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Artikel Tagged ‘Netzwerk’

Kärnten mal ganz ohne Computer genießen…

9. Januar 2009

Wäre das nicht schön? Sicherlich.
Allerdings nicht für die Kärntner Landesregierung. Ihre 3000 PCs sind nämlich seit diesem Jahr aus, da sie anscheinend weder den bereits im Oktober von Microsoft bereitgestellten Sicherheitspatch zum Schließen einer Sicherheitslücke installiert, noch einen geeigneten Virenscanner zum Schutz vor der Verbreitung von Schädlingen im Netzwerk nutzte.

Nun sind die Rechner mit dem Wurm mit dem nicht sehr wohlklingenden Namen „Conficker“ infiziert. Ein Ausspähen von Daten wie Passwörtern konnte aber von einem Sicherheitssystem unterbunden werden.

Die Rechner mit einem Windows-Betriebssystem wurden von den IT-Spezialisten der Kärntner Landesregierung nun vorläufig vom Netz genommen, um den Schädling von den Computern zu entfernen.

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SchuelerVZ für größeren Wert der Datenbank

3. Januar 2009

Heute morgen gab es eine neue Gruppe, die in dem Kästchen links unter der Navigation um Mitglieder warb:

Unser guter Vorsatz für 2009: mehr echte Namen im schülerVZ. Mach mit!

Die Gruppe „Ach wie gut, dass niemand weiß…“ soll die Nutzer des Netzwerkes dazu animieren, ihre realen Namen anzugeben und keine Nicknames zu benutzen. Der Grund: Man findet niemanden, der nicht seinen realen Namen eingegeben hat. Schön deutlich erklärt mit einer Fotostory in Dr. Sommer-Manier sollte das jeder verstehen. Seit heute Morgen bekam diese Gruppe über 9500 Mitglieder!
Soweit ist die Argumentation natürlich durchaus schlüssig, wie ich finde. Tatsächlich finde ich eine einmal getroffene Person nicht im SchuelerVZ wieder, wenn diese sich dort unter einem Namen anmeldete, den ich nicht kenne. Andererseits könnte man meinen, dass Menschen, die nicht ihren realen Namen benutzen, genau das bezwecken wollen. Man soll sie nicht erkennen, in diesem Netzwerk.

So weit so gut. Damit könnte man leben. Alle die, die gefunden werden wollen, benutzen reale Namen, all diejenigen, die nicht gefunden werden wollen, nutzen Nicknames.

Doch das will der Betreiber nicht. Er möchte reale Namen im SchuelerVZ und bietet den Nutzern Einstellungen zur wahrung der Privatsphäre an. Der Nachname kann gekürzt werden, man kann sich aus der Suche entfernen lassen, das Profil kann nur für Freunde sichtbar gemacht werden. Sieht für den Nutzer wunderbar anonym aus. Und sicher, es hilft gegen diejenigen, die das SchuelerVZ durchforsten, um mehr über die Nutzer herauszufinden.

Auch im Themenbezogenen Mehrblog werden diese Funktionen beachtet und darüber gefachsimpelt, welche man hinzufügen und was man verbessern könnte. Durchaus kritisch, allerdings wird dort ein großer Fakt vergessen oder weggelassen.
Denn: In der Datenbank steht der reale Name mit Mailadresse, ICQ-Nummer, Skype-Namen, Handynummer, das ganze kombiniert mit den persönlichen Vorlieben, dem Freundeskreis, der Herkunft und vielen anderen netten Kleinigkeiten.

Und das ist gut so. Was will man denn mit einer Datenbank voll mit Nutzern, die keinen Namen haben, keine Vorlieben angegeben haben und deren Kontaktmöglichkeiten nicht gegeben sind? Eine solche Datenbank hat keinen Wert. Weder für einen eventuellen Verkauf, noch für das schalten Benutzerspezifischer Werbung.

Bild in neuem Tab öffnen (sehr großes Format, 1,5mb)!
Ach wie gut, dass niemand weiß...

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Neuer Chef für eBay

24. November 2008

eBayFrerk-Malte Feller wird der neue Chef des Internet-Auktionshauses eBay. Sein Vorgänger, Stefan Groß-Selbeck, wechselt zur Führung des Netzwerkes Xing und ersetzt dortden bisherigen Chef und Gründer Lars Hinrichs.

eBay strukturiert momentan den Konzern um, in Deutschland werden 100 der 1250 Mitarbeiter entlassen. Weltweit sollen 10% der Arbeitsplätze des Auktionshauses gestrichen werden.

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Routersuche in San Francisco

12. September 2008

Terry Childs, verärgerter Admin des Netzwerkes der Stadt San Francisco, hat vor einiger Zeit sämtliche Passwörter geändert und für sich behalten, sodass kein Zugriff mehr auf das Netzwerk möglich war. Angaben der Stadt zufolge entstand ein Schaden von einer Million Dollar, was wohl auch einer der Gründe ist, weshalb Terry Childs in Untersuchungshaft sitzt und eine Kaution von 5 Millionen Dollar angesetzt wurde.

Der Bürgermeister persönlich besuchte Childs im Gefängnis, um an die Daten zu gelangen, Childs übergab ihm die Passwörter.
Dennoch gibt es einen Router im Netzwerk, auf den nicht zugegriffen werden kann, den aber auch bislang niemand finden konnte. Auch hat die Stadt noch immer keinen Zugriff auf verschiedene Festplatten und USB-Sticks, die anscheinend von Terry Childs verschlüsselt wurden.

Die nächste Gerichtsverhandlung findet am 24. September statt, sollte das Urteil gegen ihn ausfallen, könnte ihn eine Gefängnisstrafe von 7 Jahren erwarten.

(via FA, PC-Welt)

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