Mailadressen mit diesen Anfangsbuchstaben sind mit hoher Wahrscheinlichkeit stark durch Spammer belastet.
Andere Buchstaben wiederum sind im Sprachgebrauch eher selten zu finden, hier ist die Spamwahrscheinlichkeit geringer.

So sind Adressen mit den Anfangsbuchstaben A, M, S, P und R besonders betroffen, das U steht, obwohl es eher selten genutzt wird, auch ganz oben auf der Rangliste.
Buchstaben wie Q oder Z sind in der Regel nur gering von Spam befallen.

Computer, Internet, Spam , , , , , , , , , , ,

Urheberrecht und Werbung auf YouTube

1. September 2008

YouTubeYouTube - eine der meistgenutzten Videoplattformen im Internet. Dort sammeln sich private Videos neben Aufzeichnungen aus dem Fernsehen und aktuellen Filmen und Musikstücken. Dass das hochladen und ansehen Urheberrechtlich geschützter Inhalte auf YouTube nicht legal ist, sollte inzwischen bekannt sein, so versuchte auch die Musik- und die Filmindustrie bereits, gegen den nicht versiegenden Strom hochgeladener Stücke anzukämpfen und anzuklagen.

Inzwischen ist man größtenteils schlauer. Wie die Berliner Zeitung berichtete, hat Google, Eigentümer von YouTube, ein Werbeprogramm ins Leben gerufen, mit dem die Rechteinhaber und Google an den Inhalten Geld verdienen können. Die Technik heißt Video-ID, die Rechteinhaber speisen ihre Daten ein, das System sucht nach den Inhalten auf Youtube. Wird ein Copyrightverstoß festgestellt, hat der Rechteinhaber die Wahl, ob das Video entfernt wird, oder ob Werbung auf der Seite geschaltet wird, die das Video anzeigt.

Bislang haben sich gerade mal 10% der Firmen gegen die Werbeform entschieden, allerdings werden erst auf 3% der Seiten Werbeeinblendungen angezeigt.

Computer, Film, Internet, Musik, Recht , , , , , , , , , , , , ,

Comedy für Windows Vista

23. August 2008

Jerry SeinfeldWie eine Meldung vom Wall Street Journal aussagt, versucht Microsoft nun mit populären Gesichtern auf Windows Vista aufmerksam zu machen. Jerry Seinfeld, ein amerikanischer Comedian und bekennender Mac-Nutzer, wirbt ab dem 4. September zusammen mit Bill Gates im amerikanischen Fernsehen für das Betriebssystem.
Seine Gage beträgt ca. 10 Mio Dollar, das gesamte Projekt mit dem Namen “Windows, Not Walls” wird 300 Mio Dollar kosten.

Bisher erntete diese Kampagne eher Hohn, als Zustimmung. Global Nerdy meinte, dass Seinfeld und Microsoft bestens zusammen passen würden, da beide ihre besten Jahre in den 1990ern gehabt hätten (Übersetzung von Heise Online zu diesem Thema).

Auch T-Online und Chip berichteten von der Werbekampagne, Chip veröffentlichte nebenbei noch eine Fotostrecke mit den 50 besten Witzen über Microsoft.

Mal sehen, ob es tatsächlich möglich ist, mit einem Mac-Nutzer aus dem Comedy-Geschäft Werbung für ein Produkt von Microsoft zu machen…

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Unlautere Geschäftspraktiken?

12. Juli 2008

Ich habe gerade im G:B einen Thread gesehen, in dem auf ein Video bei Youtube aufmerksam gemacht wurde. Dass Firmen bei Youtube Filme für ihre Werbung einstellen, ist ja bekannt. Man erkennt sie auch eigentlich immer, da diese Filme ganz klar Werbefilme sind.

Anders allerdings bei diesem Video, hier wird dem Zuschauer suggeriert, es handele sich um den Tipp eines privaten Videoerstellers, der der Welt zeigen möchte, wie man schnell Geld verdient. Hierbei müsse man sich nur auf der Seite anmelden, schon bekomme man Geld per PayPal überwiesen, ohne eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Soweit alles klar. Was nach der Registrierung passiert, weiß man ja vorher nicht.

Interessant sind auch die Statistiken des Videos:

  • Hochgeladen: 11. Juli 2008
  • Angesehen: 5009 mal
  • Kommentare: 5012
  • Bewertungen: 595, Durschnitt liegt etwa bei 4,5

Das sind schon enorm viele Besucher für zwei Tage… Und enorm viele Kommentare und Bewertungen für ein Video, dass sicherlich nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht.

Die Kommentatoren gaben durchweg gute Bemerkungen ab, die allerdings alle fast gleich lauteten, die Nutzernamen der Kommentatoren sind alle nach dem Schema “Kürzel - Zahl” erstellt.

Vorsicht bitte beim Besuchen solcher Internetseiten. Eventuell kommen noch enorme Kosten auf den Nutzer zu, ob das Geld jemals ankommt, ist fraglich. Auch wenn Forderungen solcher Firmen eigentlich nie nachgekommen werden muss, eure persönlichen Daten haben sie, somit wird euer Mailpostfach sicherlich auch mit Spam überflutet werden. Auf jeden Fall kann da nichts echtes und unbedenkliches hinterstecken.

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