Kokain im Supermarkt…

Wie ich gerade bei Blogcafé Berlin las, wurden in einem bayerischen Supermarkt zwei Bananenkisten voll mit Kokain gefunden.
Eine Mitarbeiterin des Ladens fand die 28kg des Rauschgiftes in den Kisten aus Kolumbien und verständigte die Polizei.

Der Fehler, den die Schmuggler offensichtlich gemacht haben, dürfte so um die 1,4 Millionen Dollar gekostet haben, die Drogen werden nämlich vermutlich nicht zurückgeschickt.
Stattdessen werden sich wohl die Kunden wundern, wie man denn die neue Form des Koks konsumieren soll, ich hoffe, dass es dabei keine Unfälle gibt.

Weitere Informationen: Welt.de

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“Tatort” verärgert Verfassungsschutz

lindholmDer am vergangenen Sonntagabend ausgestrahlte Tatort mit der Kommissarin Charlotte Lindholm (gespielt von Maria Furtwängler) hat den niedersächsischen Verfassungsschutz verärgert.
In der Tatort-Folge “Das Gespenst” wird der fiktive Verfassungsschutzpräsident aus Hannover von der Kommissarin Charlotte Lindholm als Mörder entlarvt, sie wird von ihm sogar selbst bedroht.
Innenminister Uwe Schünemann schrieb in einem Brief an Maria Furtwängler, dies sei der schlechteste Tatort gewesen, den er je gesehen habe.

Schünemann sieht die Arbeit des Verfassungsschutzes falsch dargestellt und bietet dem NDR an, künftig beratend zur Seite zu stehen, wenn es um Fragen oder die mediale Darstellung des Verfassungsschutzes geht.
Tatsächlich aber lag das Drehbuch dem LKA Niedersachsen vor, eine Antwort oder Vorschläge bekam der NDR indes nicht.
Eine Sprecherin des NDR sagte, dass es sich beim Tatort “Das Gespenst” um einen Krimi und somit reine Fiktion handelt. Es sei kein Abbild der Arbeit des Verfassungsschutzes. Man sei zudem sicher, dass die Zuschauer zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können.

via: SPON

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Aggressiver Wahlkampf im Internet

Immer mehr findet der Wahlkampf in Deutschland auch im Internet statt. Politiker oder Parteien twittern, Internetseiten werden modernisiert, Soziale Netzwerke als Auffangstelle für Interessierte genutzt, Flickr wird öffentlichkeitswirksam eingesetzt.

Es wird mit immer ausgefeilteren Methoden online um die Gunst des Wählers geworben. Im Falle der Saar-SPD durchaus gelungen, wie ich finde:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Der Trend geht also nicht nur in Amerika zum digitalen Wahlkampf. Irgendwie scheint die Politik begriffen zu haben, dass das Internet riesige Plattformen und Möglichkeiten bietet.
Etwas Gutes hat der Trend auf jeden Fall: Wenn Politiker selbst in die heutige Digitale Welt einsteigen, werden sie möglicherweise langsam weniger realitätsfremd von solchen Plattformen sprechen.

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KFN: 14.000 Neuntklässler süchtig nach Computerspielen

Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) besagt, dass über 14.000 Neuntklässler süchtig nach Computerspielen sind. Weitere 23.000 sind nach angaben des KFN stark gefährdet.
Für die repräsentative Studie, die auch vom Bundesinnenministerium gefördert wurde und auch weitere Daten (Jugendkriminalität, Rechtsextremismus) erhebt, wurden bundesweit 44.610 Jugendliche im Alter von 15 Jahren befragt.

Weiterhin sagt die Studie aus, dass Jugendliche heute mit 130 Minuten an Schultagen durchschnittlich 39 Minuten länger Spiele am PC spielen, als im Jahre 2005 (91 Minuten täglich).
An Wochenenden wird mit 167 Minuten täglich durchschnittlich 27 Minuten mehr am Computer gespielt, als 2005 (140 Minuten).

Die Spieldauer allein allerdings sei nicht die Ursache für eine Abhängigkeit, stärke aber das Risiko und die Anfälligkeit, von Computerspielen wie dem bekannten Rollenspiel World of Warcraft (WoW) abhängig zu werden. WoW allein hat Weltweit 11,5 Millionen Nutzer und ist damit das weltweit meistverkaufte Online-Rollenspiel.

Am Montag soll die Studie in Hannover vorgestellt werden, der Leiter des KFN, Christian Pfeiffer, spricht sich jetzt schon für eine Anhebung der Altersgrenze für die Benutzung von beispielsweise World of Warcraft von 12 auf 18 Jahre aus.

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Der ewige Kampf: Blackberry vs. Apple

Natürlich gibt es sowohl für Nutzer eines Blackberry, als auch für jene, die auf Apple-Produkte schwören kein besseres Gerät, als das eigene. So entstehen immer wieder künstlerische Kampfansagen gegen die “andere Firma”.

Ich habe gerade zwei Videos gesehen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Da ich unparteiisch bin, was beide Firmen angeht, lasse ich das einfach mal so im Raume stehen.

Herausforderung:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Antwort:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Viel Spaß beim Ansehen!

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Ermittlungen gegen Udo Pastörs

Wie die Tagesschau soeben mitteilt, ermittelt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen den Kandidaten für den NPD-Bundesvorsitz, Udo Pastörs.

Pastörs soll am Aschermittwoch in einer Rede in Saarbrücken Juden und Türken beschimpft haben. Er will auf einem Sonderparteitag gegen Udo Voigt zum NPD-Bundesvorsitzenden kandidieren, was der Verfassungsschutz als Chance sieht, die haltung der Partei auch mit offenen Quellen zu belegen.

Weitere Artikel zum Thema NPD und Rechtsextremismus:

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Drohung für Amoklauf war gefälscht

Es ging durch alle Nachrichten, stand in allen Online-Zeitungen und wurde vom Innenminister und der Polizei von Baden-Württemberg bestätigt: Der Amokläufer hatte seine Tat am Tag zuvor in einem Internetchat angekündigt, der Chatpartner allerdings hielt dies für einen Scherz und meldete sich daher erst nach der Tat bei der Polizei.

Die Polizeisprecher bestätigten, dass auf dem Computer des Täters festgestellt werden konnte, dass die Ankündigung von ihm geschrieben wurde.

Tatsächlich aber war die Ankündigung zum Amoklauf weder echt, noch konnten auf dem PC des Amokläufers irgendwelche Spuren gefunden werden, Medien, Polizei und Innenministerium waren schlicht und einfach auf einen manipulierten Screenshot eines Forenthread hereingefallen.
Es handelte sich also nicht um einen Chat, an dem eine weitere Person beteiligt war, sondern um ein Bild, welches in einem in Deutschland bekannten Imageboard erstellt und mit Photoshop bearbeitet wurde.

Das Forum selbst, Krautchan, liefert die Beweise für die Fälschung: Die Administratoren schreiben, dass die Amokdrohung nicht verfasst wurde, es gibt einen Thread mit der gleichen ID zur gleichen Uhrzeit, in dem allerdings ein anderer Text zu sehen ist:

krautchan2

Krautchan selbst schreibt:

Qualitätsjournalismus

Leider wird unser winziger Server mit dem momentanen Ansturm nicht fertig. Es gibt allerdings auch gar nichts zu sehen, da die deutsche Presse sich bedauerlicherweise (vermutlich nicht zum ersten Mal) von einer Fälschung hat täuschen lassen.

Hier wurde kein Amoklauf angekündigt, es gibt hier nur Leute, die mit Photoshop umgehen können.

Scheinbar ist recherchieren heutzutage uncool. Schlimm genug, bei Wikipedia abzuschreiben, aber hier? Grundgütiger.

Was man übrigens auf dem PC des Täters gefunden haben will, wissen wir nicht. Vielleicht hat er die Site mal besucht, den durch die Presse gegangenen Beitrag hat er jedenfalls nicht verfasst, denn der hat nie existiert.

(Hier ist ein Screenshot des ziemlich unspektakulären Originals, das absolut nichts mit Amokläufen zu tun hat.)

Wie dem auch sei, wir sind offline, bis der Traffic sich normalisiert hat.

Wer uns immer noch nicht glaubt, kann mal in den Google Cache schauen, und die Post-ID vergleichen.

Wir möchten auch nochmal klarstellen, dass hier im Gegensatz zu den Unterstellungen diverser sogenannter Internet-Experten nichts gelöscht wurde, wir haben lediglich die Forensoftware offline genommen, da unser Server wie bereits gesagt nicht in der Lage ist, die momentanen Anfragen zu bedienen. Da aber so viel Interesse an dem besagten Thread besteht, haben wir ihn hier zur Verfügung gestellt. Bitte beachten, dass die Forenfunktionalität zurzeit nicht zur Verfügung steht und deshalb einige der Buttons und Links auf der Seite Fehlermeldungen liefern. Auch hat uns übrigens als Betreiber des Servers bisher außer der London Times niemand kontaktiert und um Informationen gebeten. Nicht eine einzige Anfrage. Stattdessen hat man lieber in der Öffentlichkeit seine Spekulationen verbreitet und es uns überlassen, diese zu finden und darauf zu antworten.

Inzwischen hat die Polizei gemeldet, dass tatsächlich doch keine Beweise gefunden wurden und dass der Screenshot ein Fake sein könne.
Die Medien berichteten nach dem Bekanntwerden gestern dennoch unbeirrt weiter von ihrem Chatmitschnitt, der zweifelsfrei beweist, dass der Täter seine Tat im Internet ankündigte.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es bei wayne.

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Winnenden: Bild kritisiert Titanic

Die Bild kritisiert nach dem Amoklauf in Winnenden das Satiremagazin Titanic, welches ein Formular für die Ankündigung von Amokläufen auf der Internetseite veröffentlichte.

Mit dem pietätlosen Amok-Formular gibt die „Titanic“ Schülern eine Möglichkeit geben, vor ihrem Amok zu warnen. Reine Satire – natürlich! Aber lustig, lustig – auf keinen Fall.

Gut, der Ton, der in der Titanic angeschlagen wird, ist seit jeher rau und geht oft unter die Gürtellinie. Dennoch:

Pietätlos finde ich es, wenn eine große deutsche Zeitung nach einem solchen Amoklauf im Minutentakt über Twitter das neugierige Volk von jeder Kleinigkeit unterrichtet, im Gegensatz zu anderen Blättern den Namen des Täter voll ausschreibt und ein Foto von ihm veröffentlicht und dabei Betroffenheit heuchelt und versucht, dennoch die Lust an Grausamen Nachrichten der Lesermassen zu befriedigen, nur um mehr Profit zu schlagen.

Danke, Bild!

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Unterstützt Schäuble: Was tut das Bundesverfassungsgericht?

Unser werter Herr Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble ärgerte sich in der gestrigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Einmischung des Bundesverfassungsgerichtes in die Arbeit des Gesetzgebers.
Als Beispiel gab er die vom BVG eingeschränkten Nutzung der Vorratsdatenspeicherung (nur zur Aufklärung besonders schlimmer Straftaten) an.
In einem Streitgespräch mit dem ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Winfried Hassemer, sagte Schäuble:

Es ist doch Sache des Gesetzgebers, zu sagen: Für diese Straftat kann ich dieses Instrument einsetzen – für jene nicht

Das also ist die Meinung des Innenministers zur Einmischung des Bundesverfassungsgerichtes in die Gesetzgebung. Allerdings ist da die Deutsche Verfassung anderer Meinung, wenn denn der Gesetzgeber unbedingt ein verfassungswidriges Gesetz inkraft setzen möchte.

Im Grunde genommen ist das BVG nämlich genau dafür da: Wenn der Gesetzgeber Mist baut und gegen sein eigenes Grundgesetz verstößt, erhebt es mahnend den Zeigefinger und erklärt nochmal die Konditionen. Das zum Beispiel steht auch so im Artikel 93 des deutschen Grundgesetzes.
Auf der Internetseite des Bundesverfassungsgerichtes steht zu lesen:

Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahr 1951 hat das Gericht dazu beigetragen, der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Ansehen und Wirkung zu verschaffen. Das gilt vor allem für die Durchsetzung der Grundrechte.

Zur Beachtung des Grundgesetzes sind alle staatlichen Stellen verpflichtet. Kommt es dabei zum Streit, kann das Bundesverfassungsgericht angerufen werden. Seine Entscheidung ist unanfechtbar. An seine Rechtsprechung sind alle übrigen Staatsorgane gebunden.

Die Arbeit des Bundesverfassungsgerichts hat auch politische Wirkung. Das wird besonders deutlich, wenn das Gericht ein Gesetz für verfassungswidrig erklärt. Das Gericht ist aber kein politisches Organ. Sein Maßstab ist allein das Grundgesetz. Fragen der politischen Zweckmäßigkeit dürfen für das Gericht keine Rolle spielen. Es bestimmt nur den verfassungsrechtlichen Rahmen des politischen Entscheidungsspielraums. Die Begrenzung staatlicher Macht ist ein Kennzeichen des Rechtsstaats.

Gerade den letzten Absatz sollte sich der Bundesinnenminister ein paar mal durchlesen, vielleicht wird ihm dann klar, wieso ihm das BVG seine Wünsche nicht immer einfach erfüllt.

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Gemeinsamer Verhaltenscodex für Soziale Netzwerke

Die Sozialen Netzwerke StudiVZ, SchülerVZ, Lokalisten und wer-kennt-wen.de unterzeichneten eine gemeinsame Selbstverpflichtungserklärung bei der FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter), in der sie sich verpflichten, durch technische Maßnahmen Jugendliche besser vor Belästigungen im Internet (Cyber Bullying) zu schützen.

So sollen minderjährige Nutzer der Netzwerke standardmäßig strengere Privatsphäreeinstellungen bekommen, für die direkte Reaktion soll es größere Ignorier-Buttons geben. Auch die Meldefunktion soll besser platziert werden, sodass nicht regelkonforme Nutzer bei der Administration gemeldet werden können.
Auch Suchmaschinen sollen von den Profilen der jungen Nutzer ausgeschlossen werden, bei SchülerVZ ist dies bereits der Fall.

Desweiteren sollen Eltern und Lehrer der Kinder besser über die Handhabung der Netzwerke informiert werden und zum Thema Kinder im Internet beraten werden.

via: mehrblog.net

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