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Artikel Tagged ‘Betrug’

McColo vom Netz getrennt

12. November 2008

Nach Absprache mit Sicherheitsexperten kappten die Provider “Global Crossing” und “Hurricane Electric” dem Hoster McColo die Leitungen.
McColo war besonders dafür bekannt, spam-freundlich zu sein. Mehrere Botnetze wurden von Servern des Hosters gesteuert, auch illegale Inhalte wurden geduldet.

Global Crossing und Hurricane Electric waren die beiden wichtigsten Provider des Hosters, dessen Serverparks jetzt quasi von der Außenwelt abgeschnitten sind.

laut Heise nahm der Spam nach der Trennung des Anschlusses gemessen an den Anfragen an die iX-Blacklist merklich (zeitweise um fast die Hälfte) ab. Allerdings wird diese Erleichterung der Spamboxen nur von kurzer Dauer sein, da sich den Spammern sehr schnell neue Möglichkeiten auftun werden, bzw. diese nur noch gesucht werden müssen.

(via: schwarz-weiss.cc)

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Eine Warnung an die Wordpress-Nutzer

8. November 2008

Wie mir heute bekannt wurde, versuchten Betrüger die Betreiber von Wordpress-Blogs dazu zu bringen, ein Update auf eine gefälschte Version der Blogsoftware zu machen. Über einen RSS-Feed im Dashboard wurde mitgeteilt, dass die Version 2.6.4 zum Download bereit stehe.

Tatsächlich handelt es sich um eine Version der Software, die den Betrügern Daten zusendet und so erheblichen Schaden anrichten kann.

Aktuell ist die Version 2.6.3, die unter wordpress-deutschland.org heruntergeladen werden kann.

Computer, Internet , , ,

Sarkozy wurde Opfer von Betrügern

20. Oktober 2008

Bereits im September hatte Sarkozy bemerkt, dass jemand mit seinen Kontodaten mehrmals kleinere Beträge von seinem Konto abhob. Er stellte Anzeige, bisher gibt es aber laut Telepolis keine Spur von dem Täter oder den Tätern. Anscheinend war das Konto im Internet nicht ausreichend gesichert.

Vielleicht erklärt das auch den Eifer des französischen Präsidenten in der andauernden Finanzkrise.

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Hilfe von den Spam-Versendern

17. Oktober 2008

Wirklich lieb und sicherlich gut gemeint sind die Ratschläge, die momentan unter dem schönen Namen der DAB-Bank versendet werden.

In der Mail wird dem verdutzten Leser eine kleine Hilfestellung zur sicheren Nutzung des Internet gegeben. In gebrochenem Deutsch wird einem mitgeteilt, dass die DAB nicht nach dem Passwort frage würde. Auch wird man darauf hingewisen, dass man bitte seinen Virenschutz aktualisieren solle, um den Zugang zum Internet weniger gefährlich zu machen.

Ist doch lieb, oder?

Was allerdings nicht so besonders lieb ist, ist die Tatsache, dass der Link in der Mail keineswegs zur DAB führt und ein kostenloses Anti-Spyware-Programm bereithält, sondernauf eine dubiose Seite, die angeblich “die Dienstleistungen der Sicherheit der DAB Bank gegen der Gaunerei” enthält, eine Aufforderung zum Download der Datei “DABDigicertx.509.exe” enthält, welche ganz bestimmt nicht zum Schutze des Computers ausgelegt ist.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das ganze ein kleiner Schritt in die richtige Richtung war. Nur sollte beim nächsten Mal die DAB aus dem Spiel gelassen werden und vor allem sollte keine Malware unter dem Mantel der Sicherheit angeboten werden…

Inzwischen ist die Seite bei Google als Betrugsversuch gemeldet und wird unter Firefox auch leuchtend rot als solcher angezeigt.

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ZDF warnt 56.000 Personen vor Passwortdiebstahl

4. September 2008

Das Magazin “wiso” vom ZDF hat nach eigenen Aussagen 56.000 Email-Adressen und die dazu gehörenden Passwörter auf einem frei zugänglichen, chinesischen Server gefunden. Die Daten stammen laut ZDF zumindest teilweise aus einer Bewerberdatenbank von Price-Waterhouse-Coopers. Da nähere Umstände zu dem Vorfall erst in der Sendung vom 8. September ausgestrahlt werden, wurde an die betroffenen Mailadressen eine Warnung geschickt.

Da viele Nutzer das gleiche Passwort für viele Anwendungen im Internet nutzen, wird befürchtet, dass die erbeuteten Daten zum Betrug und Diebstahl (Internetkonten) genutzt werden könnten.

Es wird generell empfohlen, im Internet verschiedene Passwörter zu nutzen, da das Risiko des Missbrauchs und des Datendiebstahls immer vorhanden ist.

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Handel mit Kundendaten in Deutschland

19. August 2008

Ein Callcenter in Bremerhaven soll sich unberechtigt Zugriff auf die Datenbanken der deutschen Telekom verschafft haben und so Zugang zu Kundendaten gehabt haben. In den Datenbanken waren Datensätze von etwa 30 Millionen Kunden enthalten.

Laut Medienberichten wurden die Daten an Dritte weiterverkauft, das Callcenter gleicht die Daten per Anruf ab, um sicherzustellen, dass sie korrekt sind.

Bei einer Firma namens Lottoteam tauchten eventuell diese Daten auch schon wieder auf. Die Firma buchte unter dem Deckmantel der NKL kleine Beträge von den Konten der Opfer ab, vermutlich wurde dieser Betrug nur selten bemerkt.

Links zum Thema:
Kriminalreport (WDR/NDR)
Tagesschau (ARD)

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Unlautere Geschäftspraktiken?

12. Juli 2008

Ich habe gerade im G:B einen Thread gesehen, in dem auf ein Video bei Youtube aufmerksam gemacht wurde. Dass Firmen bei Youtube Filme für ihre Werbung einstellen, ist ja bekannt. Man erkennt sie auch eigentlich immer, da diese Filme ganz klar Werbefilme sind.

Anders allerdings bei diesem Video, hier wird dem Zuschauer suggeriert, es handele sich um den Tipp eines privaten Videoerstellers, der der Welt zeigen möchte, wie man schnell Geld verdient. Hierbei müsse man sich nur auf der Seite anmelden, schon bekomme man Geld per PayPal überwiesen, ohne eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Soweit alles klar. Was nach der Registrierung passiert, weiß man ja vorher nicht.

Interessant sind auch die Statistiken des Videos:

  • Hochgeladen: 11. Juli 2008
  • Angesehen: 5009 mal
  • Kommentare: 5012
  • Bewertungen: 595, Durschnitt liegt etwa bei 4,5

Das sind schon enorm viele Besucher für zwei Tage… Und enorm viele Kommentare und Bewertungen für ein Video, dass sicherlich nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht.

Die Kommentatoren gaben durchweg gute Bemerkungen ab, die allerdings alle fast gleich lauteten, die Nutzernamen der Kommentatoren sind alle nach dem Schema “Kürzel - Zahl” erstellt.

Vorsicht bitte beim Besuchen solcher Internetseiten. Eventuell kommen noch enorme Kosten auf den Nutzer zu, ob das Geld jemals ankommt, ist fraglich. Auch wenn Forderungen solcher Firmen eigentlich nie nachgekommen werden muss, eure persönlichen Daten haben sie, somit wird euer Mailpostfach sicherlich auch mit Spam überflutet werden. Auf jeden Fall kann da nichts echtes und unbedenkliches hinterstecken.

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