Arsenal gegen Manchester United in 3D

31. Januar 2010 Keine Kommentare

Heute wurde das Spiel Arsenal gegen Manchester United in ausgesuchten Sportsbars in 3D ausgestrahlt. Die Bars in Manchester, London, Cardiff, Edinburgh und Dublin strahlten das vom Pay-TV-Sender SKY gesendete 3D-Angebot aus und verteilten an die Gäste spezielle Brillen, die das Bild für das menschliche Auge in drei Dimensionen sichtbar machten.

16 HD-Kameras filmten das Spiel in 3D, ein eigener 3D-Übertragungswagen brachte das Bild in die Kneipen, die vor dem Spiel nicht bekannt gegeben wurden.

Jetzt bleibt die Frage, wie das ganze übertragen und ausgestrahlt wurde. Eventuell durch Einbußen in der Bildqualität und Reduzierung der tatsächlichen Bildgröße.

Jetzt noch eine neugierige Frage: Hat es jemand gesehen? Mich würde es interessieren, wie das bewerkstelligt wurde…

Bezahlen mit dem 1€-Schein?

31. Januar 2010 11 Kommentare

Aus Frankreich kommt der neue Vorschlag, in den Euro-Ländern auch den 1€-Schein einzuführen. Das sei sehr praktisch, da Touristen auch kleine Beträge wechseln könnten, da das Geld leichter ist und weil man den Wert des Gelder auch besser einschätzen könne, als bei den Münzen.

Bis dahin gedacht ist das natürlich eine tolle Idee. Allerdings müsste die EZB vor dieser Umstellung massenhaft Euro-Münzen einziehen, um den Markt nicht zu überschwemmen (teuer), die neuen Noten müssen gedruckt werden (teuer) und ein Großteil der heutigen Automaten müsste umgerüstet werden, um auch kleine Scheine anzunehmen, oder überhaupt Scheine zu akzeptieren.

Und dann freut sich der Bürger zwar, 70 Scheine im Geldbeutel zu haben, aber die 5€-Noten zwischen zig 1€-Noten herauszusuchen wird sicherlich auch etwas nervig.
Ich wäre dagegen für eine Abschaffung der 1- und 2-Cent-Münzen. ,99-Beträge können sicherlich ohne größere Proteste der Verbraucher aufgerundet werden.

Plugintipp für WordPress: Codestyling Localization (Sprachanpassung im Backend)

27. Januar 2010 Keine Kommentare

Einige meiner Leser werden sicherlich schonmal in die Verlegenheit gekommen sein, eine Sprachdatei für ein Plugin zu erstellen oder zu ändern, oder aber auch die Sprachdatei von WordPress anzupassen. Das kann man mit einem Programm wie beispielsweise Poedit tun, dafür muss man, wenn man nur eine Sprachdatei ändern will, nicht viel tun. Einfach herunterladen, mit dem Programm öffnen und die Übersetzungen bearbeiten.

Wenn man allerdings eine Sprachdatei neu erstellen will, wirds komplizierter. Man muss ein Projekt anlegen, die PHP-Daten scannen und so einen Katalog mit allen übersetzbaren Textstücken anlegen, um diese dann Stück für Stück zu bearbeiten.

Codestyling Localisation macht es einem leichter: Einfach das Plugin installieren, per Mausklick das gewünschte Plugin wählen und ebenso einfach einen Katalog einlesen. Übersetzen kann man entweder einfach im sich öffnenden Editor (mit praktischer „Speichern und weiter“-Taste), oder aber per Google-Übersetzungs-API (was auch praktisch ist).

Wer also des öfteren kleine Bearbeitungen an Sprachdateien durchführen will, oder auch ganze Plugins lieber online übersetzt, der sollte sich mal Codestyling Localization ansehen:

WordPress Plugin: Codestyling Localization

Der Dominique Oster kümmert sich um uns!

24. Januar 2010 7 Kommentare

Wie lieb von ihm! Da der rationale Widerstand seiner Ansicht nach zu wenig im Netz vertreten ist, hat der nationale Widerstand jetzt eine linke Seite ins Leben gerufen, auf der wir alle unsere persönlichen Daten und Bilder angeben dürfen, damit er uns vernetzt.
Das ist doch toll, oder?

Wer also das Angebot des netten Nazis von nebenan, übrigens wohnhaft in Siegburg im Deutschen Reich, wahrnehmen will, der schaue sich mal diese wunderbare Weltnetzseite hier an: http://antifa-rhein-sieg.mirja-nordhoff.de/

Und nicht vergessen : über ein paar gute Bilder von euch würden wir uns sehr freuen !

(… bitte keine Vermummung und dergleichen ! …)

Natürlich! Sehr gern, liebes Unkraut!

An alle, die das nicht verstanden haben:

Ich rufe euch hier keineswegs auf, diesem Spinner eure Daten zukommen zu lassen. Der Betreiber ist ein (jedenfalls in seinem Kopf) bekannter Nazi, der eure Daten auf einer passwortgeschützten Seite seinen braunen Kameraden weitergeben will.
Zwar stellt er sich dabei selten dämlich an, aber man weiß ja nie, wer auf eine solche braune Grütze hereinfällt.

Mein Appell an dich, lieber Nazi:

Lass solche Aktionen bloß nicht sein! Sie sind sehr belustigend. Aber such dir bitte als Zielgruppe das nächste mal keine dreizehnjährigen, sondern ebenbürtige Gegner (obwohl das mit den dreizehnjährigen dann ja schon übers Ziel hinausgeschossen wäre). Auch deine enthüllenden und wahrhaft informativen Blogartikel (http://www.dominique-oster.de/Blog/) sind sehr erheiternd!

Und vielleicht noch ein Wort an All Inkl:

Wo Ihr jetzt schon eine Abusemeldung habt, wie wäre es, sich mal zu bewegen und solche Dinge nicht zu hosten.  Das wirft alles so ein schlechtes Licht auf eine Firma…

Quelle:

Laut gegen Nazis

Komsa mahnt das Internet ab

21. Januar 2010 2 Kommentare

Was macht die Rechtsabteilung einer größeren Firma, wenn die Mitarbeiter sie auf dutzende Internetseiten hinweisen, die fälschlicherweise das Firmenlogo tragen? Normalerweise sollte sie mit den Seiteninhabern Kontakt aufnehmen und sich bemühen, die Logos zu entfernen. Und wenn das nicht wirkt, sollte sie die Seiten Abmahnen.

Gut, man kennt es inzwischen auch, dass direkt abgemahnt wird. Wenn unerlaubt massenhaft Firmenlogos auf die Seiten eingebunden werden, kann man das ja auch durchaus verstehen. Jedenfalls wurde von der Firma Komsa dieser Weg gewählt.

Die abgemahnten Webseitenbetreiber allerdings kannten oben genannte Firma noch nicht einmal. Der Fehler lag im Detail: Die Firma hatte vor den Meldungen einen Werbeblocker installiert. Innerhalb des Büronetzwerkes also wurde sämtliche Werbung geblockt und durch das Firmenlogo ersetzt. Ich möchte nicht wissen, wieviele Abmahnungen inzwischen getippt und verschickt wurden…

Ist Osama Bin Laden spanischer Politiker?

19. Januar 2010 Keine Kommentare

Ich wusste es doch immer: Osama Bin Laden führt ebenso unbehelligt wie erfolgreich ein Doppelleben in Europa. Und zwar nicht als Waffenhändler, nein er ist Spitzenpolitiker der spanischen Vereinigten Linken!

Woher ich das weiß? Ganz einfach: Das Bild, das links zu sehen ist, stellt Osama Bin Laden auf einem Fahndungsfoto des FBI dar. Und zumindest die Stirn und die Haare werden dem einen oder anderen Spanier sicher spanisch (haha) vorkommen: Sie gehören eigentlich Gaspar Llamazares, einem Politiker der Vereinigten Linken in Spanien.

Da das FBI ja im Kampf gegen den internationalen Terror sicherlich nicht auf Spielereien wie Photoshop zurückgreifen wird, sondern garantiert speziell ausgebildete Fachkräfte anhand von Computerberechnungen die Phantombilder erstellen lässt, kann ich mir den Vorfall gar nicht anders vorstellen. Hier übrigens ein Bild von Gaspar Llamazares:

Lizenz: CC-BY-SA

Quelle: SPON

Spendenaktion für Haiti – Stand: 22.000 Euro

19. Januar 2010 1 Kommentar

Am Freitag wurde auf Spreeblick eine Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Haiti gestartet. Die Aktion wurde bereitgestellt von der Helpedia, einem Portal für Spenden im Internet. Ein Flash-Applet wurde bei Spreeblick eingebunden und dort auch an andere Blogs, Facebook-Accounts uvm. weitergegeben.
Innerhalb weniger Stunden erreichte die Aktion das angestrebte Ziel von 5000€ und schoss darüber hinaus. Noch am Freitag wurde das Ziel dann auf 10.000€ angepasst, gegen 22 Uhr war aber auch dieses Ziel überschritten und wurde auf 25.000€ aufgestockt.

Inzwischen, heute ist Dienstag, liegt der Spendenstand bei über 22.000€. Auch hier im Blog ist die Aktion verlinkt, wer spenden möchte, kann das also auch direkt von hier aus gerne tun.

Das gespendete Geld geht an das „Aktionsbündnis Aktion Deutschland Hilft“, eine Organisation, die Spendengelder, Hilfsgüter und Logistik zwischen den Hilfsorganisationen koordiniert und so eine Brücke zwischen den einzelnen Organisationen herstellen kann. Diese Organisationen belegen Aktion Deutschland Hilft gegenüber transparent, wofür die Gelder ausgegeben wurden.
Von jedem an das Aktionsbündnis gespendeten Euro kommen 94 Cent bei den Hilfsorganisationen an, der Rest wird für die Verwaltung (Quittungen, Buchungen, Dankesbriefe) benötigt.

Mehr dazu gibt es auch wieder auf Spreeblick in einer Podcast-Sonderausgabe mit Thilo Reichenbach von der „Aktion Deutschland Hilft“.

Schwere Sicherheitslücke: Warnung vor dem Internet Explorer

16. Januar 2010 Keine Kommentare

Das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik warnt aktuell vor der Nutzung des Browsers Internet Explorer. In den Versionen 6, 7 und 8 wurden schwere Sicherheitslücken im Active Scripting gefunden.

Vermutlich wurden auch die chinesischen Hack-Angriffe auf Google, Adobe und andere amerikanische Firmen über die Lücken in Microsofts Browser ermöglicht. Microsoft selbst bestätigte inzwischen die Lücke und bemüht sich um einen Patch.

Bis die Lücken geschlossen sind, sollte man auf einen anderen Browser zurückgreifen, hier bietet sich der Firefox an.

Die Pressemitteilung des BSI ist hier zu finden.

Google zensiert nicht mehr für die Chinesen

14. Januar 2010 Keine Kommentare

Nachdem sich chinesische Hacker vermutlich im Auftrag der Regierung Chinas Zugang zu Email-Konten Chinesischer Freiheitskämpfer und europäischer Anwälte und Kritiker, die sich mit der China-Problematik auseinandersetzen verschafften und ebenso Quellcode von Google stahlen, hat Google eine weitreichende Entscheidung getroffen.

Die Suchmaschine wird in der chinesischen Ausführung nicht mehr wie bisher die Suchergebnisse zensieren, sondern die Ergebnisse ungefiltert an den Nutzer geben. Diese Entscheidung wird eventuell zur Folge haben, dass Google sich aus China zurückziehen muss, da die Reierung mit diesem Schritt vermutlich nicht einverstanden sein wird. Als Folge wird Google vermutlich auch die Büros in China schließen müssen und den chinesischen Markt somit komplett aufgeben.

Google ist, anders als in Europa und Amerika nicht marktführend, sondern hat nur etwa 30% der Marktanteile, knapp 60% der Nutzer suchen mit Baidu.com.
Diese Suchmaschine ist außerhalb von China zwar so gut wie unbekannt, dennoch macht der Nutzerzuspruch in China die Seite zu einer der populärsten Seiten weltweit.

Gestern hielten bereits einige Menschen eine symbolische Totenwache vor dem Google-Büro in Peking ab und verabschiedeten sich von der Suchmaschine.

Bilder: Junyu Wang, Lizenz CC-BY-NC-SA

via Wayne, tagesschau.de, FAZ.NET, Deutschlandradio Kultur

Mit Thermit und Zünder durch den Nacktscanner

14. Januar 2010 Keine Kommentare

In der ZDF-Talkshow „Lanz“ (Link zur ZDF-Mediathek) wurde die Funktion eines Körperscanners (auch Nacktscanner genannt) demonstriert. Zuerst stellte sich Wolfgang Bosbach (Sicherheitsexperte bei der CDU) in den Scanner. Bosbach ist Befürworter einer Internetzensur, setzt sich für ein Verbot von Paintball-Waffen ein und fordert seit 2010 auch die Einführung der in der Sendung demonstrierten Nacktscanner.

Nach ihm wird auch der Physiker Werner Gruber gescannt, bei ihm findet der Bediener des Scanners ein Handy und den Mikrofonsender.
Auf Nachfrage packt Gruber dann aber auch noch einen im Mund getragenen Zünder, Thermit, eine Eprouvette zum Verpacken von Sprengstoffen (kleines Reagenzglas) aus und findet kurz darauf auch noch ein funktionsfähiges Feuerzeug in der Tasche. All diese Gegenstände konnte der Körperscanner nicht finden.

Zugegeben, das Jackett muss man bei der Kontrolle sonst ablegen. Den Zünder im Mund allerdings hätte Gruber trotzdem mit ins Flugzeug nehmen können. Alles andere, was unter der Haut versteckt sein könnte übrigens auch.

Nach dem Test des Scanners erklärt Gruber, dass Thermit in der Drogerie oder im Baumarkt legal zu erwerben sei, einige Cents koste, aber dafür mit ca. 3000 bis 4000°C verbrennt. Nebenbei bemerkt er, dass dieses Pulver, an entsprechender Stelle im Flugzeug platziert, durch den Boden schmelzen und Kabelstränge einfach verbrennen würde.
Das Lüften dieses Geheimnisses missfällt dem Sicherheitsexperten eindeutig, ungeachtet der Tatsache, dass eigentlich jeder Schüler in Deutschland weiß, dass er Thermit prinzipiell von rostigen Gartenzäunen und Abfällen aus Metallverarbeitenden Betrieben selbst herstellen kann und es dann auch mit etwas Schwarzpulver oder anderen heiß verbrennenden Stoffen zünden kann. Nagut, nicht jeder, aber die, die aufgepasst haben in Chemie.

via Diax’s Rake, Fefe