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Artikel Tagged ‘Werbung’

Millionenschwerer Blauton

19. März 2010 Keine Kommentare

Wird Ihnen gerade ganz warm ums Herz? Wollen Sie unbedingt auf diese Schrift klicken?

Dann bestätigten Sie soeben eine Studie von Microsoft. Bing nämlich nutzt als neue Linkfarbe ebendiese Farbe (#0044CC). Sie soll Nutzer anregen, auf Links zu klicken. Ermittelt habe man das, indem man verschiedenen Suchern verschiedene Blautöne anbot und dann per Statistik das Blau mit der höchsten Klickrate fand.

Und tatsächlich, man erhofft sich auch finanziell etwas von dem Farbton: 80-90 Millionen Dollar will Microsoft zusätzlich durch Werbeanzeigen mit dieser Linkfarbe einnehmen.

Auch Google nutzt eine genau bestimmte Blau-Farbmischung für Links. Zwar ist diese eine leicht abweichende, allerdings soll sie dasselbe bezwecken: Den Nutzer zum Klicken animieren.

Quelle: SPON

Auf ein neues…

4. Januar 2010 Keine Kommentare

Die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel sind vorbei, nun geht der Alltag wieder los. Ich wünsche allen, die das hier lesen können, ein gutes Jahr 2010, am besten ein besseres als das vergangene (obwohl meins sehr gut war, schaden kanns trotzdem nicht)!

Nun geht die Arbeit oder (bald) die Schule wieder los, für mich begann das neue Jahr mal wieder mit Inventur… Ein Tag voller Spannung beim Abstraktendrähte zählen (sind es noch 100, oder hat jemand einen Draht rausgenommen?)

Auch wemaflo.net geht jetzt in die nächste Runde. Nach der längeren Pause über den Winter wird jetzt vermutlich wieder häufiger das eine oder andere Artikelchen erscheinen. Je nach Lust und Laune, wie immer…

Übrigens gibt es hier ab sofort ein bisschen Werbung. Ihr seht sie rechts unter „Weitere Seiten“, ich denke sie stört nicht allzu sehr…

Kinowerbung mal ganz anders: Ikea wirbt im Film

22. Dezember 2009 2 Kommentare

Werbung vor dem Film kennt man ja. Oft ist sie witzig und interessant, manchmal aber auch langweilig und störend. Der schwedische Möbeldiscounter Ikea allerdings hat sich etwas neues einfallen lassen:
Werbung IM Film, mit speziellen Taschenlampen wird der Name und der Preis des momentan sichtbaren Artikels auf die Leinwand projiziert, nach der Vorstellung wird der Ikea-Katalog verteilt.

Aber seht selbst:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Gefunden habe ich dieses Video im Blog von Big2k, danke für den erheiternden Augenblick!

Frank-Walter Steinmeier dominiert den SPIEGEL

28. September 2009 Keine Kommentare

Nach der Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl 2009 dominiert Frank-Walter Steinmeier weiterhin die Medienlandschaft. Einerseits mit Aussagen zur Tätigkeit der SPD in der zukünftigen Opposition im Deutschen Bundestag oder Rückzugsdrohungen gegen die Genossen, andererseits (und das im SPIEGEL) auch noch mit großflächigen Aussagen zum Freizeitvergnügen:

steinmeier_freizeit

Das nenne ich mal themenbezogene Werbung. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass die Conrad-Werbung schon den ganzen Tag geschaltet ist, der Artikel allerdings erst seit kurzem auf der Startseite steht.

Wahlwerbung: FDP verschickt Spammails

25. September 2009 4 Kommentare

Wie jetzt bekannt wurde, hat die FDP pünktlich kurz vor der Bundestagswahl noch in ein recht großes Fettnäpfchen getreten. Sie beauftragte ein Unternehmen damit, Wahlkampfmails an viele Adressaten zu versenden. Dieses Unternehmen sammelt Mailadressen beispielsweise aus Gewinnspielen oder Internetseiten mit Anmeldung und nutzt diese dann, abgesichert durch die AGB der Seiten, um an sie Werbung zu versenden. In diesem Falle beauftragte anscheinend die FDP die Firma SuperComm Data Marketing GmbH.
Unter der Mail wird auch erwähnt, woher die Daten kommen:

Sie erhalten diese E-Mail, da Sie sich auf einem unserer Portale (www.netwerbung.de) oder durch uns gesponserten Projekte angemeldet haben. Die auf den Seiten jeweils hinterlegten AGB fanden Ihre Zustimmung.

War es nicht die FDP, die sich angeblich so für den Datenschutz stark machen will? Okay, vermutlich kam die Partei nie in den Besitz der Nutzerdaten, dennoch hat das ganze einen sehr schlechten Beigeschmack.

Nochmal festgehalten, so am Freitag vor der Wahl:
Die FDP beauftragt Datensammler, in ihrem Namen ungewollte Mails an die Bürger zu versenden, um so Wahlwerbung loszuwerden. Vielleicht sollte noch einmal überdacht werden, wie der Großteil der Bundesbürger im Bezug auf Spam eingestellt ist… Ein kluger Schachzug war das bestimmt nicht, vielmehr wurden potentielle Wähler abgeschreckt und verärgert.

Wayne hat hierzu übrigens gleich ein inoffizielles Wahlplakat veröffentlicht:
Unsere Stärke ist Spammen! Deutschland braucht Spam – FDP, Die Liberalen

Das Ganze ist kein Einzelfall, auch andere Parteien (z.B. CDU und CSU) versendeten in der Vergangenheit im großen Stil Mails mit Wahlwerbung an Bürger.

Übrigens: Die den Datenschutz so liebende FDP hat, wie zugegebenermaßen diverse andere Parteien (Grüne, SPD) auch, Einsicht in die Wählerverzeichnisse genommen und gezielt Wahlwerbung per Post verschickt. Passt alles nicht so richtig zum Programm…

Wie der SS-Obergruppenführer die Blogs zuspammt – Wahlwerbung auf braun?

21. September 2009 2 Kommentare

NPD_Otto_Dietrich_SpamAm Wochenende staunte ich nicht schlecht, als ich zu meinem Artikel zum Wahl-O-Mat einen Kommentar von einem gewissen Otto Dietrich fand, der im Rahmen der am 27. September stattfindenden Bundestagswahl erst alle großen Parteien mehr oder weniger der Unfähigkeit beschuldigte und dann ganz beiläufig erwähnte, dass die rechtsextreme NPD (Nationaldemokratische Partei Deutschlands) die einzige Partei sei, die wirklich empfehlenswert ist.
Zu erwähnen, welches Weltbild diese Partei vertritt und dass sie als Nachfolger der NSDAP gehandelt und vom Verfassungsschutz seit langem beobachtet wird, vergaß er dabei anscheinend.

Kurz nachgedacht fiel mir auch ein entsprechender Hintergrund zu dem Namen des Kommentators ein: Otto Dietrich war SS-Obergruppenführer und 1937-1945 Staatssekretär des „Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda“ (RMVP) unter der Herrschaft des Diktators Adolf Hitler. Naja, das Bild passt ja perfekt auf den Kommentator.

Oben genannte Person verbreitete also über wemaflo.net Werbung für die NPD. Eine Eingabe bei Google allerdings führte mich zu dem Schluss, dass das nicht nur hier geschah, sondern auch in vielen anderen Blogs im deutschsprachigen Raum, um nur mal eine Auswahl der auf den ersten paar Seiten bei Google gefundenen zu nennen.

Das also soll der rechtsextremen Partei in irgendeiner Form helfen? Ist das die geballte Internetkompetenz dieser Leute? ganz ehrlich: Zutrauen würde ich es ihnen.
Wenigstens ohne die Symbolik des Namens hätte man das ja versuchen können, dann hätte ich den Kommentator vielleicht etwas ernster genommen, aber so war das Suchen doch irgendwie provoziert.

Übrigens: in den von mir gefundenen Blogs war die Reaktion auf den Kommentar entweder pure Nichtbeachtung (nicht ungefährlich), Kommentierung und Richtigstellung oder einfach das Löschen des Inhaltes des Kommentares. Bei wie vielen Blogs der Kommentar einfach gekonnt in die Spamabteilung befördert wurde, weiß ich natürlich nicht.

In diesem Sinne kann ich nur dazu aufrufen, am 27. September wählen zu gehen und die Stimme einer (oder zwei) Partei(en) zu geben, die Deutschland auch sicher regieren vermag. Wer nicht wählt, darf nachher nicht meckern und (ich zitiere hier einfach mal frei ein aufgeschnapptes Zitat von Peer Steinbrück) läuft Gefahr, von Menschen regiert zu werden, die dümmer sind als man selbst.

Wozu gibt es eigentlich Klingeltonanbieter?

17. August 2009 1 Kommentar

Wenn man heute gewisse private Fernsehsender ansieht, wird man ständig von Werbung für Klingeltöne und Handyspiele unterbrochen. Beispielsweise kann man sich die neuesten Songs aus den aktuellen Charts direkt aufs Handy laden, oder natürlich sehr schöne Bilder als Hintergrund per sms ordern. Das ganze kostet dann ohne das unwichtige Kleingedruckte auch nur schlappe 2,50€ und man gehört zu den angesagtesten Menschen der Welt, weil ab sofort ein betrunkener Elch aus dem Handy gröhlt.
Natürlich, später wird man sich nochmal darüber Gedanken machen, was denn da klitzeklein, verschwommen und halb verdeckt vom Frontgehäuse des Fernsehers unter dem super Angebot stand, aber dann hat man den ersehnten Klingelton ja bereits. Und das Abo läuft ja vermutlich nach einem Monat eh automatisch aus, oder? Natürlich nicht.

Man könnte natürlich auch die Musik legal im Internet für 90ct kaufen und aufs Handy laden, man könnte ganz auf nervige besoffene Elche und deren Kollegen (Küken, Biber und so weiter) verzichten, man könnte sich schöne Bilder bei Flickr suchen und vom PC auf das Handy überspielen.
Oder man surft mit der UMTS-Flatrate gleich mit dem Handy und spart so den Umweg über den PC.

Es ist doch interessant zu sehen, dass sich Unternehmen wie Jamba in Zeiten von USB-Verbindungen vom Handy zum PC, von Bluetooth und UMTS und nicht zu vergessen in Zeiten der Finanzkrise doch noch allein durch die Blödheit der Endanwender halten können.

Wenn Werbung und Inhalt sich nicht vertragen… Apple belächelt Todeskandidaten

19. Mai 2009 Keine Kommentare

Wie ich gerade bei Basic Thinking las, gab es einen kleinen aber auffälligen „Fehler“ in einer Werbekampagne des Computerherstellers Apple.

Die Werbung bastand aus verschiedenen Blöcken, auf denen der „PC-Man“ John Hogman und „Mac“ Justin Long zu sehen waren. Diese jedoch belächelten das Foto des zu Tode verurteilten Dennis Skillicorn, der am morgigen Mittwoch hingerichtet werden soll.

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Statistik: Wie bekomme ich ein Edelprofil im StudiVZ?

27. April 2009 4 Kommentare

Die Statistik verrät es: Nachdem ich über die Edelprofile und Edelgruppen Im StudiVZ bloggte, kommen täglich Nutzer über Google, die wissen wollen, wie man an ein solches Edelprofil kommt.

Da ich das selbst nicht wusste, recherchierte ich ein wenig und fand auf netzwertig.com folgenden Kommentar:

Ich hab mich mal bei ihrem Werbevermarkter iq erkundigt und die sagen, dass ein Edelprofil wahrscheinlich ca. 3000€ Monatlich kosten wird. Dazu kommen noch sachen wie das das Profil auf der Startseite gefeatured wird.

Dass das natürlich nur ein unbestätigter Kommentar in einem Blog ist, sollte beim Genuss der Information beachtet werden. Klar ist aber, dass es die Profile ganz bestimmt nicht kostenlos gibt, StudiVZ verkauft (vermietet) sie an Werbekunden.

Wer also im meinVZ oder im StudiVZ ein Edelprofil haben möchte, sollte vorher gut sparen, sonst wird das vermutlich nichts.

Hinweis:
Inzwischen meldet das Mehrblog, dass die Meldung über einen monatlichen Pauschalpreis von 3000€ falsch seien, der Preis richte sich nach Aufwand und der Art des Profiles. Klingt logisch, ich lasse es mal so stehen. Kosten wird es auf jeden Fall, sonst wäre die komerzielle Nutzung ja eher nicht möglich.

Parteienwerbung im StudiVZ – ohne Parteien [UPDATE]

20. April 2009 1 Kommentar

svz_logo_net_300pxSeit längerer Zeit wird beim StudiVZ an Möglichkeiten zur Parteienwerbung zu Europa- und Bundestagswahlen gebastelt. Inzwischen scheint man damit fertig zu sein und bietet den Parteien laut mehrblog.net Werbung aus einer Mischung aus Edelprofilen und Edelgruppen an.

Allerdings fehlen StudiVZ jetzt die Kunden. Die Parteien fürchten, das nicht allzu gute Image des Netzwerkes könnte auf sie abfärben. Das zumindest erfuhr das mehrblog über die Grünen und die FDP. Allerdings sei auch das Angebot von StudiVZ einfach zu schlecht.

Die CDU übrigens verlinkt ganz offiziell auf ihrer Wahlkampfseite auf eine Werbegruppe im StudiVZ (auch über meinVZ erreichbar).

Update:

Wie mehrblog.net gerade hinzufügte, hat sich die Situation geändert. Die Grünen planen demnach einen Wahlkampf im StudiVZ, die FDP wolle sich dazu nicht mehr äußern.
In einem weiteren Update teilt mehrblog.net mit, dass an alle im Bundestag vertretenen Parteien eine Anfrage bezüglich des Wahlkampfes im StudiVZ geschickt wurde. Dort also wird man auf dem laufenden gehalten.

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Bear