Blogger, redet miteinander! Der Bloggerchat ist da!

MD-Bloggi hatte die Idee, einen IRC-Chatroom für deutschsprachige Blogger einzurichten, um das Gespräch zwischen den Bloggern anzukurbeln. Ich halte das für eine wirklich gute Idee und springe mit diesem Artikel also auf den Wagen auf:

Du bloggst und hast Interesse mit anderen Bloggern in Kontakt zu treten und dich direkt über Technik, Neuigkeiten und alles andere zum Thema Bloggen auszutauschen? Dann komm mit in den Bloggerchat!

Es gibt zwei Chats, einen auf Freenode und einen auf iZ-smart, beide haben das gleiche Thema und dürfen gerne genutzt werden, hier die Server-Daten:

Server: irc.freenode.net
Port: 6667
Channel: #bloggerchat

oder

Server: irc.iz-smart.net
Port: 6667
Channel: #bloggerchannel

Kein IRC-Profi? Kein Problem!

Inzwischen gibt es ein WordPress-Plugin, welches den Bloggerchat unkompliziert ins Backend eures WordPress-Blogs holt. Einfach installieren und loslegen.
Desweiteren gibt es einen Webchat für iZ-smart, auch hier muss nichts auf dem PC installiert werden, einfach öffnen und los chatten!

Das WordPress-Plugin wird noch weiter entwickelt, in den nächsten Versionen soll eine Unterstützung für andere Sprachen folgen, ebenso soll die Oberfläche auf Ajax umgestellt werden und ein Netzwerk- und Channel-Switcher eingebaut werden.

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BP kauft Google AdWords für “Oil Spill”

Wer bei Google nach “Oil Spill” sucht, sieht als erstes eine Werbeanzeige von BP. Der Link führt auf eine Informationsseite der Firma, die aktuelle Nachrichten über den Kampf gegen das Öl, welches seit Wochen aus der Leitung der gesunkenen BP-Ölbohrplattform sprudelt, bereithält. Natürlich von der PR-Abteilung des Ölkonzerns verfasst und für den Leser ansprechend durch Fotos von professionell aussehenden Helfern und modernen, hell erleuchteten Ölbohrinseln illustriert:

Klug gemacht natürlich. Fefe machte jetzt in seinem Blog darauf aufmerksam, dass BP ja für jeden Klick auf die dort eingeblendete Werbung Geld an Google zahlen muss. Jetzt ist Google nicht gerade ein Konzern, der das nötig hätte, aber ich finde dafür, dass BP kritischen Stimmen die Beachtung nehmen will, indem die Firmenseite bei Google ganz oben angezeigt wird und nicht die vielen hundert anderen sehr BP-Kritischen Artikel, kann man schon mal auf die Werbung klicken. Viel wird es vermutlich nicht bringen, aber das ist es wert ;)

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Versteckt.

Es ist Werbung, aber sie ist gut gemacht. Schaut es euch mal an und achtet auf Besonderheiten…

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Ich hab ja einige schon vorher entdeckt, aber das hätte ich nicht erwartet.

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Twitter-Nutzer für Joachim Gauck als Bundespräsident!

Nachdem nun der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff als Kandidat der CDU für das Amt des Bundespräsidenten feststeht, liest man auf Twitter immer wieder tolle Sachen: Er sympatisiere mit den Evangelikalen (über die solltet ihr euch mal informieren) und einiges anderes.

Als Kandidat sowohl der SPD als auch der Grünen soll nun Joachim Gauck ins Rennen geschickt werden. Er ist Parteilos und wird inzwischen von vielen Bürgerinnen und Bürgern als “ihr” Präsident gehandelt.

Joachim Gauck ist Mitbegründer des “Neuen Forums” und hat den Vorsitz der Vereinigung “Gegen Vergessen – Für Demokratie”, auch war er der erste Beauftragte für die Stasi-Unterlagen in der so genannten Gauck-Behörde.

Nun gibt es eine tolle Aktion im Netz für alle Twitter-Nutzer, die ein Zeichen für Gauck setzen wollen. Jeder, der einen Tweet mit dem Hashtag #mygauck veröffentlicht, ist automatisch dabei und bildet mit seinem Avatar einen Teil eines großen Gauck-Bildes:

Übrigens gibt es auch eine E-Petition mit inzwischen 1142 Zeichnern für Gauck als Bundespräsidenten. Wer sich also dafür einsetzen will, dass ein Kämpfer für Freiheit und Demokratie (und kein Parteifunktionär) unser nächster Bundespräsident wird, zeichnet mit!
Auch wenn die Chancen schlecht stehen (Gauck selbst glaubt nicht an einen “Sieg”, er sagt “Ich kann zählen”), ein Zeichen setzen kann man damit allemal.

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Amtsmissbrauch: Mit unlauteren Mitteln gegen Satire

Sie ist wohl angekommen in der Netzgemeinde: Nachdem Köhler sein umstrittenes Interview gab, dass durch die daran geäußerte Kritik offiziell zu Köhlers Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten führte, entstand eine satirische Internetseite, die den Anschein erwecken sollte, Köhler habe die Firma Horst Köhler Consulting gegründet und biete zusammen mit Helmut Kohl, Roland Koch, Joschka Fischer und Gerhard Schröder Wirtschaftsdienstleistungen an.

Einen Tag nach dem Rücktritt Köhlers war diese Internetseite allerdings wieder verschwunden. Ein Mitarbeiter des Bundesverwaltungsamtes hatte anscheinend eine drohende E-Mail an den Provider verfasst, in der die finanziellen Konsequenzen für den Kunden auf etwa 1.000.000 Euro geschätzt wurden. Daraufhin nahm der Provider die Seite sofort vom Netz, um den Kunden vor den finanziellen Folgen zu schützen.

Der Mitarbeiter verbot dem Provider auch gleich, über die E-Mail zu sprechen, es war ihm nicht einmal erlaubt, dem Kunden die rechtlichen Hintergründe mitzuteilen.

Vorher rief bereits ein Mann an, der sich für einen Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft Köln ausgab und Details zu dem Kunden verlangte. Die bekam er allerdings nicht, da eine solche Vorgehensweise unüblich und mit dem Datenschutz nicht vereinbar ist.

Nun kommts aber: Das Bundesverwaltungsamt weiß von nichts. Die Sperrung der Seite wurde nicht vom Bundesverwaltungsamt veranlasst. Die E-Mail allerdings kam von einem Computer der Behörde, also von einem Mitarbeiter, der eigenmächtig und anmaßend handelte. Das Bundesverwaltungsamt hat nun Ermittlungen gegen den Täter aufgenommen.

Der Ersteller der Internetseite ließ selbige nun durch einen Anwalt ansehen und stellte sie dann wieder ins Netz.

Der Seite scheint viel Beachtung geschenkt zu werden, der Server reagiert etwas langsam. Daher hier Screenshots:

via: taz.de

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Flattr – Der Fehler im System: Wer zahlt?

Flattr, es gibt momentan nicht sehr viel im Netz, dem mehr Beachtung geschenkt wird. Auch ich verwende Flattr und bin zugegebenermaßen sehr angetan von der Idee, die dahinter steckt.

Doch das System hat einen Fehler. Es unterstützt nur Blogs mit ausreichender Reichweite und Besucherzahl. Kleine Blogs gehen leer aus und machen Verluste. Wieso? Es fängt schon damit an: Es ist nicht möglich, dass alle Nutzer bei Null rauskommen.

Mindestens zwei Euro müssen pro Monat von jedem Nutzer verteilt werden, damit das Konto aktiv bleibt. Wenn also jetzt (rein theoretisch) jeder Nutzer einen Monatsbetrag von zwei Euro festsetzt und (ebenfalls rein theoretisch) jeder Benutzer auch von anderen Benutzern insgesamt zwei Euro zurück geflattrt bekommt, hätte niemand Verluste.
Dort allerdings ist schon der Haken: Flattr zieht jeden Monat 10% von dem ab, was man von anderen Nutzern bekommen hat. Selbst in diesem idealen Beispiel hätte jeder Nutzer am Ende des Monats 10% Verlust gemacht, bekommt also nur 1,80€ zurück.

Jetzt ist es aber auch so, dass kleine Blogs mit wenigen Lesern auch nur wenig Flattr-Beachtung bekommen, große Blogs dagegen viel. Das gesamte zu Flattr überwiesene Geld der Nutzer verschiebt sich also in die Richtung der großen und bekannten Blogs und Seiten, weshalb kleinere Blogs direkt noch mehr Verlust machen oder gar den gesamten Einsatz verlieren.

Prinzipiell ist das alles nur logisch, das Geld wird nur verschoben und mehr als reinkommt, kann nicht rauskommen, trotzdem geht damit die Rechnung nicht auf.
Klar, man will nicht nur verdienen und der Hintergedanke ist ja, den Autoren von Dingen, die man gut findet eine kleine Anerkennung zukommen zu lassen. Aber wer will jeden Monat zwei Euro ausgeben und 12 Cent bekommen? Schuld sind hier keineswegs die profitierenden Blogs, denn die dort bloggenden Personen werden das System sicherlich nutzen, um einen Teil des Erlöses wieder unter die Massen zu bringen, aber wer liest denn Blog XY mit einem Pagerank von 0? Selbst mit dem besten Willen, man stößt gar nicht erst darauf.

Die logische Schlussfolgerung ist, dass sich die ganzen kleinen Blogs (und damit die Finanzierer des ganzen) nach und nach wieder von Flattr verabschieden und das System somit auch für die großen Blogs uninteressant (weil nicht rentabel) wird.

Mal sehen wie sich das ganze entwickelt, ob es auch für mich rentabel bleibt (wird) und ob ich dabei bleibe. Wie gesagt, die Idee finde ich gut. Nur sagt mein Gehirn, dass das nicht funktionieren kann…

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Die Antwort: Wie refinanziert sich Flattr eigentlich?

Nachdem mich inzwischen mehrere Leute fragten (zuletzt in einem Kommentar), wie Flattr eigentlich die Kosten deckt, habe ich mal etwas detaillierter nachgesehen. Und gefunden habe ich eine Anmerkung dazu in den “Terms of use“, den Nutzungsbedingungen:

Revenue to Site Owners: Site Owners receive 90% of the contributed revenue (monies contributed by Flattr Users and distributed to the Flattr accounts of Site Owners). Flattr retains the remaining 10% as its fee. The payments by Flattr to Site Owners are based on an allocation that counts Flattr Users’ clicks to your Buttons (“Allocation”). Flattr does not pay for payment processing fees associated with collecting money from Flattr Users nor distributing Allocations (“Revenue”), including currency conversion fees, which are often paid by the Flattr User per the rules of payment processing companies such as PayPal. Flattr reserves the right to change the percentage payment at anytime to another percentage or a percentage that depends on other variables than revenue.

Flattr finanziert sich also aus den Erlösen der Seitenbetreiber. 90% des Erlöses eines Monats gehen an den Webseitenbetreiber, die restlichen 10% des Geldes gehen als Gebühr an Flattr. Wer beispielsweise ein Weblog betreibt und (damit es sich auch lohnt) in einem Monat 100€ an Flattr-Erlösen bekommen würde, gibt davon 10€ an Flattr ab.

Wer keine eigene Seite betreibt und also keine Erlöse bekommt, gibt auch nichts an Flattr ab.

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Hilferuf per Hochspannungsleitung

Man stelle sich mal vor, man gerät auf einer mehrtägigen Wandertour in ein Unwetter und verirrt sich heillos in der Wildnis, wo einen keine Menschen finden können. Das einzige Zeichen von Zivilisation sind Hochspannungsmasten, die in der Landschaft stehen.
Eigentlich musste man denen ja nur folgen, um in die Zivilisation zurück zu gelangen, aber wer weiß schon, wie weit die weg sein mag?

Ein Wanderer befand sich in Kanada in einer solchen misslichen Lage, da er vermutlich nicht mehr die Kraft hatte, den Leitungen zu folgen, rief er auf kreative Weise um Hilfe:
Mit einer Axt “fällte” er vier dieser Masten und wartete, bis ein Team des Energieversorgers mit einem Helikopter die Ursache für den Stromausfall suchte und ihn neben den gefällten Masten fand.

Auch ein weg, zu überleben.

via SPON

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Zugangserschwerungsgesetz jetzt!

Ich hätte nicht gedacht, dass es soweit kommen würde. Aber doch, ich spreche mich hiermit öffentlich für ein Zugangserschwerungsgesetz aus!

Mein Grund: Ursula von der Leyen wird ernsthaft als Bundespräsidentin gehandelt, CDU, CSU und FDP scheinen sich einig zu sein, was die “Zensursula” als Kandidatin für das Amt angeht.
Jetzt mag man natürlich auf den Gedanken kommen, dass oben genannte Person in einem repräsentativen Amt weniger Schaden anrichten könne, als in der operativen Politik, aber die Sache hat einen Haken: Der Bundespräsident oder die Bundespräsidentin muss Gesetze unterschreiben oder ablehnen. Und das auch in Hinsicht auf Konformität zum deutschen Grundgesetz.

Ich persönlich halte Frau von der Leyen für einen Spielball der Regierung, ohne zu wissen, worum es wirklich geht, unterstützt sie das Sperren von Internetseiten unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Kinderpornografie (ein solches Thema für den Wahlkampf zu missbrauchen finde ich gelinde gesagt abartig) und damit eine unkontrollierte Zensur des Internet, selbst dann noch, wenn sogar die CDU sich von diesem Gedanken distanziert (anscheinend haben auch die langsam mitbekommen, dass solche Sperren nach kurzer Gogle-Recherche von fast jedem einfach zu umgehen sind). Ich glaube deshalb nicht, dass sie dafür geeignet ist, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gegen Gesetzentwürfe zu verteidigen, nur weil hier und da mal ein paar Paragrafen unserer Verfassung ausgehebelt werden.

Und genau aus diesem Grund:
Zugangserschwerungsgesetz jetzt!

Rund um das Schloss Bellevue sollten Stoppschilder aufgestellt werden, am besten wird der Präsidentensitz einfach auch noch großflächig eingepackt. Aus den Augen, aus dem Sinn! Jedenfalls für Frau von der Leyen. Denn von ihr wissen wir: Stoppschilder lassen sich eigentlich nur mit einiger krimineller Energie oder von absoluten Fachkräften umgehen.
So einfach hätten wir das Problem vom Hals. Frau von der Leyen muss sich und ihrem Standpunkt treu bleiben (denn kriminell will sie ja nicht sein!) und wird von diesem Zeitpunkt an wissen: Ich komme nicht rein, ins Schloss Bellevue!

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Unfall bei Bombenentschärfung in Göttingen

Anscheinend gab es einen schweren Unfall bei der Bombenentschärfung heute in Göttingen. Die Stadt Göttingen veröffentlichte eine Meldung, die wie folgt lautete:

Die Bombe ist detoniert! Tote, Schwerverletzte!

Die Zehn-Zentner-Bombe auf dem Göttinger Schützenplatz ist gegen 21:30 Uhr aus noch unbekannten Gründen detoniert. Ersten Meldungen zu Folge soll es drei Tote und zwei Schwerverletzte gegeben haben. Alle Rettungseinheiten sind auf dem Weg zum Schützenplatz.

Weitere Nachrichten folgen in Kürze.

Zurzeit ist die Website der Stadt Göttingen nicht oder nur schwer zu erreichen.

UPDATE:
Der Niedersächsische Radiosender FFN teilte gerade in den Nachrichten mit, dass es sich nach ersten Angaben um 3 Tote und 6 Verletzte handele.

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