Wird Ihnen gerade ganz warm ums Herz? Wollen Sie unbedingt auf diese Schrift klicken?
Dann bestätigten Sie soeben eine Studie von Microsoft. Bing nämlich nutzt als neue Linkfarbe ebendiese Farbe (#0044CC). Sie soll Nutzer anregen, auf Links zu klicken. Ermittelt habe man das, indem man verschiedenen Suchern verschiedene Blautöne anbot und dann per Statistik das Blau mit der höchsten Klickrate fand.
Und tatsächlich, man erhofft sich auch finanziell etwas von dem Farbton: 80-90 Millionen Dollar will Microsoft zusätzlich durch Werbeanzeigen mit dieser Linkfarbe einnehmen.
Auch Google nutzt eine genau bestimmte Blau-Farbmischung für Links. Zwar ist diese eine leicht abweichende, allerdings soll sie dasselbe bezwecken: Den Nutzer zum Klicken animieren.
Quelle: SPON
Das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik warnt aktuell vor der Nutzung des Browsers Internet Explorer. In den Versionen 6, 7 und 8 wurden schwere Sicherheitslücken im Active Scripting gefunden.
Vermutlich wurden auch die chinesischen Hack-Angriffe auf Google, Adobe und andere amerikanische Firmen über die Lücken in Microsofts Browser ermöglicht. Microsoft selbst bestätigte inzwischen die Lücke und bemüht sich um einen Patch.
Bis die Lücken geschlossen sind, sollte man auf einen anderen Browser zurückgreifen, hier bietet sich der Firefox an.
Die Pressemitteilung des BSI ist hier zu finden.
Besonders sicher sollten die Daten der Nutzer des Smartphones Sidekick von T-Mobile sein. In Zusammenarbeit mit der Microsoft-Tochter Danger werden die Daten wie Adressbücher und E-Mails auf zentralen Servern gelagert und sind damit nicht abhängig vom Smartphone. Die Gefahr von Datenverlusten durch technisches Versagen am Gerät ist damit minimiert.
Nun sind allerdings die Danger-Server seit einer Woche offline, weil offensichtlich ein Upgrade der Server missglückte.
Da man vor dem Upgrade aus finanziellen Gründen auf Backups verzichtet hatte, sind die Daten der Sidekick-Nutzer (nach Angaben von T-Mobile in der Online-Ausgabe der Chip) vermutlich unwiederbringlich verloren gegangen. Man arbeite zwar noch an einer Rettung der Daten, Hoffnung auf Wiederherstellung der vom Nutzer auf den Servern gespeicherten Daten gebe es aber nicht.
Den geschädigten Nutzern wird als Wiedergutmachung ein Monat Gratis-Nutzung des Sidekick-Cloud-Service angeboten. Fraglich, ob das über den Verlust aller Daten hinwegtrösten kann.
Fazit: Wenn man damit wirbt, dass die Daten der Nutzer wegen der Lagerung auf einem Cloud-System sicherer sei als auf anderen Smartphones, sollte man nicht am falschen Ende sparen und nicht das Risiko eingehen, eben diese Sicherheit nicht bieten zu können…
Nutzer von Mailadressen und -Postfächern von Hotmail, MSN und Live sollten schleunigst ihre Passwörter ändern. Über die eigentlich zum posten von Quelltextbeispielen gedachte Plattform Pastebin wurden über zehntausend Passwörter zu Mailaccounts bei den oben genannten Anbietern veröffentlicht.
Microsoft bestätigte die auf Mashable und Neowin erschienenen Meldungen:
Over the weekend Microsoft learned that several thousand Windows Live Hotmail customers’ credentials were exposed on a third-party site due to a likely phishing scheme.
Microsoft erfuhr über das Wochenende, dass mehrere tausend Anmeldedaten von Windows Live Hotmail Kunden auf einer externen Internetseite veröffentlicht wurden.
[Quelle]
Auf den Mailkonten gespeicherte Informationen können für betrügerische Zwecke missbraucht werden, ebenso die Mailkonten selber.
Also: Passwörter ändern und auf die Zugangsdaten aufpassen!
Ja was denn nun?
Google hat ein Plugin veröffentlicht, welches es ermöglicht, die Rendering-Engine des Internet Explorer aus dem Hause Microsoft in die des Browsers Google Chrome zu ändern. Das Plugin nennt sich „Chrome Frame“ und bedient sich einer von Microsoft selbst eingeführten Technik, dem HTTP-Header „X-UA-Compatible“.
Wird das Plugin installiert und eine Website mit dem Meta-Tag <meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="chrome=1"/> aufgerufen, so greift der IE auf die Rendering-Engine des Browsers Google Chrome zurück und beherrscht plötzlich HTTP5 und andere moderne Techniken.
Um als Endanwender den Browser zu zwingen, eine Website mit der Chrome-Engine zu öffnen, muss der Adresse inklusive http:// der Zusatz cf: vorangestellt werden (cf:http://example.com).
Das Plugin ist noch nicht fertig und befindet sich noch in der Entwicklung, unter anderem funktioniert das Drucken noch nicht. Google will auf diese Art auch den Nutzern des ständig nachhinkenden Internet Explorer neue Technologien bieten, ohne dass die User sich umgewöhnen müssen.
[via heise]
Eine Studie der der Carnegie Mellon University und der Stanford University zeigt auf, dass man durch das Herunterladen von Musik aus dem Internet den durch die Musikindustrie verursachten Kohlendioxid-Ausstoß massiv reduzieren kann.
Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass sich der Kohlendioxid-Ausstoß der Musikindustrie durch den digitalen Vertrieb der Medien um 80% reduzieren kann.
Für die Studie „The Energy and Climate Change Impacts of Different Music Delivery Methods“ wurde die Herstellung einer CD mit Plastikhülle unter Berücksichtigung von Herstellung und Transport des Datenträgers dem Download aus dem Internet unter Berücksichtigung des Energieaufwandes für Rechenzentren und Computern der Endanwender gegenüber gestellt.
Kopiert der Kunde die heruntergeladene Musik beispielsweise auf einen MP3-Player, so beträgt die CO2-Einsparung 80%, brennt der Kunde selbst die Musik auf eine CD, wird immer noch 40% CO2 eingespart.
Die Studie wurde von Microsoft und Intel finanziert und ist hier als PDF zu finden.
via Heise
Heute morgen trudelte der erste Treffer von Microsofts neuer Suchmaschine „Bing“ bei mir ein. Eigentlich seltsam, da ich haufenweise Zugriffe von Google-Suchergebnisseiten bekomme und auch die anderen Suchmaschinen durchaus gut vertreten sind in meinen Statistiken.
Ob es denn nun tatsächlich der erste Hit von Bing war, kann ich natürlich so auch nicht sagen, es war der erste, den ich in der Statistik gefunden habe.
Gefunden wurde übrigens der Artikel über „Thomas G. Hornauer bei Twitter“, der Screenshot von Hornauers Profil bei Twitter tauchte in der Bing-Bildersuche auf.
Mich würde mal interessieren, wie das bei anderen aussieht. Kommen mehr Treffer von Bing? Oder scheint die neue Suchmaschine bei den Netznutzern noch nicht so ganz angekommen zu sein?
Microsoft hat ja bekanntlich auch nachgelegt und eine eigene Suchmaschine auf den Markt geworfen, Bing heißt das gute Stück und erinnert an die Präsenz eines Alpenwandervereines:
Nun gibt es bei bing natürlich einige Vorkehrungen, die verhindern sollen, dass der Suchende unwissend einen etwas anrüchigen Suchbegriff eintippt, anscheinend hat man sich zum Ziel gesetzt, eine familienfreundliche Suchmaschine anzubieten.
So führen beispielsweise Suchbegriffe wie „sex“, „fuck“ und Konsorten lediglich auf eine Seite der Suchmaschine, die einem knapp mitteilt, dass der Suchbegriff eventuell zu sexuell eindeutigen Inhalten führen kann, man wird ferner darum gebeten, die Suchbegriffe zu ändern, um Ergebnisse zu erhalten.
Allerdings hatte ich nicht vermutet, dass „Strumpfhose“ schon (oder noch?) zu den anrüchigen deutschen Wörtern zählt. Auch hatte ich nicht wirklich vermutet, dass man mit dem Suchbegriff direkt auf sexuell eindeutige Inhalte gelangt… Dennoch, der Suchbegriff führt nicht weiter:

Allerdings nicht so, wenn man nach mehreren „Strumpfhosen“ sucht. Ist ja auch klar, man kann nur eine anziehen und die anderen kommen in den Schrank. Und ein Schrank ist nun wirklich harmlos. So jedenfalls scheint „bing“ zu denken:

Seit gestern (Freitag, 9.1.09) ist die Beta 1 (Build 7000) von Windows 7 aus dem Hause Microsoft offiziell zum Download für die breite Masse freigegeben und darf von den Microsoft-Servern heruntergeladen werden.
Windows 7 ist eine Weiterentwicklung des noch nicht lange verkäuflichen Windows Vista, sowohl die Benutzeroberfläche, als auch das Betriebssystem selbst seien hier laut Microsoft überarbeitet und verbessert worden. Ständiges Nachfragen bei Benutzeraktionen zum Beispiel werde bei Windows 7 vermieden.
Da der Ansturm auf den kostenlosen Download extrem groß war, musste Microsoft die Verteilung wieder einstellen. Die Server waren den Massen nicht gewachsen, momentan wird die Infrastruktur weiter ausgebaut, um Windows 7 schnell wieder bereitzustellen.
Zwar wird die Beta des neuen Betriebssystems auch in diversen Netzwerken weitergegeben, beim Download von nicht offiziellen Quellen sollte man aber sehr vorsichtig sein, um sich kein Verseuchtes und anders schädlich verändertes System zu installieren.

Wäre das nicht schön? Sicherlich.
Allerdings nicht für die Kärntner Landesregierung. Ihre 3000 PCs sind nämlich seit diesem Jahr aus, da sie anscheinend weder den bereits im Oktober von Microsoft bereitgestellten Sicherheitspatch zum Schließen einer Sicherheitslücke installiert, noch einen geeigneten Virenscanner zum Schutz vor der Verbreitung von Schädlingen im Netzwerk nutzte.
Nun sind die Rechner mit dem Wurm mit dem nicht sehr wohlklingenden Namen „Conficker“ infiziert. Ein Ausspähen von Daten wie Passwörtern konnte aber von einem Sicherheitssystem unterbunden werden.
Die Rechner mit einem Windows-Betriebssystem wurden von den IT-Spezialisten der Kärntner Landesregierung nun vorläufig vom Netz genommen, um den Schädling von den Computern zu entfernen.
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