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Artikel Tagged ‘Internet’

Obama veröffentlicht unter Creative Commons

2. Dezember 2008

CreativeCommonsDie Internetseite des angehenden amerikanischen Präsidenten Barrack Obama (change.gov) steht nun unter der CC-BY Lizenz.
Somit dürfen sämtliche Inhalte unter Nennung des Urhebers verbreitet und veröffentlicht werden.

Am 20. Januar 2009 wird Barrack Obama sein Amt antreten, bis dahin wird er auf seiner Internetseite sein Programm vorstellen. Und jetzt darf es jeder verbreiten und veröffentlichen, ohne Angst vor Abmahnungen haben zu müssen.

Ein schönes Zeichen, wie ich finde. Creative Commons ist eine sehr gute Möglichkeit, eigene Werke und Publikationen zum Kopieren freizugeben, aber dennoch die Regeln dafür festzulegen. Man spricht hier von einem flexiblen Copyright.

Auch wemaflo.net steht unter Creative Commons, ich nutze hier die BY-NC-ND Lizenz mit der Version 3.0 (Namensnennung, keine komerzielle Nutzung, keine Veränderung des Werkes).

Computer, Internet, Recht, wemaflo.net , , , , , , , , , , ,

StudiVZ bald Facebook?

1. Dezember 2008

Das hatte Holzbrinck sich wohl anders vorgestellt. Das Social-Network StudiVZ wächst zwar ständig und stieg rasant in der Gunst der Benutzer, dennoch Fallen die Gewinne an der Community sehr viel kleiner aus, als erwartet, die Verluste höher.

Nun ließ die Wirtschaftswoche (WiWo) durchblicken, dass die Holzbrinck-Tochter zum Verkauf stehe und dass der US-Konkurrent Facebook an einem Kauf interessiert sei.
StudiVZ entstand als Klon von Facebook und machte dem Netzwerk mächtig Konkurrenz. Wenn Facebook das Social-Network nun aufkaufen sollte, hätte der US-Riese in Deutschland endlich den lange erkämpften Markt erobert.

Computer, Internet , , , , , , , , , , ,

Die Rückkehr des Botnetzes

1. Dezember 2008

Vor ein paar Tagen konnte ich noch frohen Mutes berichten, dass diverse Botnetze ihre Steuerserver verloren haben, da McColo vom Netz zwangsgetrennt wurde, nun gehts leider weiter.

Das riesige Botnetz Srizbi ist gerade dabei, wieder Ressourcen heranzuholen und neue Steuerserver zu finden. Es zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Botnetzen und wurde auch zum Teil von Servern von McColo gesteuert.

Die Firma FireEye errechnete den Algorythmus, mit dem die Server mit Domains verbinden und hätte die Bots nach eigenen Angaben dazu bringen können, sich von infizierten Servern und Rechnern zu löschen. Dies allerdings sei aus Sorge um die infizierten Systeme nicht geschehen.

(via: heise)

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Italienische Blogosphäre droht zu verschwinden

29. November 2008

Seit 2001 bereits gilt in Italien eine Meldepflicht für Netzpublikationen. Das hatte zur Folge, dass es weniger Internetseiten gab und die Onlinezeitungen davon ob steigender Nachfrage und sinkender Konkurrenz profitierten.

Das war aber auch bald vorbei. Blogs wuchsen wie Pilze aus dem Boden, es wurde unabhängig berichtet und geschrieben.

Jetzt allerdings wurden erste Blogger zu Geldstrafen und Löschung der Blogs verurteilt. Ursprünglich sollten Blogger mit Journalisten gleichgesetzt werden, hätten Unternehmen gründen und Steuern zahlen müssen. Nun ist es “lediglich” so, dass Blogs als “richtige” Online-Publikationen gelten und dementsprechend gemeldet werden müssen.

Zur Begründung der Bezeichnung als richtige Online-Publikation gab ein Richter an, dass Zeitungen über den Artikeln Überschriften nutzen. Das tun Blogs auch, der Beweis ist damit erbracht.

Delikat: Das im aktuellen Fall betroffene Weblog schrieb offen über Verbindungen der Mafia zur Regierung. Ohne irgendjemandem etwas unterstellen zu wollen liegt die Vermutung nahe, dass so störende Nachichtenorgane zum schweigen gebracht werden könnten. Zumindest ein ganz kleines bisschen denkbar wäre es.

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Google unterwandert? Seltsamer Humor bei Entwicklern?

28. November 2008

Man gebe bei http://translate.google.de das Wort “hellsehers” ein (ja, mit s) ein und übersetze es aus dem Deutschen ind Englische.

Was man da sieht, lässt einen kurz nachdenken…

Google translate: hellsehers

Google Translate: Hellsehers

Das ganze entstand vermutlich dadurch, dass viele Nutzer diese Übersetzung vorgeschlagen haben (unten rechts nach dem Übersetzen). Anscheinend wird das irgendwann unmoderiert übernommen.

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Das “finde Fat Joe!”-Spiel

28. November 2008

Ja, der Titel besteht absichtlich aus aneinander gereihten Zeichen. Denn um das Aneinanderreihen nicht von Zeichen, aber von zufällen geht es im “finde Fat-Joe!”-Spiel. Schonwieder so eine Kette…

Egal. Um das Spiel zu spielen, muss man keine großen Ausgaben tätigen, nein man muss noch nicht einmal aufstehen. Man muss lediglich die Wikipedia öffnen.
Dort muss lediglich die Seite von Fat Joe aufgerufen werden, was für den anspruchsvollen Internetnutzer auch kein Problem darstellen sollte.

Fat Joe

Fat Joe

Nun wirds endlich auch nicht so kompliziert. Links in der Navigation befindet sich das Feld mit dem wohlklingenden Namen “Zufälliger Artikel”. Dort klickt man drauf und erhält, oh Wunder, einen zufälligen Artikel der Wikipedia.
Jetzt fängt das Spiel erst richtig an. Wie der Name schon verrät, muss Fat Joe gefunden werden. Und das auf Basis des eben erzeugten zufälligen Artikels. Es dürfen lediglich Links der Wikipedia genutzt werden, um über einige Umwege zurück zur Seite von Fat Joe zu gelangen.

Wenn man tatsächlich mal nichts zu tun hat, ist dieses Spiel durchaus lustig und kurzweilig. Am besten um die Wette mit Freunden.

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Der große Demokrator

28. November 2008

Aufgrund einer Idee sah ich gerade mal nach, ob die Domain “demokrator.de” noch frei ist.
Ergebnis: Nein ist sie nicht. Sie leitet weiter zur Startseite von Roland Koch, dem hessischen Ministerpräsidenten.

Erstens stellt sich mir die Frage, wieso man auf Kochs Seite umleiten muss, zweitens, wieso das durch eine Onlinezeitung geschieht (die nämlich die Domain registrierte).

Bei dieser Onlinezeitung fand ich dann auch letztendlich den Artikel dazu, hier ist er:

http://www.faktuell.de

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Coldmirror ist tot! Es lebe Coldmirror!

27. November 2008

Sie waren Kult, die Harry-Potter Synchros, die Coldmirror bei Youtube veröffentlichte. Jeder kennt sie. Spaßige Synchronisationen der Harry-Potter-Filme, Namen, die ich mich hier nicht auszuschreiben traue, die aber innen meistens beste Unterhaltung boten.

Nun sind sie weg von Youtube. Coldmirrors Account wurde von Youtube gelöscht, da sie Urheberrechtlich geschütztes Material (nein, die Filme hat sie nicht selbst gedreht) verwendete, was anscheinend Warner Bros nicht so gefiel.

In ihrem neuen Profil (haha!) gibt es auch eine offizielle Stellungnahme zum Urheberrecht und selbst die ist lustig anzusehen:

Medium: de.youtube.com
Link: de.youtube.com

Also: Die Videos sind nicht verloren. Nur nicht mehr online.
Und: Jetzt wisst ihr endlich, was eine Verletzung des Urheberrechts ist. Türen der Nachbarn klauen, neu streichen und behaupten, dass es eigene seien…

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Spam auf Jahrestief

26. November 2008

Laut iX ist das Vorkommen von Spam momentan auf ein Jahrestief gesunken. Nachdem der als spammerfreundlich bekannte Hoster McColo zwangsweise vom Netz getrennt wurde, war bereits sofort eine merkliche Abnahme zu spüren. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und die Lage hat sich bisher so gehalten.

Hinzu kam, dass vor ein paar Tagen diverse Betreiber von Botnetzen zeigen mussten, was sie können und InternetX unter dauernde DDoS-Attacken stellten. Dadurch wurden die für Spam verfügbaren Kapazitäten weiter eingeschränkt, was sich auch in der Statistik bemerkbar machte.

Spamstatistiken

Spamstatistiken - Quelle: nixspam.org

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Wegen Spam bei Facebook zu 873 Millionen Dollar Strafe verurteilt

26. November 2008

Wo ich gerade beim Thema Spam und Facebook war:

Adam Guerbuez wurde mitsamt seines Unternehmens “Atlantis Blue Capital” zu einer Geldstrafe von 873.000.000 US-Dollar verurteilt. Er hatte massenhaft Spam-Mails über Facebook verschickt, woraufhin ihn die Rechtsabteilung des Social-Network anzeigte.

Er habe in den Monaten März und April an 4 Millionen Nutzer Spammails geschickt, aus Gründen der Glaubwürdigkeit und des Images haben die Anwälte sofort reagiert, so Facebook.

Es ist unwahrscheinlich, dass der verurteilte auch nur einen Bruchteil seiner Strafe bezahlen kann, dennoch ist Facebook darauf aus, den Schaden in voller Höhe ersetzt zu bekommen.

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