Karmic Koala – Ubuntu 9.10 ist erschienen!

29. Oktober 2009 Keine Kommentare

Ubuntu_9.10_Karmic_KoalaEs ist soweit! Die beliebte Linux-Distribution „Ubuntu“ ist heute in einer neuen Version erschienen. Die 11. Version des Betriebssystems erschien heute unter dem Namen „Karmic Koala“, was übersetzt etwa „Karmischer Koala“ heißt, mit der Versionsnummer 9.10.

Beziehen kann man die deutschsprachige Version von Ubuntu (natürlich kostenlos und legal) bei ubuntuusers.de. Dort kann man via http (mit dem Webbrowser) oder Torrent (mit entsprechendem Client) ein CD-Abbild herunterladen, welches auf eine CD gebrannt werden muss.
Eine Ubuntu-CD ist einerseits natürlich die Installations-CD, andererseits für alle, die sich das System vorher ansehen wollen ohne etwas am eigenen Rechner zu verändern, eine Live-CD, die über das CD-Laufwerk gestartet und dann als temporäres Betriebssystem genutzt werden kann.

Auch ich nutze am Rechner Ubuntu, auf meinem Laptop läuft Debian Lenny (Ubuntu basiert auf Debian).

Alles neu bei wemaflo.net!

29. Oktober 2009 1 Kommentar

Auch wenn es nicht so aussieht: Hier ist alles neu. Nachdem das System (Wordpress) unzählige Male aktualisiert wurde, war es nun an manchen Stellen ein wenig fehlerbehaftet. Aus diesem Grund habe ich die gesamten Wordpress-Dateien gegen neue ersetzt, alle (nicht nur die beim Update aktualisierten) Dateien sind nun auf dem aktuellen Stand.
Inzwischen ist auch der kleine Fehler mit den nicht funktionierenden Permalinks behoben, die .htaccess-Datei ist neu erstellt.

Da der Footer meines Designs völlig überladen war von Buttons und Links zu Verzeichnissen, habe ich ihn mal von selbigen weitestgehend befreit, ausgenommen den Hinweis auf den Autoren des Designs (halte ich für Ehrensache) und des Buttons des Bloggeramtes.

Falls euch noch Fehler auffallen sollten (waren eher auf der Backendseite), schreibt doch bitte einen Kommentar oder eine Mail.

Wie sicher ist Ihr Geld? Geldschränke von der Kuchenblech-Mafia!

27. Oktober 2009 1 Kommentar

Jeder Deutsche kennt dieses Problem: Wieder einmal wurde der Lohn ausgezahlt, wieder einmal braucht man Bargeld, um den neuen Maserati zu bezahlen, wieder einmal musste das Taschengeld für die Kinder bei der Bank abgehoben werden.
Wir alle werden uns einig sein, dass das Geld bei den Banken auf jeden Fall sicher ist und in geprüften Tresoren verwahrt wird. Doch was tut man mit den Millionen, die man Zuhause vorrätig hat, um die Handwerker und den Bäckerwagen zu bezahlen? Natürlich, man kauft sich einen Geldschrank, in dem man Bargeld, Schecks und andere Wertgegenstände sicher lagern kann. Doch ist das Geld in den handelsüblichen Geldschränken wirklich sicher?
Fragt man die Experten eines berliner Geldschrankvertriebes, wird schnell klar, dem ist nicht so. Handelsübliche Geldschränke stammen meistens von der Konkurrenz, der so genannten „Kuchenblech-Mafia“. Die Geldschränke sind nicht stabil, das Aufbrechen eines solchen Tresors ist eine Sache von Minuten für die erfahrenen Experten:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Man sieht deutlich, wie leicht es ist, einen Geldschrank der Kuchenblech-Mafia zu knacken, das Geld ist dort keinesfalls sicher. Innerhalb von Minuten ist ein solcher Tresor praktisch erledigt, offen und die Diebe haben sich an Ihnen bereichert.

Auf diesen Missstand machte mich (mal wieder) Amuno vom Literaturasyl aufmerksam. Danke, ich war schockiert und werde meine Geldschränke für mein Auszubildendengehalt nun komplett gegen die stabileren Tresore der im Video präsentierten Firma tauschen!

Ist der Mond schon 1750 bereist worden?

26. Oktober 2009 2 Kommentare

Ich möchte an dieser Stelle keine Verschwörungstheorie aufwerfen, auch möchte ich niemandem den Titel, als Erster auf dem Mond gewesen zu sein, strittig machen. Und ich möchte mich schon gar nicht mit der amerikanischen Regierung anlegen.
Dennoch: Kann es sein, dass bereits 1750 Menschen auf dem Mond waren?

Wie ich zu der Annahme komme? Nunja, ich habe mir in einer alten Kirche die Deckenmalereien angesehen und folgendes entdeckt:

astronaut_deutschorden

Was ist das da für ein grauer Umriss? Ich habe es ausprobiert. Er passt genau zu einem Astronauten im Profil.
Erstaunlich. Die Entstehungszeit der Malerei wurde auf etwa 1750 n. Chr. geschätzt…

Produziert Intel Chips für die Toilette? Kommt bald der Toilaptop?

20. Oktober 2009 1 Kommentar

Jeder kennt doch heute Situationen, in denen Gesprächpartner plötzlich die Unterhaltung abbrechen und an das Handy gehen oder solche, bei denen einem im Bus oder der Bahn das gesamte Privatleben des gegenüber Sitzenden im Zuge eines Telefonates seinerseits ausgebreitet wird, weil dieser völlig vergisst, dass er mit vielen anderen Menschen in einer kleinen Kabine sitzt und für diese Verhältnisse ziemlich laut spricht.
Auch hat sich vielleicht der eine oder andere schon von Telefonaten am Nachbartisch im Restaurant gestört gefühlt oder wurde durch ständiges Piepsen eines Organizers beim Mailempfang genervt.

Heute las ich bei Basic Thinking über eine von Intel in Auftrag gegebene Studie über die Nutzung mobiler Mediengeräte wie Laptops oder Handys. Und zwar die Nutzung selbiger in der Öffentlichkeit.
80% der befragten Amerikaner gaben dabei an, dass auch die Mediennutzung gewissen Regeln unterliegt, die man beachten sollte. So halten beispielsweise 69% der Befragten Handygespräche und das Abrufen von Mails im Beisein anderer für inakzeptabel, 52% würden sich gar beleidigt fühlen, wenn an Feiertagen bei Tisch heimlich ein Handy oder Laptop mit Netzzugang genutzt würde. Etwas seltsam machen sich gegen die anfangs genannten 80% allerdings auch die 62%, die der Meinung sind, dass die neuen Geräte inzwischen zu unserem Leben gehören und deshalb akzeptiert werden müssen.

Das allerdings, was mich faszinierte war folgendes: 75% der Befragten halten es, abgesehen von hygienischen Problemen, für unbedenklich, auf der Toilette zu telefonieren.
Wenn ich mir nun ansehe, wieso Intel diese Daten erhob (nämlich zur Erforschung der zukünftigen Anwendungsgebiete mobiler Geräte mit dem Ziel, Chips dafür zu optimieren), stellt sich mir nun eine Frage: Was hat Intel vor? Wieso erforschen sie die Anwendung mobiler Geräte auf der Toilette? Löst der speziell auf die Bedürfnisse des Nutzers zugeschnittene Toilaptop bald die verbreitete und beliebte Klolektüre ab?

Fragen über Fragen… Hat jemand eine Antwort?

Was passiert eigentlich mit Pixars „I“?

19. Oktober 2009 1 Kommentar

Gerade fand ich bei Spreeblick ein wunderschönes Video, das endlich klärt, was mit dem I im Pixar-Intro passiert, nachdem die Lampe auf selbiges springt und es plättet. Seht selbst:

Herrlich, oder?

Nutzerdaten von SchülerVZ kopiert: Über eine Million Datensätze gesammelt [Update]

18. Oktober 2009 Keine Kommentare

Und einmal mehr Zeigt sich, dass man mit dem, was man im Internet veröffentlicht, vorsichtig sein sollte. Mit einem Bot wurden Profile von Nutzern des Netzwerkes SchülerVZ abgegrast, hierbei wurden alle öffentlichen Informationen gespeichert. Über eine Million Datensätze (mindestens) wurden so gesammelt.

Von Seiten des SchülerVZ wurde mitgeteilt, dass wirklich nur die öffentlichen Daten kopiert wurden, Mailadressen und Zugangsdaten seien nicht dabei gewesen. Weiterhin wurde geschrieben, dass die Daten inzwischen gesichert und gelöscht seien und nicht mehr zugänglich. Das allerdings wurde (wie sollte es anders sein) in einem Update korrigiert. Es gibt vermutlich noch Kopien der Datensätze, die Bemühungen, diese aus dem Netz zu entfernen, werden eher ins Leere laufen (das Netz ist schneller als Menschen und es vergisst nie).

Entegen unserer Annahme bzw. bisherigen Ermittlung gibt es noch weitere Kopien dieser Liste. Den eigentlichen Täter konnten wir aber inzwischen identifizieren und haben bereits mit ihm Kontakt aufgenommen.

Wichtig: Der Täter hatte keinen Zugang zu unserer Datenbank. Auch die Angaben, die ihr durch eure Privatsphäreeinstellungen geschützt habt, konnte er nicht sehen. Außerdem hat uns der Täter gesagt, dass er die Daten weiteren Personen zur Verfügung gestellt hat.

Er will uns derzeit jedoch nicht sagen, um wen es sich handelt. Der Täter fordert aktuell diese Personen dazu auf, die Daten zu löschen und mit uns in Kontakt zu treten. Wir sind aktiv dabei diese Personen ausfindig zu machen, um sie über die juristischen Konsequenzen Ihres Handelns aufzuklären und dafür zu sorgen, dass alle Listen mit illegal kopierten Nutzerdaten gelöscht werden.

Die Daten wurden dem Blog Netzpolitik zugespielt, dann wurde eine Welle losgetreten, inzwischen lief die Sache durch die Medien (NDR2 beispielsweise).

Der Nutzer, der diese Daten erhoben und verbreitet hat, war vermutlich ein Blogger (eventuell sogar mit dem Namen 4usg4ng) aus dem Süddeutschen Raum, der mit einem Crawl-Bot die Nutzerprofile automatisiert abgefragt hat. Die Daten wurden (um anzugeben?) auf Szeneboards platziert und werden inzwischen homogen im Netz verteilt sein.

Das SchülerVZ hat bisher reagiert, indem zu dem „Täter“ Kontakt aufgenommen wurde und das Aufrufen von mehreren Nutzeraccounts innerhalb kurzert Zeit unterbunden wurde. Außerdem wurde der Täter (und ggf. der Mittäter) und diejenigen, die die Daten kopierten (und ermittelbar sind) über die rechtlichen Folgen aufgeklärt.

Mir stellt sich die Frage, inwiefern es illegal sein kann, Daten zu speichern, die andere öffentlich ins Netz gestellt haben. AGB hin oder her, die VZ-Netzwerke sind ein Teil des Internet, Daten, die dort angegeben werden, sind öffentlich. Das Google die Netzwerke nicht crawlt, heißt nicht, dass es Google nicht möglich wäre.

Mehr zum Thema: vzlog.de, Netzpolitik.org, VZblog

[Update 1]

Im VZblog gibt es inzwischen ein Update der Stellungnahme des Vorfalles. Im Gespräch mit dem Täter stellte man folgendes fest:

- Der Täter hat einen Crawler geschrieben, der sich mit normalen Nutzer Logindaten in die Community einloggt und die angezeigten Daten abgreift. Die bestehenden Sicherheitsmechanismen in Formularen und insbesondere in Form von Captchas wurden dabei geknackt.

- Der Täter behauptet weiterhin, auch meinVZ und studiVZ Daten gesammelt zu haben. Diese wurden nicht veröffentlicht. Wir versuchen mit allen Mitteln die Veröffentlichung dieser Daten zu verhindern.

- Der Täter hat die Daten weiter konkretisiert: es handelt sich wie bisher angegeben, um für alle Nutzer der Netzwerke einsehbare Daten. Jeder Nutzer in den VZs kann einstellen, welche Daten “von allen” einsehbar sein sollen und nur solche Daten konnte der Täter sehen und sammeln. Alle Schutzmaßnahmen zur Privatsphäre haben gegriffen und wurden explizit NICHT geknackt.

Es ist inzwischen übrigens anzunehmen, dass es sich um zwei unterschiedliche Datenbanken handelt. Netzpolitik.org lag eine andere Vor als die, die in Szeneboards veröffentlicht wurde und um einiges ausführlicher ist.

Auch wenn es hier keine Kontodaten oder Passwörter waren und wenn es kein Hack der Netzwerke war, man sollte aufpassen, was man in öffentlichen Netzwerken preisgibt.

Bei Netzpolitik gibt es einen weiteren Beitrag zum Thema: Neues vom SchülerVZ-Datenleck, an dieser Stelle auch ein Link auf das Blog, dessen Besitzer mit einem Bot die Netzwerke abgeklappert hat.

Hier ein Video des Bots beim Crawlen:
Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

[Update 2]

Inzwischen gelang es, einen der beiden Kopierer anzuzeigen und festzunehmen. Das VZblog schrieb heute dazu:

In enger Zusammenarbeit mit dem LKA Berlin konnte gestern, am 18.10, ein dringend Tatverdächtiger festgenommen werden. Die VZ-Netzwerke haben Anzeige erstattet.

Was mit dem anderen Kopierer passiert, ist bislang unklar. Sein Blog jedenfalls, in dem er seinen Crawler vorstellte und sich nachher auch um Schadensbegrenzung bemühte, ist seit heute nicht mehr erreichbar.

[via VZlog]

Vermutlich vorerst keine Internetsperren

15. Oktober 2009 Keine Kommentare

Laut dpa sind die Koalitionsparteien CDU und FDP sich inzwischen einig, was die Sicherheitsfragen angeht.
So sollen die Daten aus der Vorratsdatenspeicherung nur bei schweren Gefahrensituationen nutzbar sein.

Ebenfalls verhandelt wurden die umstrittenen Internetsperren. Man einigte sich darauf zu versuchen, Seiten mit kinderpornografischem Inhalt zu löschen, anstatt sie über das Zugangserschwerungsgesetz zu sperren. Der Erfolg solle nach einem Jahr ausgewertet werden, dann solle erneut darüber entschieden werden, wie zukünftig gegen Kinderpornografie im Internet vorgegangen wird.

Auch über die heimliche Online-Durchsuchung von Computern wurde verhandelt. Ein Antrag müsse nun von der Generalbundesanwaltschaft gestellt werden, über die Genehmigung entscheide nun ein Bundesrichter. Bislang konnte das BKA einen solchen Antrag selbst beim Amtsgericht Wiesbaden stellen. Der Verfassungsschutz werde nicht mit der Online-Durchsuchung betraut.

[Quellen: Heise SPON]

Easter Egg bei Google: ASCII Art

15. Oktober 2009 Keine Kommentare

Seit einiger Zeit verbreitet sich diese Nachricht durch Netz: Es gibt mal wieder ein Easter Egg bei Google.

Gibt man in die Suchzeile ascii art ein, so ändert sich das Google-Logo (nämlich in ASCII Art):

asciiart_google

ASCII Art ist die Kunst, aus Buchstaben und Zeichen des ASCII-Zeichensatzes Bilder oder Zeichen darzustellen.

Bald Personalisierte Tageszeitung im Printformat

14. Oktober 2009 Keine Kommentare
Mecom To Sell Berliner VerlagOftmals wird man in der eigenen abonnierten Tageszeitung zwar über manche interessante Themen informiert, über andere allerdings nicht. Dafür findet man eine große Zahl von Artikeln, die einen überhaupt nicht interessieren und die man deshalb auch nicht liest.

Aus diesem Grunde kann man seit einiger Zeit im Internet auf diversen Portalen seine eigenen Zeitungen aus Webinhalten zusammenstellen, diese als PDF herunterladen, nach Wunsch ausdrucken und lesen.

Mancher allerdings möchte seine Zeitung als Zeitung lesen, nicht als PDF im PC oder als Blattsammlung. Diesen Lesern wird bald der Dienst niiu gerecht. Nach Anmeldung auf der Seite stellt man sich die Quellen seiner persönlichen Zeitung entweder selbst aus dem Quellenpool, den Webangeboten der Zeitungsverlage oder Blogs  zusammen, oder wählt einfach aus vorgefertigten Profilen wie Sport oder Politik eines aus. Die Zeitung wird dann täglich aus diesen Quellen zusammengestellt.

Anders als bei den Personalisierten Tageszeitungen per PDF allerdings wird einem die Zeitung von niiu jeden Morgen als gedruckte Tageszeitung mit einem selbst erstellbaren Layout zugestellt.

Die Zeitung wird vorerst nur in Berlin zugestellt, im November will sie ihren Betrieb aufnehmen. Der Preis für die personalisierte Zeitung liegt bei 1,80€, Studenten zahlen einen ermäßigten Preis von 1,20€.

Link: http://www.niiu.de