Camping nach Erdbeben in Abruzzen?

Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi sagte zu der Lage im italienischen Abruzzen nach dem schweren Erdbeben, dass es den Menschen in der Region an nichts fehle. Die Unterbringung in Zelten sei natürlich provisorischer Art, “aber man muss es eben nehmen wie ein Camping-Wochenende”. Hiermit leistete sich Berlusconi wohl wieder einmal eine verbale Entgleisung.

Bei dem Erdbeben am Montag starben nach jüngsten Angaben mindestens 251 Menschen, die Rettungskräfte versuchen immernoch, Menschen aus den Trümmern zu retten.
Das Beben hatte eine Stärke von 6,2 auf der Richter-Skala, 15.000 Häuser wurden zerstört, 50.000 Menschen verloren ihre Wohnung, davon konnte inzwischen die Hälfte bei Freunden und Verwandten oder in Hotels unterkommen.

Mehr dazu in der TAZ

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