Irgendwie sind wir doch alle ein bisschen T, oder?
Sie etwa nicht? Aber bald. Denn die Deutsche Telekom mag anscheinend Konzernumbenennungen noch mehr, als bisher angenommen.
Es gab ja mal die Deutsche Telekom, wahrlich kein schöner Name. Und so irreführend und nicht zeitgerecht… Also macht man T-Com draus. Klingt gleich besser. Okay, aber nach ein paar Jahren ist auch das altbacken, vielleicht lieber T-Home?
Es gab da doch auch das Mobilfunknetz der Telekom: D1 Telekom. Schlecht zu merken, also nennt man es in T-D1 um. Oder vielleicht doch T-Mobil? Nein, das ist deutsch und wenig fortschrittlich. Also T-Mobile.
Aber wer kann sich das merken? Sie? Dann sind sie eine Ausnahme. Wäre ein einziger Name für alle Sparten des Konzerns nicht viel Prägnanter? Das wäre doch revolutionär! Nennen wir den Konzern doch „Deutsche Telekom“! Nein, noch besser: Nennen wir ihn „T“!
Auf der CeBIT wurde diese Neuerung nun vorgestellt. Man werde „in Deutschland nur noch eine Angebotsmarke haben: das ‚T‘“. Also zurück in die Zukunft quasi.
Meine Meinung zu der ewigen Umbenennerei: Wer redet denn heute von T-Home und T-Mobile? Für die meisten ist der Konzern doch immernoch die Deutsche Telekom, oder? Zumindest so lange, wie auf den Firmenautos noch groß „Deutsche Telekom“ zu lesen ist. Wird man dann das „T“ annehmen?
Wirklich revolutionär wäre es, wenn die Telekom nur noch einen Hauptvertrag hätte: Für vielleicht 60€ einen Festnetzanschluss mit Internetflatrate und SIM-Karte mit Festnetztarif. Also quasi Telefon und Internet unabhängig davon, ob man es zuhause oder mobil nutzt.







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