Das knacken von Passwörtern durch einen Wörterbuchangriff (erraten aus einer Liste von Wörtern beispielsweise aus einem Wörterbuch) ist oft unmöglich, da die Anwender Passwörter aus dem Sprachgebrauch nehmen, die in Lexika und Duden nicht verzeichnet sind.
Ein französischer Blogger und “Berater für informationelle Kriegsführung” wies daher darauf hin, dass Wortlisten, die aus Wikipedia extrahiert wurden, bessere Chancen hätten, bei einem solchen Angriff erfolgreich zu sein.
Markennamen, Umgangssprache und neu geprägte Begriffe, die nicht in den althergebrachten Nachschlagewerken stehen, sind bei Wikipedia mit hoher Wahrscheinlichkeit genannt.
Es ist daher Sinnvoll, Passwörter tatsächlich zufällig generieren zu lassen und möglichst lang mit Sonderzeichen zu wählen. Ein solcher Passwortgenerator ist natürlich auch im Internet zu finden, die “Zentrale Datenschutzstelle der baden-württembergischen Universitäten” (ZENDAS) beispielsweise stellt solche Dienste bereit.

