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Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Millionenschwerer Blauton

19. März 2010 Keine Kommentare

Wird Ihnen gerade ganz warm ums Herz? Wollen Sie unbedingt auf diese Schrift klicken?

Dann bestätigten Sie soeben eine Studie von Microsoft. Bing nämlich nutzt als neue Linkfarbe ebendiese Farbe (#0044CC). Sie soll Nutzer anregen, auf Links zu klicken. Ermittelt habe man das, indem man verschiedenen Suchern verschiedene Blautöne anbot und dann per Statistik das Blau mit der höchsten Klickrate fand.

Und tatsächlich, man erhofft sich auch finanziell etwas von dem Farbton: 80-90 Millionen Dollar will Microsoft zusätzlich durch Werbeanzeigen mit dieser Linkfarbe einnehmen.

Auch Google nutzt eine genau bestimmte Blau-Farbmischung für Links. Zwar ist diese eine leicht abweichende, allerdings soll sie dasselbe bezwecken: Den Nutzer zum Klicken animieren.

Quelle: SPON

Google jetzt mit Liveschaltung in die Netzwelt

19. März 2010 Keine Kommentare

Wer mit Google sucht, bekommt ab sofort Neuigkeiten schon Sekunden nach deren Veröffentlichung als Aktualisierung serviert. Google durchsucht jetzt auch auf der deutschen Suchseite Twitter und Co in Echtzeit und aktualisiert die Suchergebnisse dementsprechend. Auch Nachrichten aus Netzwerken wie Facebook werden in Echtzeit bei Google aktualisiert.

Wer auf der Trefferseite „Optionen anzeigen“ und „neueste“ auswählt, wird quasi in Liveticker-Manie mit aktuellen Updates versorgt.

GEZ will Rundfunkgebühr für Kassen im Steakhouse

18. März 2010 Keine Kommentare

Vorgestern schrieb ich schon etwas über die von der SPD geforderte Lockerung der gerätebezogenen Rundfunkgebühr, jetzt kommt schon die nächste Nachricht aus dem Hause GEZ:

Wer schonmal in einem Steakhose der Kette Maredo war, weiß dass die Kassen recht modern sind, ja es sind sogar Computer-Kassen, die Zugriff auf das Internet haben. Dass niemand auf die Idee kommen würde, über die Kassen im Internet zu surfen oder gar gebührenpflichtige Streaminginhalte anzusehen, ist ja eigentlich egal.

Und, wie sollte es anders sein, fordert die GEZ nun die Gebühr auf neuartige Rundfunkgeräte von Maredo. Doch die Kette klagt vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf gegen den Gebührenbescheid. Der Internetzugang sei für Mitarbeiter gesperrt.

Golem schreibt, Maredo müsse für jede Kasse nun 5,76€ zahlen. Das allerdings deckt sich nicht mit den Angaben der GEZ:

Was müssen eine Firma, ein Selbständiger oder eine Behörde beachten?
Im nicht ausschließlich privaten Bereich müssen für alle herkömmlichen Rundfunkgeräte (Hörfunk- und Fernsehgeräte) jeweils gesondert Rundfunkgebühren gezahlt werden. Abweichend von diesem Grundsatz besteht für neuartige Rundfunkgeräte im nicht ausschließlich privaten Bereich eine Zweitgerätefreiheit.

Werden keine herkömmlichen Rundfunkgeräte, sondern ausschließlich neuartige Geräte auf ein und demselben Grundstück zum Empfang bereitgehalten, so besteht hierfür unabhängig von der Anzahl lediglich für ein neuartiges Rundfunkgerät Anmelde- und Gebührenpflicht.

Unternehmen mit neuartigen Rundfunkgeräten an mehreren Standorten (Grundstücken) zahlen eine Rundfunkgebühr für jeden Standort. Dies aber nur, wenn an dem Standort bisher keine herkömmlichen Rundfunkgeräte angemeldet sind.

Maredo müsste demnach für die 60 Restaurants jeweils 5,76€ zahlen. Inwiefern sich das wiederum mit der aktuellen Forderung deckt, ist wohl eine andere Sache…

Have a break? Nestlé und der Streisand Effekt

18. März 2010 Keine Kommentare

Greenpeace wollte mit einem Videoclip, der die neue KitKat-Werbung imitiert, darauf aufmerksam machen, dass Nestlé für seine Produkte Palmöl von der Firma Sinar Mas nutzt, die für die Plantagen große Regenwaldflächen und damit den Lebensraum bedrohter Orang-Utans vernichtet.

Nestlé allerdings wollte dieses Video wohl lieber verschwinden lassen und ließ das Video bei Youtube wegen Copyright-Verletzungen löschen.

Das allerdings hatte zur Folge, dass das Video nun derart oft kopiert und hochgeladen wurde, dass man getrost vom Streisand Effekt reden kann. Um dem Phänomen gerecht zu werden, verbreite ich es hier auch gleich mal:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Eine Erklärung von Greenpeace zu den Reaktionen Nestlés nach der Veröffentlichung des Videos finden sich im Greenpeace-Blog.

Gefunden bei netzpolitik.org

Lockerung der „Gerätebezogenen Rundfunkgebühr“ gefordert

16. März 2010 Keine Kommentare

Die SPD möchte die Rundfunkgebühr unabhängiger machen von den Geräten, auf die sie fällt.
So muss zurzeit theoretisch jeder mit Computer und Internetanschluss die Gebühr für „Neuartige Rundfunkgeräte“ zahlen, auch wenn er mit dem Computer niemals gebührenpflichtige Inhalte im Internet nutzen will. Ebenso fallen internetfähige Handys unter diese Sparte.

Geräte, die zwar in der Lage seien, gebührenpflichtige Dienste zu nutzen, dafür aber primär nicht vorgesehen seien, sollen so nach und nach wieder von der verbindlichen Gebühr befreit werden.

Außerdem sollen die Öffentlich-Rechtlichen Sender werbefrei werden, im Gegenzug sollen die Rundfunkgebühren angehoben werden. Die Grenze von 20€ im Monat soll dabei allerdings nicht überschritten werden. Auch der Kontrollbedarf durch die GEZ soll reduziert werden.

Übrigens: Gebühren für „Neuartige Rundfunkgeräte“ fallen nur dann an, wenn weder Fernseher, noch Radio angemeldet sind. Wer also bereits ein angemeldetes Radio oder einen Fernseher besitzt, muss seinen Computer nicht anmelden.

Meine Meinung:
Die Rundfunkgebühr ist sicherlich gut und richtig, die öffentlich-rechtlichen Programme als sowohl politisch, als auch wirtschaftlich unabhängige Medien wichtig für Deutschlands Medienlandschaft.
Dennoch halte ich die Gebühren, so wie sie derzeit erhoben werden, für nicht zeitgemäß. Viele Menschen heute können mit den Programmen der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten nichts mehr anfangen und sehen tatsächlich lediglich private Angebote. Dennoch müssen sie die Gebühren zahlen, da sie theoretisch die Möglichkeit besitzen, die öffentlich-rechtlichen Programme zu empfangen.
Pinzipiell ist das eine hochgradige Bevormundung derer, die die Programme der öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht in Anspruch nehmen wollen. Der Fernsehbesitz ist quasi gleichzeitig der Erwerb von Leistungen, auch wenn man diese überhaupt nicht in Anspruch nehmen möchte.

Meiner Ansicht nach muss auch dort der Rundfunkgebührenstaatsvertrag (RGebStV) stark reformiert und angepasst werden. Wie bei allen anderen Leistungen, die nicht einem solchen Staatsvertrag unterliegen, sollten nur dann Gebühren erhoben werden, wenn der „Kunde“ auch seine Willenserklärung erbracht hat und die Leistung nutzen will. Technische und günstige Möglichkeiten dazu gibt es seit langem.

Via heise

Twitter is anywhere

16. März 2010 Keine Kommentare

Wer bisher Twitter woanders als auf http://twitter.com nutzen will, braucht dafür API-Lösungen. TweetDeck beispielsweise bringt Twitter per Programmierschnittstelle auf den Desktop, auch wer auf seiner Homepage Teile von Twitter nutzen möchte, benötigt eine API.

Das will der Microbloggingdienst nun ändern: Mit der neuen Funktion @anywhere (überall) soll es Webmastern möglich sein, mit wenigen JavaScript-Schnipseln Twitter in eigene Seiten einzubinden. Das Twitter-Blog schreibt dazu:

Our open technology platform is well known and Twitter APIs are already widely implemented but this is a different approach because we’ve created something incredibly simple. Rather than implementing APIs, site owners need only drop in a few lines of javascript. This new set of frameworks is called @anywhere.

Frei übersetzt:
Unsere Open-Technology-Plattform ist allgemein bekannt und Twitter-APIs werden oft angewendet, dies allerdings ist ein anderes Konzept, weil wir etwas unglaublich einfaches erstellt haben. Statt APIs umzusetzen, müssen Webmaster nun nur noch ein paar Zeilen JavaScript einbauen. Diese neue Rahmenstruktur heißt @anywhere.

Es soll mit dieser Funktion möglich sein, Twitter über fremde Seiten zu nutzen, ohne dabei twitter.com zu besuchen, der gesamte Funktionsumfang kann über externe Seiten verfügbar gemacht werden.

Wer also einen Artikel der New York Times liest, kann in Zukunft dem Autoren folgen, ohne dabei die Seite zu verlassen, wer ein Video bei Youtube ansieht, kann seine Meinung dazu twittern, ohne YouTube zu verlassen.

Via heise, Twitter Blog

WordPress: Zitatfunktion bei Kommentaren einbauen

14. März 2010 2 Kommentare

Gerade fand ich beim ixiter eine Anleitung zum Einbau einer Zitatfunktion für die Kommentare in WordPress-Templates. Eine solche Funktion im Kommentar-Template ermöglicht es meines Erachtens sehr gut, tiefergehende Diskussionen zu Artikeln zu führen, auch wenn zwischen Kommentar und Antwort noch viele Kommentare geschrieben wurden (was dem Leser normalerweise die Übersicht klaut).

Die Lösung steckt in einem kleinen Bisschen PHP und einem JavaScript-Schnipsel, die für das Theme dkret hier im ixiter.com-Blog zu finden sind: WordPress – Zitatfunktion bei Kommentaren
Eine allgemeine Anleitung dazu gibt es bei cimddwc.

Prinzipiell kann so jedes Theme modifiziert werden, bei manchen ist es komplizierter, bei anderen einfacher.

Amy Macdonald live per Webstream

11. März 2010 1 Kommentar

Heute Abend um 20:00 Uhr findet ein Webkonzert von Amy Macdonald aus dem Astra Kulturhaus in Berlin statt. Livedome.de überträgt den Konzertmitschnitt vom 11.02.2010 heute Abend über das Internet, wer es sich gerne anhören und ansehen möchte, kann das hier kostenlos tun.

Bildurheber: Manfred Werner
Lizenz: CC-BY-SA

Installieren von BuddyPress mit externem bbPress-Forum

8. März 2010 4 Kommentare

BuddyPress ist eine Pluginsammlung, die aus einer WordPress-Installation ein leistungsfähiges soziales Netzwerk aufbaut. Der Funktionsumfang ist vergleichbar mit dem bekannter sozialer Netzwerke wie Facebook. Nutzer interagieren durch eine Art „Aktivitätsstream“ wie bei Twitter und Gruppen mit Gruppenforen.
Nach Belieben kann auch eine weitere externe Forenkomponente installiert werden. Sowohl Gruppenforen, als auch das externe Forum werden mit der Forensoftware bbPress (basierend auf WordPress) realisiert.

Dieses Tutorial beschreibt die Installation eines Sozialen Netzwerkes mit BuddyPress mit der bereits integrierten Komponente der Gruppenforen. Dazu wird in diesem Beispiel ein unabhängiges Forum installiert, welches sich die Cookies und die Benutzerdatenbank mit BuddyPress teilt.
Die Installation, die hier vorgenommen wird, kann hier angesehen und ausprobiert werden:
http://buddypress.pytalhost.com und http://buddypress.pytalhost.com/forum
Nutzer: test
Passwort: test

Ich installiere BuddyPress unter WordPress MU, daher kann es für WordPress leichte Abweichungen geben, prinzipiell ist es für WordPress aber einfacher.

Dieses Tutorial gilt für BuddyPress 1.2.1 und bbPress 1.0.2

Inhalt:

  1. Voraussetzungen
  2. Installation von WordPress oder WordPress MU
  3. Installation und Einrichten von BuddyPress
  4. Installation und Einrichten von bbPress
  5. Weiterführende Links

Mehr…

Irgendwie sind wir doch alle ein bisschen T, oder?

7. März 2010 Keine Kommentare

Sie etwa nicht? Aber bald. Denn die Deutsche Telekom mag anscheinend Konzernumbenennungen noch mehr, als bisher angenommen.

Es gab ja mal die Deutsche Telekom, wahrlich kein schöner Name. Und so irreführend und nicht zeitgerecht… Also macht man T-Com draus. Klingt gleich besser. Okay, aber nach ein paar Jahren ist auch das altbacken, vielleicht lieber T-Home?

Es gab da doch auch das Mobilfunknetz der Telekom: D1 Telekom. Schlecht zu merken, also nennt man es in T-D1 um. Oder vielleicht doch T-Mobil? Nein, das ist deutsch und wenig fortschrittlich. Also T-Mobile.

Aber wer kann sich das merken? Sie? Dann sind sie eine Ausnahme. Wäre ein einziger Name für alle Sparten des Konzerns nicht viel Prägnanter? Das wäre doch revolutionär! Nennen wir den Konzern doch „Deutsche Telekom“! Nein, noch besser: Nennen wir ihn „T“!

Auf der CeBIT wurde diese Neuerung nun vorgestellt. Man werde „in Deutschland nur noch eine Angebotsmarke haben: das ‚T‘“. Also zurück in die Zukunft quasi.

Meine Meinung zu der ewigen Umbenennerei: Wer redet denn heute von T-Home und T-Mobile? Für die meisten ist der Konzern doch immernoch die Deutsche Telekom, oder? Zumindest so lange, wie auf den Firmenautos noch groß „Deutsche Telekom“ zu lesen ist. Wird man dann das „T“ annehmen?
Wirklich revolutionär wäre es, wenn die Telekom nur noch einen Hauptvertrag hätte: Für vielleicht 60€ einen Festnetzanschluss mit Internetflatrate und SIM-Karte mit Festnetztarif. Also quasi Telefon und Internet unabhängig davon, ob man es zuhause oder mobil nutzt.

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Bear