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Archiv für die Kategorie ‘Humor’

Millionenschwerer Blauton

19. März 2010 Keine Kommentare

Wird Ihnen gerade ganz warm ums Herz? Wollen Sie unbedingt auf diese Schrift klicken?

Dann bestätigten Sie soeben eine Studie von Microsoft. Bing nämlich nutzt als neue Linkfarbe ebendiese Farbe (#0044CC). Sie soll Nutzer anregen, auf Links zu klicken. Ermittelt habe man das, indem man verschiedenen Suchern verschiedene Blautöne anbot und dann per Statistik das Blau mit der höchsten Klickrate fand.

Und tatsächlich, man erhofft sich auch finanziell etwas von dem Farbton: 80-90 Millionen Dollar will Microsoft zusätzlich durch Werbeanzeigen mit dieser Linkfarbe einnehmen.

Auch Google nutzt eine genau bestimmte Blau-Farbmischung für Links. Zwar ist diese eine leicht abweichende, allerdings soll sie dasselbe bezwecken: Den Nutzer zum Klicken animieren.

Quelle: SPON

Ein Ansatz für moderne Sicherheitspolitik an Flughäfen

18. März 2010 Keine Kommentare

Der EU-Ministerrat und das Europaparlament streiten derzeit darüber, wer die hohen Kosten für die neuen „Körperscanner“ oder auch „Nacktscanner“ an den Flughäfen tragen soll. Während die Staaten die Kosten gerne an die Flughäfen und die Fluggesellschaften abgeben würden, möchte das  Europaparlament, dass die Kosten von den Mitgliedsstaaten getragen werden.

Eigentlich ist es ja egal: Sollten Flughäfen und Fluggesellschaften die Kosten tragen müssen, werden diese das an die Fluggäste weitergeben.
Wenn die Staaten die Kosten tragen müssten, würden alle Steuerzahler die Kosten für die Fluggäste tragen. Dann zahlen alle ein bisschen, aber eben auch die Rad- und Kanufahrer.

Mein Vorschlag:
Wenn sowieso der Bürger die neuen Auswüchse der Politik ausbaden darf, sollte er doch auch eine Gewisse Auswahl haben, daher spreche ich mich dafür aus, dass verschiedene Sicherheitsfirmen ihre Nacktscannermodelle in Flughäfen nebeneinander aufstellen und dann ähnlich wie beim Uni-Kopierer einen Münzapparat und eine Preisliste daneben stellen. Jeder kann sich dann aussuchen, durch welchen Nacktscanner er gerne gehen möchte (rot oder blau, 4 oder 6 Euro, seriös kantig oder verspielt geschwungen).
Alternativ sollte es dann noch eine kostenlose Zelle zur Kontrolle für alle geben, die sich auch direkt ausziehen wollen, einige werden da keinen größeren Unterschied erkennen (außer dass man beim Scanner alles auf dem Bildschirm hat und den Kontrolleur nicht unbedingt sehen muss).

So wären alle entlastet, die ansonsten die Kosten über die Steuer finanzieren würden, alle Fluggäste können sich auf dem Nacktscanner-Markt selbst bedienen oder auf alternative Visitationsmethoden zurückgreifen.

Irgendwie sind wir doch alle ein bisschen T, oder?

7. März 2010 Keine Kommentare

Sie etwa nicht? Aber bald. Denn die Deutsche Telekom mag anscheinend Konzernumbenennungen noch mehr, als bisher angenommen.

Es gab ja mal die Deutsche Telekom, wahrlich kein schöner Name. Und so irreführend und nicht zeitgerecht… Also macht man T-Com draus. Klingt gleich besser. Okay, aber nach ein paar Jahren ist auch das altbacken, vielleicht lieber T-Home?

Es gab da doch auch das Mobilfunknetz der Telekom: D1 Telekom. Schlecht zu merken, also nennt man es in T-D1 um. Oder vielleicht doch T-Mobil? Nein, das ist deutsch und wenig fortschrittlich. Also T-Mobile.

Aber wer kann sich das merken? Sie? Dann sind sie eine Ausnahme. Wäre ein einziger Name für alle Sparten des Konzerns nicht viel Prägnanter? Das wäre doch revolutionär! Nennen wir den Konzern doch „Deutsche Telekom“! Nein, noch besser: Nennen wir ihn „T“!

Auf der CeBIT wurde diese Neuerung nun vorgestellt. Man werde „in Deutschland nur noch eine Angebotsmarke haben: das ‚T‘“. Also zurück in die Zukunft quasi.

Meine Meinung zu der ewigen Umbenennerei: Wer redet denn heute von T-Home und T-Mobile? Für die meisten ist der Konzern doch immernoch die Deutsche Telekom, oder? Zumindest so lange, wie auf den Firmenautos noch groß „Deutsche Telekom“ zu lesen ist. Wird man dann das „T“ annehmen?
Wirklich revolutionär wäre es, wenn die Telekom nur noch einen Hauptvertrag hätte: Für vielleicht 60€ einen Festnetzanschluss mit Internetflatrate und SIM-Karte mit Festnetztarif. Also quasi Telefon und Internet unabhängig davon, ob man es zuhause oder mobil nutzt.

Amerika baut sich eine Burg in London

2. März 2010 Keine Kommentare

So etwas könnte man jedenfalls denken, wenn man den entsprechenden Artikel in der Times Online liest. Die USA wollen nämlich für fast eine Milliarde Dollar eine neue Botschaft in London errichten. Als Schutzmechanismen sind dort ein 30 Meter breiter „Burggraben“ und eine unbefahrbare Parkanlage geplant, um die Botschaft von der Straße abzutrennen. So entfallen die Barrieren, die ansonsten gegen Sprengstoffanschläge eingesetzt werden.

Back to the roots, ich finds erwähnenswert.

Apple fights terrorism – Die iTunes „Terms And Conditions“

10. Februar 2010 2 Kommentare

Wir sind wieder sicher. Und Amerika sowieso. Wieso? Ganz einfach: Terroristen werden sich mit der Zeit zu Tode langweilen. Sie dürfen den iTunes Store nicht nutzen. Jedenfalls nicht in ihrer Ausübung des terroristischen Amtes, welches sie innehaben.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus den „Terms And Conditions“ von iTunes:

Klausel 34 (OTHER TERMS AND CONDITIONS), Absatz g:

[…] You also agree that you will not use these products for any purposes prohibited by United States law, including, without limitation, the development, design, manufacture or production of nuclear, missiles, or chemical or biological weapons.

Frei übersetzt:

Sie stimmen außerdem zu, dass Sie die Produkte nicht Zwecke verwenden, die gegen das Recht der Vereinigten Staaten verstoßen, einschließlich ohne Einschränkung Entwicklung, Entwurf, Fertigung oder Produktion von Nuklearwaffen, chemischen oder biologischen Waffen.

Wer also gegen einen dieser Punkte verstößt und dabei Musik von iTunes hört oder herunterläd, verstößt gegen die Geschäftsbedingungen und läuft Gefahr, deswegen angezeigt zu werden.

via @annnalist, Schneier on Security, Concurring Opinons, iTunes Store

NPD-Verbot – Ralf Altenhof: Xxxxxxxxxxxxxxxxx. Interview in der TAZ

10. Februar 2010 Keine Kommentare

In der Taz zu finden ist ein Interview mit Ralf Altenhof (Leiter des Bremer Büros der Adenauer-Stiftung) über einen umstrittenen Gast bei einer Diskussion über das Verbot der NPD. Diese Veranstaltung findet heute Abend um 19 Uhr statt.

Auf dieser Veranstaltung soll der Chemnitzer Politikwissenschaftler Eckhard Jesse sprechen. Dieser ist in der Vergangenheit laut Heribert Prantl (SZ) durch „Verharmlosung rechtsextremer Umtriebe“ aufgefallen.

Ralf Altenhof, Initiator der Diskussionsveranstaltung, gab Felix Zimmermann telefonisch ein Interview zu dem umstrittenen Gast. Allerdings wollte er nach dem Interview nicht mehr zu dem gesagten stehen, die TAZ durfte seine Antworten nicht veröffentlichen. Tat sie auch nicht, alle Buchstaben wurden durch X ersetzt:

Ralf Altenhof: Xxxxxxxxxxxxxxxxx. Xxxx xx xxxxxxx xxx Xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xx xxxxx XXX-Xxxxxxxxxxxxxxxxx xxx xxx xxxxx xxx xxxxxx Xxxxxx xxx xxxxxxxxxxx Xxxxxxxx xx Xxxxxxxxxxxx xxx.

Quelle: taz.de

via netzpolitik.org, danke!

How horny is that then!? – Was für ein Wörterbuch!

8. Februar 2010 3 Kommentare

Godbethank! Endlich eine Seite, die alle Redewendungen vorhält und sie auch gleich ins englische übersetzt hat! Jahrelang habe ich nach einer Seite gesucht, die alle Redewendungen in Listenform zweisprachig vorhält, das ewige übersetzen mit Googles „Language Tools“ geht einem ja auf die Nerven, jetzt habe ich sie gefunden! That makes me nobody so easy after…

153 Redewendungen aus dem alltäglichen deutschen Sprachgebrauch umfasst die Seite bisher! Wer also Texte übersetzen möchte und den englisch sprechenden Leser dabei ein wenig zum Schmunzeln bringen will, der kann sich bei dieser Seite eine Menge abschauen! Aber holla the woodfairy!

Gleich zwei seltsame Zufälle in einer Schule

1. Februar 2010 2 Kommentare

Ich habe schon einige solcher Videos gesehen: Die Schüler verbinden einem Lehrer (meistens dem Sportlehrer) die Augen, drücken ihm einen Basketball in die Hand und lassen ihn blind auf den Korb werfen.
Der Ball verfehlt dabei natürlich den Korb, trotzdem jubeln alle und tun so, als ob der Lehrkörper trotz verbundener Augen den Korb getroffen hätte, woraufhin dieser dann hochgradig verdutzt über sein eigenes Können ist.

In den bei Literaturasyl gefundenen Videos kam aber alles anders:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Der Lehrer, der den Spaß mitmachen wollte und auch nachher mitspielte und so tat, als hätte er den Ball in den Korb geworfen, wusste erst nach ansehen dieses Videos, dass dem wirklich so war. Verständlich, wer rechnet denn auch damit?

Jetzt lässt so eine Sache die Medien natürlich nicht kalt. Und so wurde auch der Reporter im folgenden Video an die Schule geschickt, um von dem Glückstreffer zu berichten.
Zum Ende der Moderation warf er dann noch lässig einen Ball in die Richtung des hinter ihm liegenden Korbes:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt.

Bezahlen mit dem 1€-Schein?

31. Januar 2010 11 Kommentare

Aus Frankreich kommt der neue Vorschlag, in den Euro-Ländern auch den 1€-Schein einzuführen. Das sei sehr praktisch, da Touristen auch kleine Beträge wechseln könnten, da das Geld leichter ist und weil man den Wert des Gelder auch besser einschätzen könne, als bei den Münzen.

Bis dahin gedacht ist das natürlich eine tolle Idee. Allerdings müsste die EZB vor dieser Umstellung massenhaft Euro-Münzen einziehen, um den Markt nicht zu überschwemmen (teuer), die neuen Noten müssen gedruckt werden (teuer) und ein Großteil der heutigen Automaten müsste umgerüstet werden, um auch kleine Scheine anzunehmen, oder überhaupt Scheine zu akzeptieren.

Und dann freut sich der Bürger zwar, 70 Scheine im Geldbeutel zu haben, aber die 5€-Noten zwischen zig 1€-Noten herauszusuchen wird sicherlich auch etwas nervig.
Ich wäre dagegen für eine Abschaffung der 1- und 2-Cent-Münzen. ,99-Beträge können sicherlich ohne größere Proteste der Verbraucher aufgerundet werden.

Komsa mahnt das Internet ab

21. Januar 2010 2 Kommentare

Was macht die Rechtsabteilung einer größeren Firma, wenn die Mitarbeiter sie auf dutzende Internetseiten hinweisen, die fälschlicherweise das Firmenlogo tragen? Normalerweise sollte sie mit den Seiteninhabern Kontakt aufnehmen und sich bemühen, die Logos zu entfernen. Und wenn das nicht wirkt, sollte sie die Seiten Abmahnen.

Gut, man kennt es inzwischen auch, dass direkt abgemahnt wird. Wenn unerlaubt massenhaft Firmenlogos auf die Seiten eingebunden werden, kann man das ja auch durchaus verstehen. Jedenfalls wurde von der Firma Komsa dieser Weg gewählt.

Die abgemahnten Webseitenbetreiber allerdings kannten oben genannte Firma noch nicht einmal. Der Fehler lag im Detail: Die Firma hatte vor den Meldungen einen Werbeblocker installiert. Innerhalb des Büronetzwerkes also wurde sämtliche Werbung geblockt und durch das Firmenlogo ersetzt. Ich möchte nicht wissen, wieviele Abmahnungen inzwischen getippt und verschickt wurden…

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Bear