Upgrades ohne Backup: Datenverlust für Sidekick-Nutzer

12. Oktober 2009 Keine Kommentare

Besonders sicher sollten die Daten der Nutzer des Smartphones Sidekick von T-Mobile sein. In Zusammenarbeit mit der Microsoft-Tochter Danger werden die Daten wie Adressbücher und E-Mails auf zentralen Servern gelagert und sind damit nicht abhängig vom Smartphone. Die Gefahr von Datenverlusten durch technisches Versagen am Gerät ist damit minimiert.

Nun sind allerdings die Danger-Server seit einer Woche offline, weil offensichtlich ein Upgrade der Server missglückte.
Da man vor dem Upgrade aus finanziellen Gründen auf Backups verzichtet hatte, sind die Daten der Sidekick-Nutzer (nach Angaben von T-Mobile in der Online-Ausgabe der Chip) vermutlich unwiederbringlich verloren gegangen. Man arbeite zwar noch an einer Rettung der Daten, Hoffnung auf Wiederherstellung der vom Nutzer auf den Servern gespeicherten Daten gebe es aber nicht.

Den geschädigten Nutzern wird als Wiedergutmachung ein Monat Gratis-Nutzung des Sidekick-Cloud-Service angeboten. Fraglich, ob das über den Verlust aller Daten hinwegtrösten kann.

Fazit: Wenn man damit wirbt, dass die Daten der Nutzer wegen der Lagerung auf einem Cloud-System sicherer sei als auf anderen Smartphones, sollte man nicht am falschen Ende sparen und nicht das Risiko eingehen, eben diese Sicherheit nicht bieten zu können…

Kurioser Kommentarspam

11. Oktober 2009 8 Kommentare

Seit kurzem erreichen mich Trackbacks einer Internetseite, die aussieht wie eine Seite, die Klaviere und Flügel beschreibt und erklärt, auf der aber tatsächlich nicht wirklich viel zu sehen und erfahren ist. Hier ein Beispiel eines solchen Trackbacks:

PianoMan…

Hello ;) Thanks heaps for this indeed!… if anyone else has anything, it would be much appreciated. Great website Super Piano Links http://www.totaltolleklavierseite.org Enjoy!…

Dieses Trackback führt auf mein Tutorial zur Installation von BuddyPress und bbPress, hat also thematisch absolut gar nichts mit ihm zu tun (was ja für Spam nicht unüblich ist)…

Hier noch ein weiterer Kommentar, den ich niemandem vorenthalten möchte:

fickt_euch_alle_in_euren_arsch

Sachen gibts… War das ein militanter Nichtwähler? Oder ein Rechtsextremer, dem die Antworten auf den Spamkommentar der NPD nicht gefiel?

Wie dem auch sei: Das tut man doch nicht!

You should be worried!

7. Oktober 2009 Keine Kommentare

Statistically speaking, the person next to you is either a terrorist, or has swine flu!

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

This is a government announcement: Do not take drugs, pay for them like everybody else!

StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ aufgehübscht!

7. Oktober 2009 2 Kommentare

Seit gestern sind die VZ-Netzwerke noch webzweipunktnulliger geworden. Anstatt der etwas blassen und zweidimensionalen bisherigen Oberflächen, erstrahlen StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ nun in neuem Glanz mit grafischen Effekten, runderen Ecken und einem kleinen Bisschen 3-Dimensionalität.

MeinVZ und StudiVZ sehen im neuen Design wirklich besser aus, beim SchülerVZ hat man leider ein noch grässlicheres Violett-Rosa gewählt, das einem nun neonfarbenartig ins Auge sticht. Aber vielleicht mag die Zielgruppe ja.

studivz_neumeinvz_neu

schuelervz_neu

Im VZBlog schrieben die Entwickler dazu:

Ab sofort erstrahlt die Defaultseite der VZ-Netzwerke in einem neuen Glanz. Überarbeitet wurden bei schülerVZ, studiVZ und meinVZ unter anderem der Login und der Bereich zur Registrierung. Somit ist auf einen Blick zu sehen, welches Feld wohin führt. Außerdem ist die Seite nun breiter und wird informativer gestaltet, so dass sie eine interessante Abwechslung bietet. Die runden Ecken lassen die VZ-Netzwerke ab sofort frischer wirken.

Meiner Meinung nach ist das zumindest bei zwei von drei Netzwerken durchaus gelungen. Ein bisschen mehr Grafik konnten die Netzwerke durchaus vertragen.

Andere Meinungen (und nicht nur positive) dazu gibt es im VZlog.

Gericht hebt Berlusconis Immunität auf

7. Oktober 2009 Keine Kommentare

Das italienische Verfassungsgericht hat das von Berlusconi eingeführte Immunitätsgesetz gekippt, da die 15 Verfassungsrichter es nicht für konform mit der italienischen Verfassung hielten.

Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hatte das Gesetz mit dem Namen „Lodo Alfano“ im Jahre 2008 eingeführt und war seitdem juristisch nicht mehr antastbar. Mehrere Korruptionsverfahren, darunter auch eines wegen Beeinflussung der Justizbehörden mussten daraufhin eingestellt werden.
Da nun dieser Schutz vor rechtlichen Konsequenzen nicht mehr existent ist, muss Berlusconi mit der Wiederaufnahme der Verfahren rechnen.

Paolo Bonaiuti, Sprecher Berlusconis, sagte, dass Berlusconi samt „Mannschaft“ trotz des Urteils weiterregieren werde, wie es der Wille des Volkes seit 2008 sei.

[via: sz]

Dokument gegen Leaking auf Wikileaks geleakt

6. Oktober 2009 Keine Kommentare

Welch eine Ironie: Fefe machte heute darauf Aufmerksam, dass ein internes Dokument des Britischen Verteidigungsministeriums, in dem beschrieben wird, wie man gegen das Veröffentlichen (leaken) von internen Dokumenten im Internet vorgehen müsse, auf Wikileaks (Sammelplattform für ebensolche Leaks) veröffentlicht wurde.
Das Originaldokument (bekannt als „Joint Services Publication 440″) umfasst 2389 Seiten und hat eine Größe von knapp 50mb.

wikileaks

Monopoly City Streets – Monopoly online spielen!

6. Oktober 2009 2 Kommentare

Monopoly kennt ja vermutlich inzwischen jeder, das Brettspiel gehört ja quasi in jede Spielesammlung. Nun ist Monopoly in einer neuen Version unter dem Namen „Monopoly City“ erschienen.

Parallel dazu allerdings gibt es Monopoly aber nun auch ganz neu als Online-Spiel: Monopoly City Streets!
In Zusammenarbeit mit Google Maps bietet das Spiel die gesamte Welt als Spielfläche, jede in Google Maps verzeichnete Straße kann gekauft und bebaut werden.
Die Spielregeln natürlich sind für Monopoly City Streets angepasst, so gibt es kein Würfeln und natürlich auch keinen Rundlauf (was bei allen Straßen der Welt auch schwierig wäre). Die Miete für die Häuser bekommt man täglich aufs virtuelle Konto, ebenso einen Betrag von einer Million Monopoly Dollar, der Kontostand am Start des Spieles beträgt drei Millionen Monopoly Dollar.

Ansehen lohnt sich meines Erachtens auf jeden Fall! Anmelden kann man sich, indem man http://monopolycitystreets.com besucht, eine Straße findet, die noch niemandem gehört, diese Kauft und sich dabei anmeldet.

monopolycitystreets

Die FAQ (Frequently Asked Questions) zu dem Spiel (auf englisch) findet man hier.

Achtung: Mehr als 10.000 Hotmail-Passwörter veröffentlicht

5. Oktober 2009 Keine Kommentare

Nutzer von Mailadressen und -Postfächern von Hotmail, MSN und Live sollten schleunigst ihre Passwörter ändern. Über die eigentlich zum posten von Quelltextbeispielen gedachte Plattform Pastebin wurden über zehntausend Passwörter zu Mailaccounts bei den oben genannten Anbietern veröffentlicht.

Microsoft bestätigte die auf Mashable und Neowin erschienenen Meldungen:

Over the weekend Microsoft learned that several thousand Windows Live Hotmail customers’ credentials were exposed on a third-party site due to a likely phishing scheme.

Microsoft erfuhr über das Wochenende, dass mehrere tausend Anmeldedaten von Windows Live Hotmail Kunden auf einer externen Internetseite veröffentlicht wurden.

[Quelle]

Auf den Mailkonten gespeicherte Informationen können für betrügerische Zwecke missbraucht werden, ebenso die Mailkonten selber.

Also: Passwörter ändern und auf die Zugangsdaten aufpassen!

Die GEMA und der Hähnel, die haben einen Streit

5. Oktober 2009 Keine Kommentare

Jörg Hähnel hat ein Problem: Er ist erstens Vorsitzender der Berliner NPD und zweitens Verantwortlicher für die Schulhof-CD der NPD, einer CD, die auf deutschen Schulhöfen an Kinder verteilt und im Internet über die NPD-Seiten zum Download angeboten wird, um sie schon früh auf die rechte Seite zu ziehen.
Das allein mag in den Augen mancher schon ein Problem sein, das Problem für Hähnel allerdings liegt woanders.

Die Schulhof-CD der NPD ist eine Zusammenstellung von Liedgut, das im allgemeinen als Braun bezeichnet wird und an der Grenze zur Volksverhetzung steht. Der Name des aktuellen Exemplares ist „BRD vs. Deutschland“.
Eine der Gruppen erlaubte es sich, ein Lied der amerikanischen Pop-Band „Blink182″ zu covern und die Melodie mit eigenen Texten zu hinterlegen, ohne vorher bei den Urhebern (dem Musikverlag) um Erlaubnis zu bitten, das allein ist schon verboten genug, um die Verbreitung der CD wegen des Urheberrechtsverstoßes stoppen zu lassen, solange das Lied darauf vorhanden ist.

Doch damit nicht genug: Das Lied wurde durch die NPD bei der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) nicht zur Verbreitung auf der CD angemeldet. Neben Gebührennachzahlungen erwartet Hähnel nun auch noch eine Strafzahlung wegen des Verstoßes.

Alles in Allem entstanden an Mehrkosten also eventuelle Schadenersatzansprüche des Verlages, die Gebührennachzahlungen, sowie eventuell die Strafzahlung bei der Gema und nicht zu vergessen auch die Kosten, die für die Produktion der neuen CDs anfallen, wenn sie denn produziert werden… Die 25.000 bereits gepressten jedenfalls dürfen nicht mehr verteilt werden.

Gefunden habe ich diese Sache hier unter dem Namen „Das wird teuer, Herr Nazi, Teil2: NPD vs. Blink182″
Der Tagesspiegel berichtete darüber unter dem Titel „Musikverlag droht NPD mit Klage wegen CD“.

Warnung vor Überwachung mit Nachtsichtgeräten in deutschen Kinos

4. Oktober 2009 1 Kommentar

Die Filmverleihfirma Warner Bros. ließ in der Vergangenheit in zehn deutschen Kinos Nachtsichtgeräte einsetzen, um Raubkopierer, die in Kinos mit Kameras die Filme von der Leinwand abfilmen, um diese beispielsweise über das Internet zu verbreiten.
Überwacht wurden Vorstellungen des Filmes „Harry Potter und der Halbblutprinz“ beispielsweise in einem Kino in Magdeburg.

Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt teilte nun in Halle mit, dass Kinobesucher vor dem Kartenkauf auf eine solche Überwachung hingewiesen werden müssen, damit der Zuschauer selbst vorher entscheiden kann, ob er die Beobachtung hinnehmen will, oder nicht. Gegen den Datenschutz verstoße die Aktion allerdings nicht, die Nachtsichtgeräte fallen nicht unter die Bestimmungen der Videoüberwachung, da sie zur Aufzeichnung nicht geeignet sind.

[via SPON]

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