Fast jeder bekommt täglich per Mail unerwünschte Werbenachrichten, Spam genannt. Meistens wird diese Werbung schon vom Mailprogramm oder gleich vom Provider in einen separaten Ordner geleitet, um den Nutzer zu verschonen.
Richard Clayton von der Usiversität von Cambridge hat durch eine Studie herausgefunden, womit die Häufigkeit von Spammails zusammenhängt.
Da die Spammer die Mailadressen oft erraten (maschinell), wird nach der Dictionary-Methode vorgegangen. Es gibt also eine Liste mit populären Namen und Wörtern, diese Wörter werden dann mit der Endung eines Anbieters kombiniert, dann wird geprüft, ob die Adresse existent ist. Dies geschieht entweder durch eine Abfrage beim Anbieter, oder durch das Versenden einer Testmail.
Hierdurch wird verständlich, wieso Mailadressen mit bestimmten Anfangsbuchstaben häufiger betroffen sind, als andere: Bestimmte Buchstaben werden besonders oft benutzt und/oder stehen an Wortanfängen. Mailadressen mit diesen Anfangsbuchstaben sind mit hoher Wahrscheinlichkeit stark durch Spammer belastet.
Andere Buchstaben wiederum sind im Sprachgebrauch eher selten zu finden, hier ist die Spamwahrscheinlichkeit geringer.
So sind Adressen mit den Anfangsbuchstaben A, M, S, P und R besonders betroffen, das U steht, obwohl es eher selten genutzt wird, auch ganz oben auf der Rangliste.
Buchstaben wie Q oder Z sind in der Regel nur gering von Spam befallen.
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