Seit 2001 bereits gilt in Italien eine Meldepflicht für Netzpublikationen. Das hatte zur Folge, dass es weniger Internetseiten gab und die Onlinezeitungen davon ob steigender Nachfrage und sinkender Konkurrenz profitierten.
Das war aber auch bald vorbei. Blogs wuchsen wie Pilze aus dem Boden, es wurde unabhängig berichtet und geschrieben.
Jetzt allerdings wurden erste Blogger zu Geldstrafen und Löschung der Blogs verurteilt. Ursprünglich sollten Blogger mit Journalisten gleichgesetzt werden, hätten Unternehmen gründen und Steuern zahlen müssen. Nun ist es „lediglich“ so, dass Blogs als „richtige“ Online-Publikationen gelten und dementsprechend gemeldet werden müssen.
Zur Begründung der Bezeichnung als richtige Online-Publikation gab ein Richter an, dass Zeitungen über den Artikeln Überschriften nutzen. Das tun Blogs auch, der Beweis ist damit erbracht.
Delikat: Das im aktuellen Fall betroffene Weblog schrieb offen über Verbindungen der Mafia zur Regierung. Ohne irgendjemandem etwas unterstellen zu wollen liegt die Vermutung nahe, dass so störende Nachichtenorgane zum schweigen gebracht werden könnten. Zumindest ein ganz kleines bisschen denkbar wäre es.
Das ganze entstand vermutlich dadurch, dass viele Nutzer diese Übersetzung vorgeschlagen haben (unten rechts nach dem Übersetzen). Anscheinend wird das irgendwann unmoderiert übernommen.
Ja, der Titel besteht absichtlich aus aneinander gereihten Zeichen. Denn um das Aneinanderreihen nicht von Zeichen, aber von zufällen geht es im „finde Fat-Joe!“-Spiel. Schonwieder so eine Kette…
Egal. Um das Spiel zu spielen, muss man keine großen Ausgaben tätigen, nein man muss noch nicht einmal aufstehen. Man muss lediglich die Wikipedia öffnen.
Dort muss lediglich die Seite von Fat Joe aufgerufen werden, was für den anspruchsvollen Internetnutzer auch kein Problem darstellen sollte.
Nun wirds endlich auch nicht so kompliziert. Links in der Navigation befindet sich das Feld mit dem wohlklingenden Namen „Zufälliger Artikel“. Dort klickt man drauf und erhält, oh Wunder, einen zufälligen Artikel der Wikipedia.
Jetzt fängt das Spiel erst richtig an. Wie der Name schon verrät, muss Fat Joe gefunden werden. Und das auf Basis des eben erzeugten zufälligen Artikels. Es dürfen lediglich Links der Wikipedia genutzt werden, um über einige Umwege zurück zur Seite von Fat Joe zu gelangen.
Wenn man tatsächlich mal nichts zu tun hat, ist dieses Spiel durchaus lustig und kurzweilig. Am besten um die Wette mit Freunden.
Aufgrund einer Idee sah ich gerade mal nach, ob die Domain „demokrator.de“ noch frei ist.
Ergebnis: Nein ist sie nicht. Sie leitet weiter zur Startseite von Roland Koch, dem hessischen Ministerpräsidenten.
Erstens stellt sich mir die Frage, wieso man auf Kochs Seite umleiten muss, zweitens, wieso das durch eine Onlinezeitung geschieht (die nämlich die Domain registrierte).
Bei dieser Onlinezeitung fand ich dann auch letztendlich den Artikel dazu, hier ist er:
Der Bundesrat lehnte in der heutigen Abstimmung das umstrittene BKA-Gesetz wie erwartet ab. Bereits im Vorfeld hatten sich einige Bundesländer gegen das Gesetz ausgesprochen und kündigten an, sich bei der Abstimmung zu enthalten. Im Bundesrat werden lediglich die Ja-Stimmen gewertet, Enthaltungen somit indirekt als Nein-Stimmen.
Auch sprach der Bundesrat sich gegen eine Weitergabe des Entwurfes an den Vermittlungsausschuss aus, somit dürfte das Thema für die nächste Zeit auf Bundesebene vom Tisch sein.
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, der das Gesetz vorgeschlagen und verteidigt hatte, wollte im Vorfeld die Abstimmregeln im Bundesrat ändern, als klar wurde, dass mit den Enthaltungen das Gesetz nicht durchkommen würde.
Sie waren Kult, die Harry-Potter Synchros, die Coldmirror bei Youtube veröffentlichte. Jeder kennt sie. Spaßige Synchronisationen der Harry-Potter-Filme, Namen, die ich mich hier nicht auszuschreiben traue, die aber innen meistens beste Unterhaltung boten.
Nun sind sie weg von Youtube. Coldmirrors Account wurde von Youtube gelöscht, da sie Urheberrechtlich geschütztes Material (nein, die Filme hat sie nicht selbst gedreht) verwendete, was anscheinend Warner Bros nicht so gefiel.
In ihrem neuen Profil (haha!) gibt es auch eine offizielle Stellungnahme zum Urheberrecht und selbst die ist lustig anzusehen:
Also: Die Videos sind nicht verloren. Nur nicht mehr online.
Und: Jetzt wisst ihr endlich, was eine Verletzung des Urheberrechts ist. Türen der Nachbarn klauen, neu streichen und behaupten, dass es eigene seien…
Der IT-Hersteller IBM hat nach acht Jahren das Patent auf die Technik für das Aufteilen von Rechnungen bekommen.
Wenn man also zu zweit an einem Tisch im Restaurant sitzt, nachher aber getrennt bezahlen will, kann man davon ausgehen, dass eine Kasse von IBM verwendet wurde, oder ein Teil des Geldes als Lizenzgebür an IBM abfließt.
Acht Jahre lang hatte das US-Patentamt nun darüber nachgedacht, ob es sinnvoll ist, eine Technik zu patentieren, die es einer Kasse ermöglicht, eine Rechnung zu teilen. Anscheinend kam das Amt nun zu dem Ergebnis, dass das durchaus sinnvoll ist. Glück für IBM, denn Rechnungen teilen kann wohl heutzutage jede Kasse.
Laut iX ist das Vorkommen von Spam momentan auf ein Jahrestief gesunken. Nachdem der als spammerfreundlich bekannte Hoster McColo zwangsweise vom Netz getrennt wurde, war bereits sofort eine merkliche Abnahme zu spüren. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und die Lage hat sich bisher so gehalten.
Hinzu kam, dass vor ein paar Tagen diverse Betreiber von Botnetzen zeigen mussten, was sie können und InternetX unter dauernde DDoS-Attacken stellten. Dadurch wurden die für Spam verfügbaren Kapazitäten weiter eingeschränkt, was sich auch in der Statistik bemerkbar machte.
Adam Guerbuez wurde mitsamt seines Unternehmens „Atlantis Blue Capital“ zu einer Geldstrafe von 873.000.000 US-Dollar verurteilt. Er hatte massenhaft Spam-Mails über Facebook verschickt, woraufhin ihn die Rechtsabteilung des Social-Network anzeigte.
Er habe in den Monaten März und April an 4 Millionen Nutzer Spammails geschickt, aus Gründen der Glaubwürdigkeit und des Images haben die Anwälte sofort reagiert, so Facebook.
Es ist unwahrscheinlich, dass der verurteilte auch nur einen Bruchteil seiner Strafe bezahlen kann, dennoch ist Facebook darauf aus, den Schaden in voller Höhe ersetzt zu bekommen.
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