Wir sind wieder sicher. Und Amerika sowieso. Wieso? Ganz einfach: Terroristen werden sich mit der Zeit zu Tode langweilen. Sie dürfen den iTunes Store nicht nutzen. Jedenfalls nicht in ihrer Ausübung des terroristischen Amtes, welches sie innehaben.
Klausel 34 (OTHER TERMS AND CONDITIONS), Absatz g:
[…] You also agree that you will not use these products for any purposes prohibited by United States law, including, without limitation, the development, design, manufacture or production of nuclear, missiles, or chemical or biological weapons.
Frei übersetzt:
Sie stimmen außerdem zu, dass Sie die Produkte nicht Zwecke verwenden, die gegen das Recht der Vereinigten Staaten verstoßen, einschließlich ohne Einschränkung Entwicklung, Entwurf, Fertigung oder Produktion von Nuklearwaffen, chemischen oder biologischen Waffen.
Wer also gegen einen dieser Punkte verstößt und dabei Musik von iTunes hört oder herunterläd, verstößt gegen die Geschäftsbedingungen und läuft Gefahr, deswegen angezeigt zu werden.
Ich habe schon einige solcher Videos gesehen: Die Schüler verbinden einem Lehrer (meistens dem Sportlehrer) die Augen, drücken ihm einen Basketball in die Hand und lassen ihn blind auf den Korb werfen.
Der Ball verfehlt dabei natürlich den Korb, trotzdem jubeln alle und tun so, als ob der Lehrkörper trotz verbundener Augen den Korb getroffen hätte, woraufhin dieser dann hochgradig verdutzt über sein eigenes Können ist.
Der Lehrer, der den Spaß mitmachen wollte und auch nachher mitspielte und so tat, als hätte er den Ball in den Korb geworfen, wusste erst nach ansehen dieses Videos, dass dem wirklich so war. Verständlich, wer rechnet denn auch damit?
Jetzt lässt so eine Sache die Medien natürlich nicht kalt. Und so wurde auch der Reporter im folgenden Video an die Schule geschickt, um von dem Glückstreffer zu berichten.
Zum Ende der Moderation warf er dann noch lässig einen Ball in die Richtung des hinter ihm liegenden Korbes:
Was macht die Rechtsabteilung einer größeren Firma, wenn die Mitarbeiter sie auf dutzende Internetseiten hinweisen, die fälschlicherweise das Firmenlogo tragen? Normalerweise sollte sie mit den Seiteninhabern Kontakt aufnehmen und sich bemühen, die Logos zu entfernen. Und wenn das nicht wirkt, sollte sie die Seiten Abmahnen.
Gut, man kennt es inzwischen auch, dass direkt abgemahnt wird. Wenn unerlaubt massenhaft Firmenlogos auf die Seiten eingebunden werden, kann man das ja auch durchaus verstehen. Jedenfalls wurde von der Firma Komsa dieser Weg gewählt.
Die abgemahnten Webseitenbetreiber allerdings kannten oben genannte Firma noch nicht einmal. Der Fehler lag im Detail: Die Firma hatte vor den Meldungen einen Werbeblocker installiert. Innerhalb des Büronetzwerkes also wurde sämtliche Werbung geblockt und durch das Firmenlogo ersetzt. Ich möchte nicht wissen, wieviele Abmahnungen inzwischen getippt und verschickt wurden…
Eine Braunschweigerin wurde von ihrem Freund in dessen Wohnung eingeschlossen. Ein angerufener Freund alarmierte die Polizei, welche wiederum die Feuerwehr auf den Plan rief, um die junge Frau zu befreien. Da die Tür mit einem Sicherheitsschloss versehen war, wählte man den einfacheren Weg per Drehleiter über den Balkon der Wohnung.
Da sich die beiden gestritten hatten und sie ausziehen musste, nutzte die junge Frau die Gelegenheit und ließ von der Feuerwehr auch gleich ihr Eigentum aus der Wohnung „retten“.
Die Kosten für den Einsatz darf nun, nach Einigung über die Höhe, der ehemalige Freund bezahlen.
Ich gebe zu, der Fund, um den es sich handelt, ist mit Vorsicht zu genießen. Es handelt sich um einen Artikel über einen an der Schweinegrippe gestorbenen Menschen. Darum aber geht es hier nicht und darüber mache ich mich auch nicht lustig.
Werbung vor dem Film kennt man ja. Oft ist sie witzig und interessant, manchmal aber auch langweilig und störend. Der schwedische Möbeldiscounter Ikea allerdings hat sich etwas neues einfallen lassen:
Werbung IM Film, mit speziellen Taschenlampen wird der Name und der Preis des momentan sichtbaren Artikels auf die Leinwand projiziert, nach der Vorstellung wird der Ikea-Katalog verteilt.
Wer des öfteren Spam-Mails in mehr als gebrochenem deutsch im Postfach hat, fragt sich vielleicht, wie man so extrem konsequent fehlerhaft übersetzen kann. Ganz einfach: Man nutzt maschinelle Übersetzer wie beispielsweise Google und übersetzt aus tropischen Sprachen ein paar mal hin und her, schon hat man feinstes Kauderwelsch.
Bei Ixiter fand ich vor einer Weile einen Artikel über eine Onlineapplikation von Nico Böhr, die es mit dem Übersetzen gleich wunderbar auf die Spitze treibt.
Die Seite mit dem wohlklingenden Namen „Translation Orgy“ übersetzt Sätze so lange aus dem deutschen ins japanische und zurück, bis von dem ersten Satz nicht mehr wirklich viel übrig ist.
Aus dem Satz „Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest, eine schöne Bescherung und einen guten Rutsch ins neue Jahr!“ wird nach Nutzung von Translation Orgy folgendes:
1.
Ich wünsche allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest, eine schöne Bescherung und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
2.
Ich bin ein frohes Weihnachtsfest an alle Leser, ich möchte mit einem guten Rutsch ins neue Jahr mess!
8.
Leser, die Ruine zu meinem Weihnachten und Neujahr!
12.
Sie sind der Führer, mein Weihnachten und Neujahr Treat!
Das Endergebnis kann dann hier bestaunt werden:
Okay, Weihnachten und Neujahr sind noch im Endsatz enthalten, viel mehr aber auch nicht.
Sie bieten auf eine Email von ebay.de, die sie darauf hinweist, die Auktion gewonnen zu haben.
Der erfolgreiche Bieter bekommt nach Abschluss eine Mail von Ebay, in der steht, dass er diese Auktion gewonnen hat!
Damit ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten – sie können etwa:
Die Mail ausdrucken und einrahmen
Sie anderen vor das Gesicht halten, um ihnen zu zeigen, dass Sie eindeutig der/die Bessere sind
Sie können damit angeben, wie knapp sie diese Auktion jemand anderem weggeschnappt haben
Sie können Thesen über eine Korrelation zwischen der Größe ihrer Geschlechtsmerkmale und dem Gewinn dieser Auktion aufstellen
Sie können die Mail anzeigen lassen, den Bildschirm abfotografieren und die Mail als Hintergrundbild nutzen
Sie können die Mail an Freunde und Verwandte weiterleiten
Sie können die Mail löschen (Achtung: Das geht nur einmal! Kein Ersatz für versehentlich gelöschte Mail!)
Sie können die Mail in den SPAM-Ordner verschieben und dann darüber lachen, dass eine ebay-Mail im Spamordner gelandet ist
Sie können sich wie ein kleines Kind zu Weihnachten freuen, eine Auktion gewonnen zu haben und wie verrückt durch ihre Wohnung tanzen
Sie können die Mail als Vorwand für ein Gespräch mit irgendjemandem nutzen
Sie können die Mail ausdrucken und die Rückseite als Notizzettel verwenden!!
Sie können bei Empfang der Mail vor sich hinmurmeln, wie sehr sie diese ebay-Mails nerven
Sie können anderen zeigen, wie wichtig Sie sind, weil Sie eine Email erhalten haben
Sie können die Mail als Anlass nutzen, mal wieder etwas Geld via PayPal zu überweisen
Extra für meine lieben Bieter: Die einmalige Gelegenheit bei dieser Auktion mitzubieten! UMSONST*!!
*)Es sei denn, sie sind am Schluss Höchstbietender. Dann müssen sie natürlich zahlen.
Hier noch schnell ein Screenshot für die Nachwelt:
Also los! Bisher ist nur ein Gebot abgegeben worden, noch hat jeder die Chance auf eine kostengünstige Gewinnbenachrichtigung.
Also: Vor jedem Interview die Deckenventilatoren abschalten und am besten Mikros auf Stativen nutzen, sonst hetzt man sich die Porzellan- und Kunstsammler auf den Hals…
Jeder Deutsche kennt dieses Problem: Wieder einmal wurde der Lohn ausgezahlt, wieder einmal braucht man Bargeld, um den neuen Maserati zu bezahlen, wieder einmal musste das Taschengeld für die Kinder bei der Bank abgehoben werden.
Wir alle werden uns einig sein, dass das Geld bei den Banken auf jeden Fall sicher ist und in geprüften Tresoren verwahrt wird. Doch was tut man mit den Millionen, die man Zuhause vorrätig hat, um die Handwerker und den Bäckerwagen zu bezahlen? Natürlich, man kauft sich einen Geldschrank, in dem man Bargeld, Schecks und andere Wertgegenstände sicher lagern kann. Doch ist das Geld in den handelsüblichen Geldschränken wirklich sicher?
Fragt man die Experten eines berliner Geldschrankvertriebes, wird schnell klar, dem ist nicht so. Handelsübliche Geldschränke stammen meistens von der Konkurrenz, der so genannten „Kuchenblech-Mafia“. Die Geldschränke sind nicht stabil, das Aufbrechen eines solchen Tresors ist eine Sache von Minuten für die erfahrenen Experten:
Man sieht deutlich, wie leicht es ist, einen Geldschrank der Kuchenblech-Mafia zu knacken, das Geld ist dort keinesfalls sicher. Innerhalb von Minuten ist ein solcher Tresor praktisch erledigt, offen und die Diebe haben sich an Ihnen bereichert.
Auf diesen Missstand machte mich (mal wieder) Amuno vom Literaturasyl aufmerksam. Danke, ich war schockiert und werde meine Geldschränke für mein Auszubildendengehalt nun komplett gegen die stabileren Tresore der im Video präsentierten Firma tauschen!
wemaflo.net in Kommentaren