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Artikel Tagged ‘Nazis’

Die NPD verprügelt sich selbst

12. November 2008

Ich weiß nicht was es ist, aber irgendwas scheint bei der rechtsextremen NPD starke Verwirrung ausgelöst zu haben. War es der Satz “Wer ist Rieger?” eines Polizisten, als dieser durch die Absperrung zu seinen Kameraden wollte? War es das Debakel in Köln, wo sich eine befreundete Gruppierung mit dem Antislamisierungskongress langlegte?
Hat die Partei Angst, in der Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen zu werden und langsam zu versinken?

Jedenfalls prügelten sich gestern der NPD-Abgeordnete Jürgen Gansel und der Berater Peter Naumann im sächsischen Landtag. Die beiden scheinen sich nicht zu mögen und sahen es anscheinend als logisch an, sich gegenseitig zu schlagen, um dem auch in der Öffentlichkeit Nachdruck zu verleihen.

Wobei: Wer ist eigentlich Peter Naumann? Nunja, Berater ist er nun nicht mehr. Was gibt es denn sonst über ihn zu erzählen? Wikipedia hilft mit dem folgenden Satz:

Peter Naumann (* 1952) ist ein rechtsextremer Politiker und ehemaliger Terrorist. Seit Januar 2007 bis November 2008 war er für die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag als Parlamentarischer Berater tätig.

Na, wenn das kein Werdegang ist… Vom Sprengstoffattentäter zum gefeuerten Berater der NPD Sachsen…

Humor, Politik , , , , , , , ,

Spaß auf dem Anti-Islamisierungskongress

20. September 2008

Gestern startete der von der rechtsextremen Gruppe Pro Köln “organisierte” Anti-Islamisierungskongress in Köln. Der offizielle Anlass war der geplante Bau einer neuen Moschee in Köln, inoffiziell dürfte das aber nur ein guter Vorwand gewesen sein, um rechte Politiker nach Köln zu holen, die Zusammenarbeit zu besprechen und gegen alles zu hetzen, was nicht schon bei zwei (!!) auf den Bäumen ist.

Angekündigt waren viele politische “größen” aus dem Ausland, unter anderem Le Pen von der Front National aus Frankreich. Im Grunde genommen war das die einzige wirklich bekannte Person. Leider sagte Le Pen ab, was dem ganzen Spektakel etwas Dramatik nahm. Dramatisch hingegen war die groß angelegte Gegendemonstration, die war nämlich wirklich international, ziemlich groß und schon am Vormittag in ganz Köln sehr präsent.

Im Vorfeld schon wurde von Seiten der Polizei ein gewisser Unwillen gezeigt, viel für ein Gelingen des Kongresses beizutragen, ein Sprecher sagte frei zitiert, dass man wenigstens den ernsthaften Versuch unternehmen müsse, die “Politiker” zu ihrem Versammlungsort zu bringen. Gleichwohl wolle man aber nicht um jeden Preis den Weg frei knüppeln.

Was tatsächlich geschah war dann tatsächlich nicht so viel. Die Fuktionäre lotsten die Presse an den Rhein, wo eine Pressekonferenz auf einem Ausflugsdampfer geplant war. Der Polizei hatte man sicherheitshalber nichts verraten, so kam es dann auch, dass die Gegendemonstranten schneller da waren.
Die Pressekonferenz oder wie man das, was dann auf dem Schiff geschah sonst nennen soll, viel dann irgendwie ins Wasser, da der ohnehin verärgerte Kapitän (das Schiff wurde unter dem Vorwand gebucht, dass ein Treffen von Rechtsanwälten stattfinden solle) kurzerhand mit ein paar Journalisten und den braunen Herren ablegte, da Linksextreme sein Schiff mit Steinen bewarfen. So saß die Gruppe dann mehrere Stunden lang auf dem Rhein fest.

Die Mitglieder der belgischen Vlaams Belang hatten den rettenden Einfall und spielten Karten, während den Österreichern (FPÖ) nur übrig blieb, gegen die deutschen Polizisten zu wettern, da sie das Schiff nicht ausreichend geschützt hätten. Ironie des Schicksals. Man verrät ihnen nicht, wo man hinwill, hätte aber gerne trotzdem Rundumschutz.

Nach der netten Bootstour wollten die meisten nur noch weg. Dummerweise war auch das gecharterte Busunternehmen inzwischen darauf gekommen, dass da tatsächlich die Rechtsextremen transportiert werden sollen und hatte den Vertrag kurzerhand gelöst. Busse standen also nicht mehr bereit.
So wurde bei der ach so inkompetenten Polizei gebettelt, auf die Frage an den Einsatzleiter “Wie kommen wir denn hier weg?” gab es die Antwort “Also, wir halten Sie ja nicht auf, sie können sich ja ein Taxi rufen”. Ein anderer Polizist sprach von eigenkreativer Tätigkeit der Funktionäre.
Aber auch die Taxizentrale wollte sich nicht erweichen lassen, ein paar Autos zu schicken, nachdem am Vormittag schon ein paar Wagen mit Farbbeuteln neu lackiert wurden. So spielte letztendlich doch die Polizei den Fahrdienst und schickte zivile Fahrzeuge. Vermutlich wollten auch die Beamten langsam nach hause.

Wenn so kein gelungener Auftakt zu einem internationalen Kongress gegen die Islamisierung aussieht, wie dann??

Edit: Anscheinend siehts heute nicht besser aus für die Rechtsextremen. Köln ist voll mit Gegendemonstranten und Pro Köln sitzt am Flughafen fest, der Bahnhof Deutz ist blockiert und der Zugverkehr zwischen Bahnhof und Flughafen eingestellt.

Politik , , , , , , , , , , , , ,

Blood&Honour Forum gehackt

30. August 2008

Der Datenantifa gelang ein großer Schlag gegen das internationale rechtsradikale Musiknetzwerk Blood & Honour, sie beschlagnahmte sämtliche Datenbanken und Foren auf dem Server des Netzwerkes und stellt diese Daten nun öffentlich zum Download bereit.

Der Stellungnahme der Antifa ist zu entnehmen, dass Daten von fast 32.000 Nutzern beschlagnahmt wurden und sich nun im Besitz der Antifaschisten und der Medien befinden. In den Unterlagen sollen sich auch viele konkrete Hinweise zu Straftaten befinden.
Vor Gericht werden diese Daten allerdings vermutlich nutzlos sein, da sie erstens auf illegalem Wege beschafft wurden und zweitens von der Antifa manipuliert worden sein könnten.

Die Frage ist hier mal wieder: Wie weit darf man im Kampf gegen Rechts gehen und ist es vertretbar, dass Leute, die sich gegen Überwachung und Datenspeicherung stellen, solche Methoden anwenden?

Computer, Internet, Politik , , , , , , , , ,

Anti-Islamisierungskongress in Köln

23. Juni 2008

Die rechtslastige “Bürgerbewegung pro Köln” wird in diesem Jahr in Köln einen Anti-Islamisierungskongress inszenieren. Dazu wurden aus ganz Europa rechte Politiker eingeladen, der Kongress soll vom 19. bis zum 21. September 2008 auf dem Roncalli-Platz in Köln stattfinden.

Eingeladen sind unter anderem Jean-Marie le Pen (Front National, Frankreich), Filip Dewinter (Vlaams-Belang-Fraktionschef, Belgien) und Andreas Mölzer, Harald Vilimsky und Heinz-Christian Stracke (alle drei FPÖ, Österreich).

Der Roncalliplatz ist strategisch gut ausgesucht, er liegt erhöht und kann nur über wenige Zugänge betreten werden, kann also auch von der Polizei sehr gut abgeriegelt und bewacht werden. Was auf der Linken Seite passiert, zeichnet sich zwar ab, wird aber natürlich bisher nicht öffentlich breitgetreten. Daher mache ich das hier auch nicht….

Fakt ist, dass auf der Linken Seite starke Unterstützung gebraucht wird! Gerade aus dem bürgerlichen Teil der Bevölkerung wird eine große Beteiligung benötigt, Manager, Fließbandarbeiter, Omas und Opas, Töchter, Söhne und Enkel werden benötigt um dem braunen Treiben Einhalt zu gebieten.
Ich werde weiterhin die Entwicklung in Köln beobachten und sobald es neue Informationen gibt, weiter darüber berichten, letztendlich auch die Gegenveranstaltungen bewerben und meine Leser schamlos beeinflussen.

Weitere Informationen:
taz.de
gruenekoeln.de
europenews.dk
pro-koeln-online.de

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Autonome Nationalisten verfassungsfeindlich?

14. Mai 2008

Wenn man einen Autonomen Nationalisten fragt, ob er verfassungsfeindlich eingestellt ist, wird man wohl kaum ein “ja” bekommen. Wär ja auch schlichtweg doof, wenn die autonomen Rechten alle weggesperrt würden und die Privatpolizei und Selbsthilfegruppe der rechten Szene (nein, die NPD hat mit denen natürlich nichts zu tun!) plötzlich Zellen putzen dürfte…
Anscheinend können sich aber selbst die Kader von nationalesmuenchen.de oftmals nicht zurückhalten, was man an folgendem Zitat aus einer Antwort auf den Kommentar einer Kritikerin recht gut ersehen kann:

Liebe Leute,
wenn ihr zur Sache gesprochen hättet, hätte man Euch das Mikro nicht abgedreht! Wenn aber offensichtlich ein völlig verdrehtes Weltbild verbreitet wird, dann ist es richtig Euch das Wort zu entziehen!
c.h.

Antwort von nationales-muenchen.de:

Liebe Carina,

welches verdrehte Weltbild meinst Du denn? Ich kenne nur eines und dieses nennt sich “Demokratie”.

Mehr…

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Ein Video

12. April 2008

Hier ein Video, das ich Anfang 2007 im NDR Fernsehen sah und seitdem niemandem vorenthalten möchte.

Der Extra3 Jahresrückblick 2007, Erscheinungsdatum ist der Januar 2007

Einfach herrlich…

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Jaja, die Nasen…

12. April 2008

In letzter Zeit berichtete der Bundesnachrichtendienst verstärkt von einer neuen Lebensform, dem Homo Profanus. Laut Medienberichten soll es sich um eine Unterrasse des Menschen handeln, die verstärkt toten ehemaligen Führungspersönlichkeiten nacheifert.
Auch der IQ soll dem eines toten Führers entsprechen (man sagt, der lebende Führer hätte einen genau so hohen IQ gehabt).

Perplex bin ich aber über die Tatsache, dass diese doitschen Kameraden gerade der doitschen Sprache immer seltener mächtig sind.
Ich darf an dieser Stelle auf einen Blog verweisen, der Bilder von lustigen Symbolen in China veröffentlichte: citronengras.de

Zu sehen sind Bilder mit jungen Damen, die Kostüme tragen, die mit Hakenkreuzen versehen sind. An sich nicht schlimm in China. Aber wenn doitsche versuchen, einen Kommentar dazu abzugeben, wirds haarig…

Ich zitiere hier einen Kommentar zum oben genannten Artikel:

wat seit ihr den fürn ahfuen spacken Das Reich Kommt Wieder ihr bschwert euch dadrüber pech gehabt guck tmal was in deutshcladn ales falsch läfut und ein enus reich ist die einzgei lösugn der problem Heil

Na wenn das so ist…

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