Heute Abend um 20:00 Uhr findet ein Webkonzert von Amy Macdonald aus dem Astra Kulturhaus in Berlin statt. Livedome.de überträgt den Konzertmitschnitt vom 11.02.2010 heute Abend über das Internet, wer es sich gerne anhören und ansehen möchte, kann das hier kostenlos tun.
Gerade bei netzpolitik.org gefunden: Fettes Brot hat auf Youtube das Lied „Kontrolle“ vorab veröffentlicht. Erst ab dem 12.2. wird dieses Lied zu kaufen sein, dann auch nur als Download.
Hier die Beschreibung, die Fettes Brot auf Youtube zum Video liefern:
Wolfgang Schäuble ist nicht mehr Innenminister. Die Stasi hat 1989 den Geheimdienst eingestellt. Am Hindukusch werden unsere Grenzen wahlweise verteidigt oder aufgezeigt. Und doch fürchten wir uns. Gläserne Menschen twittern freiwillig ihre paar läppischen Geheimnisse durch die Blog-o-Sphäre, unverblümter als Sex-Kontaktanzeigen. Und fürchten sich nicht.
Geändert hat sich alles oder nichts, außer dem Klima, denken wir, während wir in der Frühe gemütlich den Dauer-Schnee aus der Garageneinfahrt schippen, und im TV das ARD-Morgenmagazin verkrampft in die Townships von Johannesburg schaltet, um zukünftige Besucher der Fussball-WM in Sicherheit zu wiegen. Afrika still shocks. Ein extremer Wackelkontakt zwischen Sorglosigkeit und Verfolgungswahn hält uns unter Spannung.
Fettes Brot haben dazu einen Pop-Song aufgenommen, der zu gleichen Teilen verführerisch und eingängig, doch gleichzeitig verstörend und gespenstisch ist. Eine phuturistische Paranoia-Peitsche über Sicherheit, Misstrauen, Kontrollgewinn und verlust. Eine halblegale Waffe aus Punk, Soul und Elektronik. German Engineering 2010.
Hier noch mehr Fotos, diesmal von den Orgeln im Dom St. Eberhard in Stuttgart. Die Große Orgel wurde von Winfried Albiez gebaut und im Jahre 1982 eingeweiht, die Chororgel, gebaut von Claudius Winterhalter, stammt aus dem Jahre 2006.
Ein paar Fotos der Oscar-Walcker-Orgel der evangelischen Pauluskirche in Stuttgart, entschuldigt die teilweise schlechte Belichtung, ich hatte kein Stativ und keine Lust, lange an den Einstellungen zu drehen:
Die meisten Musikinstrumentenbauer und somit auch ich wechselten heute in das nächste Lehrjahr. Die Berufsschulblöcke häufen sich im zweiten Lehrjahr nicht mehr so stark, wie im ersten, dennoch geht es im November wieder los.
Ich persönlich bin mit der Lehre planmäßig in 2,5 Jahren fertig und darf mich dann gelernter Orgel- und Harmoniumbauer nennen.
Informationen zur Berufsschule, zum Beispiel für die neuen Auszubildenden findet man hier.
Der Braunschweiger Flügel- und Klavierhersteller Schimmel hat aufgrund großer Absatzeinbrüche Insolvenz angemeldet.
Der Braunschweiger Insolvenzverwalter Joachim Schmitz versucht laut Braunschweiger Zeitung mit einem Insolvenz-Planverfahren das Traditionsunternehmen und alle 144 Arbeitsplätze zu retten.
Schuld an der Insolvenz sei der gänzlich eingebrochene US-Markt, auch Burkhard Stein, Geschäftsführer von Grotrian-Steinweg (ebenfalls Braunschweiger Pianofabrikant), bestätigt, dass die Aufträge um 35-40 Prozent zurück gegangen seien.
In den deutschen Unternehmen liege der Exportanteil bei mindestens 50%, von der Krise betroffen sind hauptsächlich Unternehmen, die in die USA exportieren. Den Pianofortefabrikanten Grotrian-Steinweg gehe es vergleichsweise gut, da sie auch stark ins europäische Ausland, sowie nach Asien und Russland exportieren. Dennoch seien die Arbeitszeiten in dem Unternehmen mit 60 Mitarbeitern seit März reduziert worden, Kurzarbeit oder Personalabbau seien aber nicht im Gespräch.
Der Dienst soll komplett legal von der schwedischen Firma fortgeführt werden, die Torrents sollen also in Zukunft alle legal genutzt werden können. Bislang werden über die sogenannten Torrent- oder P2P-Netzwerke viele Dateien mit Urheberrechtlich geschütztem Inhalt getauscht und heruntergeladen, durch ein neues System sollen nun die Urheber entlohnt werden und die Tauschbörse so sowohl dem Nutzer, als auch dem Rechteinhaber Vorteile bringen.
Die Tagesschau teilt mit, dass sich der Kaufbetrag auf 60 Mio. Kronen beläuft (5,5 Mio €).
Nachdem Michael Jacksons Tod im Internet große Wellen schlug, erschien nun fälschlicherweise eine Todesmeldung der bekannten Popsängerin Britney Spears über ihren Account bei Twitter.
Britney has passed today. It is a sad day for everyone. More news to come.
Der Hacker hatte per BruteForce den TwitPic-Account geknackt und hatte über den Bilderdienst die Falschmeldung gesendet. Für den Bilderdienst TwitPic benötigt man lediglich einen vierstelligen Zahlencode, der mit der BruteForce-Methode recht leicht zu knacken ist.
Die Nachricht im Account der Sängerin wurde gelöscht und eine Richtigstellung veröffentlicht:
Britney’s Twitter was just hacked. The last message is obviously not true. She is fine and dandy spending a quiet day at home relaxing.
Zu deutsch etwa: „Britneys Twitter wurde gehackt. Die letzte Nachricht ist nicht wahr, ihr geht es gut und sie verbringt ihren Tag Zuhause und ruht sich aus.“
Nach dem Bekanntwerden des Angriffes schreibt TwitPic nun, dass man sich mit der Lösung des Problems beschäftigt.
We‘ve implemented a fix for the email posting vulnerability, a full blog post explaining the issue will be released soon.
wemaflo.net in Kommentaren