Es war einmal (2) – Die DVU, die DVU, der Faust bleibt drin, der Worch schaut zu

Endlich mal wieder was für meine Kategorie “Es war einmal“!

Man weiß ja bereits, dass gerade die rechte Szene und vor allem die rechtsextremen Parteien in Deutschland inzwischen durch interne Machtkämpfe und Geldprobleme derart marodiert und geschwächt sind, dass Parteifunktionäre aus hohen Ämtern gegangen werden, weil ein großer Geber gerne den Posten übernehmen würde und die wirtschaftliche Rettung der Partei von seinen Milliönchen abhängt.

Nun geht es endlich weiter: Matthias Faust, Bundesvorsitzender der rechtsextremen DVU, veröffentlichte im internen Forum der DVU den Entschluss des Bundesvorstandes (getroffen auf der Bundesvorstandssitzung der DVU am 17. April 2010, fünf von vierzehn Vorstandsmitgliedern waren anwesend), dass eine parteipolitische Zusammenarbeit mit dem parteifreien Szenefunktionär Christian Worch mit einer Mitgliedschaft in der DVU unvereinbar sei:

Aufgrund der Tatsache, daß der parteifreie Aktivist Christian Worch in
den letzten Monaten DVU-Parteiinterna an verschiedene linke Journalisten
weitergegeben hat, die diese für Rundfunk- und Zeitungsberichte in
parteischädigender Art und Weise nutzten, hat der Bundesvorstand ohne
Gegenstimmen folgenden Unvereinbarkeitsbeschluß gefaßt: Der
DVU-Bundesvorstand beschließt, daß künftig die Mitgliedschaft in der DVU
unvereinbar mit einer parteipolitischen Zusammenarbeit mit Christian
Worch ist.

Wieso dieser Entschluss bisher zwar öffentlich ist, aber nicht auf der stark frequentierten Homepage der DVU veröffentlicht wurde, lässt natürlich Raum für Spekulationen.

Die Sache ist nur die: Worch selbst behauptet in einer E-Mail, einem NDR-Journalisten lediglich anhand eines öffentlichen Rechenschaftsberichtes vorgerechnet zu haben, dass die Zahl der zahlenden Mitglieder der DVU nur bei etwa 3000 liegen könne. Die DVU spricht von 6000 Mitgliedern.

Und dann geht es auch schon wieder los: Er habe Kameraden lediglich davor gewarnt, der DVU Geld zu leihen (und weitere interessante Details über Faust und die DVU weitergegeben, die sowohl ersterem als auch letzterer nicht so sehr behagen mögen). Die nämlich steht, wie die NPD finanziell nicht ganz so gut da. Sagt Worch.

[Update:] Mehr zu dem Thema gibt es übrigens auch im antirechten NPD-Blog (Infoblog)!

So geht es also weiter den berühmten Berg herunter, bis man irgendwann ganz unten angekommen ist.

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Boobquake – Starkes Beben am 26. April 2010

Prinzipiell müssten wir die einzigen Überlebenden sein. Denn schenkt man dem muslimischen Kleriker Kasem Sedighi Glauben, verursachen Frauen, die sich leger, offenherzig oder wie auch immer man das nennen mag kleiden Erdbeben. Ja, endlich hat man die Schuldigen gefunden, Frauen, die sich nicht von Kopf bis Fuß verdecken, verdrehen den Männern den Kopf und lösen Naturkatastrophen aus. Weil Frauen das eben nicht dürfen. Sagt die Natur.

Denkste! Der erklärten Atheistin und Bloggerin Jen McCreight waren solche unwissenschaftlichen und frauenfeindlichen Äußerungen so langsam zuwider und sie verfasste einen kleinen scherzhaften Blogartikel darüber, dass man doch einfach als Frau das Experiment wagen sollte, um solche Thesen zu widerlegen: Sie rief den Boobquake ins Leben:
Wenn viele Frauen am Montag (gestern) mit etwas gewagter Bekleidung das Haus verließen, müsste sich doch ein dramatischer Anstieg der Beben messen lassen.

Was eigentlich als Scherz begann, wurde schnell von anderen gefunden und verbreitet, auf Facebook wurde eine Gruppe gegründet, die Medien griffen den Artikel auf, das Experiment war in aller Munde.

So kam es auch, dass rund um die (vor allem westliche) Welt gestern Frauen mit tiefen Ausschnitten im Dienste der Wissenschaft zu tausenden vor die Türen traten. Und was passierte?

Nunja, in Taiwan ereignete sich ein Erdbeben von der Stärke 6,9. Allerdings ließ sich die These dennoch durch eine Analyse der bebentätigkeiten am Montag durch die Bloggerin widerlegen:
Im Vergleich mit Erdbeben der Vergangenheit waren die messbaren Erschütterungen weltweit am Montag deutlich kleiner, Frauen mit freizügiger Kleidung verursachen also keine Erdbeben.

Fraglich ist jetzt noch, ob Sedighi von diesen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen erfährt und solcherlei Äußerungen in Zukunft erst überprüfen lässt.

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Und dann eröffne ich mit dem Papst eine Abtreibungsklinik in Wuppertal

Im September soll ja bekanntlich Papst Benedikt XVI Großbritannien einen Besuch abstatten. Natürlich muss ein solcher Papstbesuch sorgfältig geplant werden, damit am Stichtag alles gut geht und der Pontifex sich so richtig wohl fühlt im besuchten Land.

Das alles ist recht leicht zu schaffen. Schwieriger ist jedoch, dass der Besuch auch in der Bevölkerung und vor allem in der internationalen Presse gut ankommt, denn es wäre doch toll, wenn die Kirche ihre Kertwendung ausgerechnet in Großbritannien bekannt geben würde.

Was also tun? Das Brain stormen! Und das taten sie, die Mitarbeiter der Regierung und stellten eine Liste mit den Ergebnissen des Brainstormings auf und gaben dieser Liste den Namen (zu deutsch) “Der ideale Besuch und schickte sie mit einem Vertraulichkeitsvermerk per E-Mail an hochrangige Regierungsbeamte. Einer der Empfänger scheint diesen Vermerkt übersehen zu haben, deshalb kennt die Welt nun den Inhalt der Zusammenstellung, hier frei zitiert und aufgelistet:

  • Der Papst soll eine Abtreibungsklinik eröffnen
  • Der Papst soll Namensgeber für eine Kondom-Marke (“Pontifex”) werden
  • Der Papst soll eine Homo-Ehe segnen
  • Der Papst soll mit Queen Elizabeth II ein Duett für wohltätige Zwecke singen
  • Der Papst soll mit Kindern Purzelbäume schlagen, um sie zu mehr Bewegung zu animieren
  • Der Papst soll Stärke demonstrieren und im Namen der katholischen Kirche “windige Bischöfe” rausschmeißen

Eigentlich alles ganz vernünftige Vorschläge, oder? Ich denke, ebendiese Vorschläge hätten aus der breiten Masse sowohl der Gläubigen, als auch dem gesamten Rest kommen können. Aber nein, das britische Außenministerium, genauer Außenminister Miliband denkt das nicht und entschuldigt sich in aller Form bei der katholischen Kirche. Die Äußerungen seien unbedacht, respektlos und naiv, vor allem aber äußerst weit hergeholt. Die Verfasser der Liste wurden versetzt.

Quelle: tagesschau.de SPON

Bild: Fabio Pozzebom Lizenz: CC-BY Quelle: Wikipedia

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Günstiges T-Shirt von Lactose – 3DSupply

Es ist mal wieder so weit! 3DSupply verschenkt wieder T-Shirts an Blogger, die über sie berichten und Links setzen, was ich hiermit mache. Die Aktion läuft dieses Mal unter dem Namen “Shirt gegen Link“.

Ins Auge fiel mir hier ein schönes schlichtes weißes T-Shirt mit dem unauffälligen Schriftzug “Lactose” und einer grünen Markenkuh. Zugegeben: Das Logo fällt ins Auge und erinnert mich irgendwie an eine bekannte Marke. Keine Ich habe keine Ahnung wieso.

Natürlich gibt es bei 3DSupply noch viele viele andere lustige oder schöne Motive aus den Kategorien Grillen, Nerds und Geeks, Fun, Politik, Film/TV, Gaming, Merch und Cleanwear, NoPrint und Geocaching.

Ja, auch ich bin irgendwo käuflich…

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Die schwulen Bolivianer – Boliviens Staatschef über Geflügelfleisch

Ja richtig! Hähnchenfleisch macht schwul! Noch schlimmer: Hähnchenfleisch mit Pommes macht schwul und führt zu Haarausfall. Zumindest ist das in Bolivien so. Anscheinend.

Evo Morales, der Präsident Boliviens, sagte zum Abschluss einer Klima-Konferenz in der bolivianischen Stadt Cochabamba, dass Hähnchenfleisch und Pommes bei Männern zur Homosexualität und Glatzenbildung führe. Geschuldet sei dies den weiblichen Hormone, die den Tieren verabreicht würden, der Haarausfall resultiere aus genmanipulierten Kartoffeln.

Nunja, es ist sicherlich bewiesen, dass weibliche Hormone Veränderungen bei Männern hervorrufen, dennoch werden sie sicherlich nicht die sexuelle Orientierung umkippen. Und genmanipulierte Kartoffeln sind auch nicht sonderlich schön. Aber ob sie zu Haarausfall führen sollen, davon habe ich bisher nichts gehört.

Ebenso habe ich nichts davon gehört, dass seit Beginn der Massentierhaltung irgendwelche solcher Veränderungen bei den Essern von Geflügelfleisch auftreten.

Die Reaktion kam übrigens Prompt: Die ganze Welt lacht über diese Ausführungen, aus Brasilien, dem weltweit größten Hähnchenfleischexporteur kommen Proteste.

via tutsi.de

Mehr dazu gibts hier:

Bild: Tomás Castelazo
Lizenz: CC-BY-SA

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Google ist noch viel böser (wenn wir schonmal dabei sind)!

Wir alle wissen um die Debatten um “Google Steet View” und die Datensammelwut des Suchmaschinenriesen Google insgesamt, derzeit kochen die Diskussionen richtig hoch, Google wird kritisiert, wo es nur geht.

Natürlich sollte man das Abfotografieren von Straßen dann kritisch unter die Lupe nehmen, wenn auch angrenzende Grundstücke mit fotografiert werden und Privatwege zur Sammlung befahren werden, keine Frage. Doch so langsam glaube ich, die Bundesregierung hat etwas gegen Google im Allgemeinen:

Über Basic Thinking habe ich es gerade erfahren, die Street-View-Autos sind mit Geräten ausgestattet, die WLAN-Netze erkennen und kartografieren. Es ist Google mit diesen Kamerawagen also möglich, WLAN-Netze in Reichweite des Autos zu erkennen und dann mit Positionsangaben zu speichern.
Und über genau diese Funktion diskutiert gerade die Politik und die (mir ansonsten sehr sympatische) Datenschützerschaft. Es sei Google nicht erlaubt, diese Netze zu katalogisieren, da sie des Öfteren personenbezogene Daten beinhalten:
Viele WLAN-Betreiber geben Hausnummern oder den eigenen Namen als SSID (Funknetzwerkname) an.

Das allerdings ist absolut nichts neues! Apple stellt so für die früheren iPhones ohne GPS-Modul ein alternatives Ortungs-Netz zur Verfügung und sammelt schon seit langem diese Daten, auch Google kauft die Daten der WLAN-Netze schon länger extern ein. Da die Street-View-Autos aber sowieso durch die Straßen fahren, nutzt Google sie, um die Daten nun selbst zu erheben.

Die scharfe Kritik an dieser Netzwerk-Sammlung halte ich für ziemlich unangebracht. Jeder kann frei entscheiden, wie er sein Netzwerk nennt, jeder kann frei entscheiden, ob sein Netzwerk öffentlich sichtbar ist, oder versteckt.
Und: Jeder, der einen WLAN-fähigen Laptop besitzt, kann sich diesen auf seinen Beifahrersitz stellen und die Gegend nach Netzwerken durchsuchen und sie auch in Karten eintragen.
Vor gar nicht langer Zeit war es noch eine Art Szenesport (Wardriving), die Umgebung nach ungesicherten Netzwerken abzusuchen und diese in Deutschlandkarten zu verzeichnen, es hat sich weder jemand beschwert, noch gab es Datenschutzdiskussionen darüber.

Prinzipiell sammelt die Müllabfuhr genauso personenbezogene Daten, indem sie beispielsweise den Papiermüll abholt, in den die Besitzer nicht selten Kontoauszüge und Quittungen werfen. Ich denke nicht, dass der Papiermüll gemäß den Datenschutzbestimmungen überwacht und entsorgt wird. Wer kontrolliert, was mit den persönlichen Informationen passiert?
Natürlich, dieses Beispiel ist nicht wirklich geeignet, die Theorie dazu passt allerdings.

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Don’t Believe von Mehrzad Marashi bei Amazon nur noch auf Platz zwei

Das ist mir einen erneuten Blogpost wert:

Nach dem Verkaufsstart des diesjährigen Gewinnersongs von Deutschland sucht den Superstar “Don’t Believe” von Mehrzad Marashi (geschrieben von Jurymitglied Dieter Bohlen) gab es eine neue Wendung:
Zwar stieg der Song we erwartet sofort auf Platz eins der Download-Charts, doch schnell bekam er Konkurrenz von Blümchens “Boomerang”, der Popsong kletterte geradewegs auf den zweiten Platz. Grund waren Aufrufe in verschiedenen Netzwerken, mit dem Kauf dieses Songs den DSDS-Song vom ersten Platz zu vertreiben und so vom Thron zu stürzen. Bislang gelang das aber noch nicht.

Jetzt allerdings sieht man auf Amazon die Kraft des Rock: Innerhalb eines Tages verdrängte Led Zeppelins “Stairway To Heaven” (Version von 2007) den Casting-Gewinner Mehrzad vom ersten Platz der Amazon-Bestseller. Marashi muss sich mit dem zweiten Platz begnügen und wird immernoch von Blümchens “Boomerang” von unten bedroht.
Auch hier handelt es sich um eine Aktion, die durch viele deutsche und internationale Netzwerke ging und eine große Anhängerschaft für sich gewann. Allein in den VZ-Netzwerken fand sich eine Gruppe von über 150.000 Nutzern zusammen, die sich verabredeten, mit Stairway To Heaven den ersten Platz zu erreichen.
Das nächste Ziel ist es dann, die iTunes-Charts zu knacken, was aber angesichts dieses Erfolges sicherlich auch zu schaffen sein wird.

Hier gehts übrigens zu den Gruppen in den sozialen Netzwerken:

Und hier findet ihr andere Blogartikel zum Thema:

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DSDS: Mehrzad Marashi die Süßigkeiten klauen

Wieder mal ist es passiert: Ganz Deutschland griff zum Telefon und votete, was das Zeug hielt! Jeder wollte “seinem” Kandidaten den Sieg bei der erfolgreichen Casting-Show “Deutschland sucht den Superstar” bringen, und sie haben es geschafft: Mehrzad Marashi ist Deutschlands neuer Superstar!

Seit gestern ist nun seine Song “Don’t believe” als Download erhältlich, natürlich, jeder ist sofort dabei und läd sich den Song bei iTunes oder Amazon herunter, 64ct kostet das Lied bei Amazon, 69ct bei iTunes, ein für jeden erschwinglicher Preis.

Das hatte dann wohl auch zur Folge, dass RTL nun titeln kann: “Mehrzad Marashi mit ‘Don’t believe’ auf Platz 1“, denn da ist er nun, der Gewinner der siebten DSDS-Staffel: Auf Platz eins der Download-Charts.

Schaut man sich allerdings die aktuellen Charts bei Amazon mal genauer an, fällt einem sofort etwas ins Auge:
Was sucht denn der Song “Boomerang” von Blümchen aus dem Jahre 1996 in den Amazon Bestsellern? Ist das nicht schon seit längerem überholt?

Prinzipiell sicherlich. Doch gibt es im Internet gerade Absprachen, den Song von Blümchen so oft wie möglich zu kaufen, um Mehrzad vom ersten Platz in den Download-Charts zu vertreiben. Und bisher sieht es nicht schlecht aus: Obwohl das Lied steinalt ist und unter den aktuellen Amazon-Nutzern sicherlich nicht auf große Resonanz stößt, ist es immerhin inzwischen auf Platz 2 in den Amazon-Bestsellern (noch vor Lena Meyer-Landruth von Unser Star für Oslo, sie tritt für Deutschland beim Eurovision Song Contest an).

Das allerdings ist nicht alles: Bei Facebook und in den VZ-Netzwerken gibt es inzwischen Gruppen mit hunderttausenden Mitgliedern, die sich zum Kauf von Led Zeppelins “Stairway to Heaven” verabreden, um in der Woche vom 23.4. bis zum 29.4.2010 die dann erscheinende CD von Mehrzad Marashi vom ersten Platz der Charts zu verbannen.

Wenn also alles klappt, wie geplant, werden viele viele Menschen ab Freitag den Song “Stairway to Heaven” von Led Zeppelin kaufen und RTL und Dieter Bohlens Deutschland sucht den Superstar den ersten Platz in den deutschen Charts stehlen.

Hier noch ein paar soziale Links zur Aktion:

Weitere Blogartikel zu diesem Thema:

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Alle Jahre wieder: Der Kampf der Sender gegen das Call-In-Tv-Forum

Vor fast zwei Wochen schrieb ich darüber, dass das kritische Call-In-Tv-Forum (eigentlich unter callintv.net erreichbar) nicht erreichbar ist, damals gab es die Vermutung, dass es einen DDoS-Angriff auf den Server des Forums gibt. Damals schrieb ein Leser (Chris) bereits, dass das Problem eher bei der Domain und den DNS-Einträgen zu suchen sei.

Nun gibt es Neuigkeiten: Die Domains callintv.net und call-in-tv.net haben zwischenzeitlich den Besitzer gewechselt, sie gehören jetzt der Firma PrimaveraTV, die es wie auch immer geschafft hat, die Domains zu übernehmen.

Recherchen des Forums TVmatrix zufolge, sollen die Domains vom Vor-Inhaber, einem amerikanischen Unternehmen, abgekauft worden sein.

Weitere Informationen dazu finden sich auch im Wayne-Blog.

Meine Meinung:
Ein nicht wirklich durchdachter Schachzug! Denn ein solches Forum ist keine Domain, ein Forum sind viele Nutzer, die auf der Plattform diskutieren.
Die Domain zu übernehmen ist sicherlich eine Möglichkeit, den unliebsamen Kritikern kurzzeitig den Wind aus den Segeln zu nehmen, aber das Forum wird sicherlich wieder auftauchen. Vielleicht unter anderem Namen und natürlich unter einer anderen Domain, aber wenn es auftaucht, werden viele Nutzer dazu kommen, die bisher keine Ahnung von dem Forum hatten, oder noch nicht einmal Ahnung von dubiosen Machenschaften einiger Sender hatten, aber durch die Blogosphäre und aus Netzwerken über dieses Verhalten gehört haben.
Um die Kritik aus der Öffentlicheit fern zu halten, eignet sich ein solches Gebaren sicherlich nicht.

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Follower gesucht? Googles Follow-Finder findet interessante Twitterer

Nachdem Twitter das neue @anywhere-Framework ins Leben gerufen hat, nutzt Google nun diese Schnittstelle und bietet in den Google-Labs den Follow Finder an.

Follow Finder findet interessante Twitterer für jeden Nutzer, indem er die Twitter-Gefolgschaft analysiert, aufgeteilt in zwei Spalten zeigt das Tool folgendes an:

  • Tweeps you might like (Twitterer, die interessant sein könnten)
  • Tweeps with similar followers (Twitterer mit gleichen Follower-Listen)

Die erste Kategorie besteht aus Twitterern, denen man noch nicht folgt. Hier tauchen die Twitterer auf, denen die eigenen Follower folgen. Sucht man also nach seinem Namen, sucht der Follow Finder die neuen Twitterer heraus, denen besonders viele Anhänger in der Follower-Liste des Nutzers haben.
Die Zweite Kategorie besteht nur aus Twitterern, denen man bereits folgt. Es sind die Twitterer, die eine fast gleiche Follower-Liste haben, wie der Suchende. So lassen sich diejenigen Twitterer anzeigen, mit denen man besonders große Schnittmengen besitzt.
Durch die @anywhere-Verknüpfung zu Twitter, kann der Twitterer sich auch per oAuth mit Twitter anmelden und den Vorgeschlagenen Nutzern gleich vom Google Follow Finder aus folgen.

Natürlich ist es auch möglich, die Konten fremder Twitter-Nutzer zu analysieren und sich die Vorschläge für andere ansehen, was auch interessant ist.

via boomfaktor.de

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