Ja, ich gebe es ja zu. Es lohnt sich kaum mehr, darüber zu berichten.
Das Magazin Stern gibt an, im Besitz von zigtausend streng vertraulichen Kundendaten zu sein. Es handelt sich um die Adress-, Geburts-, und Kontodaten von Telekom-Kunden.
Nachdem die Daten an die Telekom weitergegeben wurden, wurde festgestellt, dass die Daten nicht von der Telekom direkt stammen können. Die Vermutung liegt nahe, dass Adresshändler oder Callcenter die Daten der Telekom vervollständigt haben, jedenfalls passt das Format nicht zum System der Telekom, auch seien die Daten teilweise unterschiedlich.
Die Daten sind auf dem Schwarzmarkt erhältlich, anscheinend gab es schon illegale Abbuchungen von Kundenkonten.
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Für alle, die gerne auf Kosten anderer Einkaufen würden, reale Adressdaten, Bankdatensätze und ähnliches benötigen, oder einfach gerne mal alle verfügbaren Informationen über eine Person benötigen, muss Großbritannien ein wahrer Glücksfall sein.
Der Datenschutz wird nicht ganz so ernst genommen, wie bei der deutschen Telekom, es gibt eine Datenpanne nach der anderen, Post verschwindet usw…
Aber noch besser: Schon für 5 Pfund bekommt man bestimmte Informationen aus gestohlenen Datensätzen, für 80 Pfund ist schon der gesamte Informationssatz erhältlich. Das machte die Get Safe Online Group im britischen Fernsehsender BBC öffentlich.
Die Gruppe wird von der Regierung, der Polizei und den Banken Großbritanniens unterstützt und klärt über die Gefahren im Internet auf.
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Bereits im September hatte Sarkozy bemerkt, dass jemand mit seinen Kontodaten mehrmals kleinere Beträge von seinem Konto abhob. Er stellte Anzeige, bisher gibt es aber laut Telepolis keine Spur von dem Täter oder den Tätern. Anscheinend war das Konto im Internet nicht ausreichend gesichert.
Vielleicht erklärt das auch den Eifer des französischen Präsidenten in der andauernden Finanzkrise.
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Nicht nur in Deutschland gab es in letzter Zeit Pannen im Datenschutz, auch Großbritannien ist seit langem gut mit dabei. Mal verschwinden Postsendungen mit brisanten Inhalten, mal verliert das Gesundheitsministerium riesige Mengen an Datensätzen. Von verschwundenen Datenträgern mit Informationen über Straftäter mal ganz zu schweigen.
Kürzlich ersteigerte der britische IT-Berater Andrew Chapman bei Ebay eine Festplatte. Wie sich herausstellte, fand er darauf Kontodaten von Millionen Bankkunden.
Die Platte stammte von einem Datenverarbeitungsunternehmen, dass für Banken die Daten digitalisiert und speichert. Wie sich herausstellte, verschwand in diesem Unternehmen in der letzten Zeit des Öfteren IT-Equipment…
Gestern wurde bekannt, dass ein weiterer britischer Bürger eine Festplatte über Ebay gekauft hatte, auf der er Daten über Familienverhältnisse und Einkommen der Bürger einer Gemeinde in Leicestershire wiederherstellen konnte. Die Platte soll aus dem Gemeinderat stammen, die Gemeinde jedoch gibt an, dass Hardware mit brisanten Daten sicher entsorgt wird.
Fraglich ist dann doch, wie es sein kann, dass man diese sicher entsorgte Hardware legal bei Ebay ersteigern kann…
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