Das neue Jahr ist da und ich hoffe, dass es für euch besser begonnen hat, als für die Administratoren, Nutzer und Kunden diverser rechtsextremer Internetseiten.

Im Zuge der Anonymous-Aktion #OpBlitzkrieg wurden nämlich erstens diverse Seiten attackiert, zweitens aber auch vorhandene und neue Datenbank-Dumps von unsicheren Nazi-Servern auf der Internetseite nazi-leaks.net veröffentlicht. Dort findet man die Autoren der Jungen Freiheit, Kunden des NS-Versandes oder eine Spenderliste der NPD. In den Listen findet man übrigens interessanterweise ziemlich viele Doktoren und Professoren, teilweise mit E-Mail-Adressen von Universitätsdomains.

Jetzt stellt sich wie immer die Frage, was das bringt. Klar, die Admins von Thiazi und Altermedia haben ein paar Stunden Beschäftigung, der Hoster Naweko war mal wieder offline und alle Welt weiß nun, wer sich Nazi-Artikel bestellt, für Nazi-Zeitungen schreibt oder der NPD Geld spendet. Den selbsternannten nationalen Widerstand wird das sicher nicht stören, ich denke auch nicht, dass sich die Personen, die sich in den Listen finden, jetzt bekehrt fühlen. Vielleicht werden sie in Zukunft einfach vorsichtiger sein.

Also ist es tatsächlich nicht viel mehr als Nazis ärgern. Was ja nicht schlecht ist.

123