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Archiv für die Kategorie ‘Lokales’

Umzug per Drehleiter – Feuerwehr als Umzugshelfer

7. Januar 2010 Keine Kommentare

Eine Braunschweigerin wurde von ihrem Freund in dessen Wohnung eingeschlossen. Ein angerufener Freund alarmierte die Polizei, welche wiederum die Feuerwehr auf den Plan rief, um die junge Frau zu befreien. Da die Tür mit einem Sicherheitsschloss versehen war, wählte man den einfacheren Weg per Drehleiter über den Balkon der Wohnung.
Da sich die beiden gestritten hatten und sie ausziehen musste, nutzte die junge Frau die Gelegenheit und ließ von der Feuerwehr auch gleich ihr Eigentum aus der Wohnung „retten“.

Die Kosten für den Einsatz darf nun, nach Einigung über die Höhe, der ehemalige Freund bezahlen.

(via Braunschweiger Zeitung)

Auf ein neues…

4. Januar 2010 Keine Kommentare

Die Weihnachtsfeiertage und der Jahreswechsel sind vorbei, nun geht der Alltag wieder los. Ich wünsche allen, die das hier lesen können, ein gutes Jahr 2010, am besten ein besseres als das vergangene (obwohl meins sehr gut war, schaden kanns trotzdem nicht)!

Nun geht die Arbeit oder (bald) die Schule wieder los, für mich begann das neue Jahr mal wieder mit Inventur… Ein Tag voller Spannung beim Abstraktendrähte zählen (sind es noch 100, oder hat jemand einen Draht rausgenommen?)

Auch wemaflo.net geht jetzt in die nächste Runde. Nach der längeren Pause über den Winter wird jetzt vermutlich wieder häufiger das eine oder andere Artikelchen erscheinen. Je nach Lust und Laune, wie immer…

Übrigens gibt es hier ab sofort ein bisschen Werbung. Ihr seht sie rechts unter „Weitere Seiten“, ich denke sie stört nicht allzu sehr…

Die Coca Cola Weihnachtstrucks in Berlin

21. Dezember 2009 Keine Kommentare

Gestern Abend kamen die Weihnachtstrucks (wie jedes Jahr) nach einer langen Reise vor dem Roten Rathaus in Berlin an. Ich habe sie mir in diesem Jahr das erste mal live und in Farbe (und bunt!) angesehen und auch diverse Male fotografiert.

Leider ist ein Großteil der Bilder sehr verwackelt (hohe Blende, hohe Belichtungszeit und eine sich bewegende Menge vor der Bühne und an der Gasse waren nicht förderlich), trotzdem hier ein paar Bilder von den großen Trucks in Berlin (unter „Mehr…“ gibts Mehr):

Mehr…

Bundestagswahl 2009 – Deutschland hat gewählt

27. September 2009 Keine Kommentare

Heute von 8-18 uhr fand in ganz Deutschland die Wahl zum 17. Deutschen Bundestag statt. Etwa 71% der wahlberechtigten Bürger gaben ihre Stimme ab und sorgten nach aktuellen Hochrechnungen dafür, dass die FDP mit der CDU/CSU eine Koalition eingehen kann und damit eine schwarz-gelbe Koalition die Regierung bilden wird. Die SPD hat stark eingebüßt und wird sich mit der Opposition begnügen müssen.

Merkel sicherte auch den Nicht-CDU-Wählern zu, weiterhin eine Kanzlerin für alle zu sein, nicht nur für die CDU-Anhänger. Steinmeier machte keinen Hehl aus seiner Enttäuschung und kündigte an, die schwarz-gelbe Koalition als Opposition genau zu beobachten und äußerte seine Zweifel an der Regierungsfähigkeit von CDU/CSU und FDP.

Die Piratenpartei hat vermutlich etwa 2% der Stimmen bekommen und wird also vermutlich keinen Platz im Bundestag bekommen. Dennoch hat sie meine eigenen Erwartungen (etwas mehr als 1%) damit übertroffen.

Die Hochrechnungen wurden im ZDF veröffentlicht und können im Internet hier eingesehen werden.

Deutschland und der Kloppsport

14. September 2009 2 Kommentare

Ich habe weder gegen Baseball noch gegen das Versandhaus Amazon etwas einzuwenden, aber um eben das gehts ja im folgenden Bild nicht:

kloppsport

ALUMINIUM Baseballschläger 30′ American Baseball

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch:
Leder-Quarzsandhandschuhe, Balaclava 3-loch (Sturmhaube), Pfefferspray KO-FOG, CS-Reizgas, US Army Ranger Hose, Mini Butterfly Messer…

Spricht irgendwie für die Art der Anwendung, die sich die Kunden für die erworbenen Artikel vorstellen…

Heute beginnt das nächste Lehrjahr!

1. September 2009 2 Kommentare

Die meisten Musikinstrumentenbauer und somit auch ich wechselten heute in das nächste Lehrjahr. Die Berufsschulblöcke häufen sich im zweiten Lehrjahr nicht mehr so stark, wie im ersten, dennoch geht es im November wieder los.
Ich persönlich bin mit der Lehre planmäßig in 2,5 Jahren fertig und darf mich dann gelernter Orgel- und Harmoniumbauer nennen.

Informationen zur Berufsschule, zum Beispiel für die neuen Auszubildenden findet man hier.

Verbot von Glühbirnen ab Samstag

25. August 2009 Keine Kommentare

Schon vor langer Zeit las ich über das von der EU geplante Verbot von Glühlampen im Katalog des Edelversandhauses Manufactum. Manufactum legt dem Katalog oft Informationsblätter über aktuelle Vorkommnisse bei, hier also wurde das geplante Verbot von Glühbirnen kritisiert.

Am Samstag nun tritt dieses Verbot in seiner ersten Stufe in Kraft. Glühbirnen ab 100W dürfen von den Herstellern nicht mehr vertrieben werden, auch darf der Einzelhandel sie nicht importieren. Ab dem 1. September 2010 werden dann in einem weiteren Schritt auch alle Glühbirnen ab 75W vom Markt genommen.
Obwohl der Verkauf der Lampen noch nicht verboten ist, decken sich die Verbraucher derzeit in den Baumärkten gleich wagenweise mit den Leuchten ein, es herrschte geradezu ein Glühbirnenmangel und es musste nachbestellt werden.

Sinn des Verbotes ist es, die alten Energiefresser gegen sparsame Kompaktleuchtstofflampen oder LED-Strahler auszutauschen. Und tatsächlich, der Wirkungsgrad einer 100W-Glühbirne ist zugegebenermaßen lächerlich, der großteil der Energie wird einfach als Wärme an die Umgebung abgegeben. Wo eine Glühlampe einen Wirkungsgrad von 12-15 Lumen pro Watt hat, hat die Kompaktleuchtstofflampe eine Lichtausbeite von etwa 60 Lumen pro Watt. So kann man mit einer Leuchtstofflampe von 15-20 Watt eine 60 Watt Glühbirne ersetzen und so massiv Energie einsparen.
Ebenfalls für die Energiesparlampe spricht die Lebensdauer. Zwar teuer in der Anschaffung halten die Energiesparlampen je nach Qualität bis zu 15 mal länger als eine Glühbirne. Ein Langzeittest der Stiftung Warentest im Jahre 2006 musste für einige Modelle nach 19.000 Stunden aus Zeitgründen abgebrochen werden.

Allerdings stehen gegen diese Punkte auch diverse, die für die Glühlampe und gegen die Leuchtstofflampe sprechen. So hängt beispielsweise die Lichtausbeute stark von der Qualität und somit dem Preis der Leuchte ab, ebenso fiel in diversen Tests die Lebensdauer der Lampen durchschnittlich zwar besser aus, als die der Glühbirnen, dennoch erreichten viele Modelle nicht die Lebensdauer, die oben angegeben ist.
Ebenfalls ein Kritikpunkt ist der Quecksilbergehalt der Lampen, Leuchtstofflampen sind Sondermüll, werden im privaten Gebrauch aber nur zu etwa 25% korrekt entsorgt.
Die Elektronik kann in seltenen Fällen andere elektronische Geräte wie Radios und Fernbedienungen stören und bildet wieder Müll, der nicht dem Hausmüll zugeführt werden darf (Elektroschrott).
Auch empfinden manche Menschen das Licht von Leuchtstofflampen als unangenehm, teilweise werden Farben verfälscht, was allerdings auch wieder von der Qualität der Lampe abhängt.

Abgesehen von diesen Kritikpunkten schlagen nun die Mediziner Alarm. Die Glühbirne sei die momentan natürlichste Kunstlichtquelle. Der Mediziner Alexander Wunsch zählt Risiken auf, die durch den Gebrauch von Leuchtstofflampen auftreten:

„Bei falschem Umgang kann das Auftreten fast aller zivilisatorischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf Erkrankungen, Diabetes, Osteoporose und Störungen des Immunsystems begünstigt werden“

Auch das Risiko für Brust- und Prostatakrebs steige. Der Verursacher dieser Leiden sei die Strahlung, die die Lampen von sich geben.

Auch das Auge könne durch die Energiesparlampe geschädigt werden, gerade Menschen mit alten Kunstlinsen ohne UV-Schutz können demnach Probleme mit der Makula, dem Teil der Netzhaut, der für das scharfe Sehen zuständig ist, bekommen.

Quellen: Wikipedia, Braunschweiger Zeitung, Focus

Schimmel Pianos meldet Insolvenz an

4. August 2009 2 Kommentare

Der Braunschweiger Flügel- und Klavierhersteller Schimmel hat aufgrund großer Absatzeinbrüche Insolvenz angemeldet.
Der Braunschweiger Insolvenzverwalter Joachim Schmitz versucht laut Braunschweiger Zeitung mit einem Insolvenz-Planverfahren das Traditionsunternehmen und alle 144 Arbeitsplätze zu retten.
Schuld an der Insolvenz sei der gänzlich eingebrochene US-Markt, auch Burkhard Stein, Geschäftsführer von Grotrian-Steinweg (ebenfalls Braunschweiger Pianofabrikant), bestätigt, dass die Aufträge um 35-40 Prozent zurück gegangen seien.

In den deutschen Unternehmen liege der Exportanteil bei mindestens 50%, von der Krise betroffen sind hauptsächlich Unternehmen, die in die USA exportieren. Den Pianofortefabrikanten Grotrian-Steinweg gehe es vergleichsweise gut, da sie auch stark ins europäische Ausland, sowie nach Asien und Russland exportieren. Dennoch seien die Arbeitszeiten in dem Unternehmen mit 60 Mitarbeitern seit März reduziert worden, Kurzarbeit oder Personalabbau seien aber nicht im Gespräch.

Maßnahmen gegen die Schweinegrippe: Wo ist der Fehler?

18. Juli 2009 4 Kommentare

Ich stutzte nicht schlecht in der Praxis des Ärztlichen Notdienstes: am Eingang wurde man gebeten sich die Hände zu desinfizieren und im Falle einer Husten- oder Schnupfenerkrankung einen Mundschutz anzulegen, der Empfang befand sich hinter einer Glaswand mit Durchreiche und überall hingen Anordnungen zum Verhalten beim Kontakt mit Schweinegrippe-Patienten, mit dem Hinweis, dass man so einer Ausbreitung entgegenwirken könne und dem Personal die 4-tägige Quarantäne ersparen könne.
Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich eine Ärztin im Hygienekittel mit zwei Lagen Handschuhen, Mundschutz und Plastikvisier in ein Behandlungszimmer treten, ein seltsames Gefühl…
Auch der Hinweis für Verdachtspatienten, dass man sich bitte die Türen öffnen lassen, und niemandem die Hand geben solle, machte es nicht besser…

Alles in Allem muss ich sagen, dass mir das Verhalten in dieser Praxis schon recht professionell vorkam, es war zwar alles etwas sehr klinisch rein, aber es sind ja auch keine 30 km bis nach Stuttgart, wo erst kürzlich ein Fall von H1N1 bekannt wurde.

Ich frage mich allerdings, was das alles bringen soll, wenn bei der obligatorischen Aussage „…dann bekomme ich noch die 10€ für die Praxisgebühr“ der 10€-Schein über den Tresen wandert, den man gestern erst vom Nachbarn bekam, weil man wärend dessen Mexiko-Urlaubes auf den Hund aufpasste…

Manche Dinge sollte man vielleicht noch ein- zweimal überdenken… Vielleicht auch, dass das Desinfektionsspray besonders beim Verlassen der Praxis nach dem berühren der letzten Klinke praktisch wäre. Mitnehmen kann man ja auch einiges.

Orgelbesichtigung in Ottobeuren und Fürstenfeld

8. Juli 2009 Keine Kommentare

Hier ein paar Bilder von unserer Exkursion nach Ottobeuren und Fürstenfeld zur Besichtigung der Orgeln in den örtlichen Kirchen.

Leider sind es nur Handyfotos, daher eine schlechte Qualität.


Fürstenfeld:

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Ottobeuren:

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