Schonwieder ist in Großbritannien ein Datenträger abhanden gekommen. Er enthält persönliche Informationen wie Adressen und Steuernummern von Justizbeamten, es handelt sich um etwa 45.000 Datensätze.
Der Datenträger wird schon seit einem jahr vermisst, allerdings teilte das zuständige Unternehmen den Verlust erst im Juli mit. Laut “Times” erfuhr der Justizminister allerdings erst gestern (Samstag) Mittag davon.
Da die Sicherheit der Beamten und deren Familien dadurch gefährdet ist, werden die Betroffenen Familien eventuell umziehen müssen, was den Steuerzahler vermutlich sehr viel Geld kosten wird.
Vor zwei Wochen kam ein USB-Stick abhanden, der Daten sämtlicher Gefangener aus England und Wales enthalten haben soll, außerdem Informationen zu Schwerverbrechern.
Vorfälle dieser Art häufen sich momentan, vor einiger Zeit schrieb ich schon einmal über verschiedene Pannen und den Verkauf von Festplatten mit sensiblen Inhalten.
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Das Magazin “wiso” vom ZDF hat nach eigenen Aussagen 56.000 Email-Adressen und die dazu gehörenden Passwörter auf einem frei zugänglichen, chinesischen Server gefunden. Die Daten stammen laut ZDF zumindest teilweise aus einer Bewerberdatenbank von Price-Waterhouse-Coopers. Da nähere Umstände zu dem Vorfall erst in der Sendung vom 8. September ausgestrahlt werden, wurde an die betroffenen Mailadressen eine Warnung geschickt.
Da viele Nutzer das gleiche Passwort für viele Anwendungen im Internet nutzen, wird befürchtet, dass die erbeuteten Daten zum Betrug und Diebstahl (Internetkonten) genutzt werden könnten.
Es wird generell empfohlen, im Internet verschiedene Passwörter zu nutzen, da das Risiko des Missbrauchs und des Datendiebstahls immer vorhanden ist.
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Nicht nur in Deutschland gab es in letzter Zeit Pannen im Datenschutz, auch Großbritannien ist seit langem gut mit dabei. Mal verschwinden Postsendungen mit brisanten Inhalten, mal verliert das Gesundheitsministerium riesige Mengen an Datensätzen. Von verschwundenen Datenträgern mit Informationen über Straftäter mal ganz zu schweigen.
Kürzlich ersteigerte der britische IT-Berater Andrew Chapman bei Ebay eine Festplatte. Wie sich herausstellte, fand er darauf Kontodaten von Millionen Bankkunden.
Die Platte stammte von einem Datenverarbeitungsunternehmen, dass für Banken die Daten digitalisiert und speichert. Wie sich herausstellte, verschwand in diesem Unternehmen in der letzten Zeit des Öfteren IT-Equipment…
Gestern wurde bekannt, dass ein weiterer britischer Bürger eine Festplatte über Ebay gekauft hatte, auf der er Daten über Familienverhältnisse und Einkommen der Bürger einer Gemeinde in Leicestershire wiederherstellen konnte. Die Platte soll aus dem Gemeinderat stammen, die Gemeinde jedoch gibt an, dass Hardware mit brisanten Daten sicher entsorgt wird.
Fraglich ist dann doch, wie es sein kann, dass man diese sicher entsorgte Hardware legal bei Ebay ersteigern kann…
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