Endlich können alle aufatmen, deren Stromverbrauch die 5MW-Grenze überschreitet: Es soll bald Atomreaktoren geben, die erstens handlich und zweitens ortsunabhängig sind. Praktisch wären sie also zum Beispiel in der Wüste oder anderen Orten, die quasi von einer Versorgung abgeschnitten sind.
Unter anderem die Firma Toshiba will einen solchen Reaktor anbieten, der Name ist “4S“.
Allerdings wäre es auch denkbar, dass sich diverse Personen von der neuen Technik angezogen fühlen und es bald im Garten diverser Milliardäre kräftig summt und strahlt. Gerade angesichts der Tatsache, dass die Reaktoren frei verkäuflich sein sollen. Dann wäre noch abzuklären, wie die Rechtslage im Heimatland aussieht und vor allem, woher die Brennelemente kommen sollen die (nach Angaben der Hersteller zugegebenermaßen lediglich alle 30 Jahre) nachgefüllt werden müssen. Und vor allem, wohin mit dem unliebsamen Atommüll aus dem Privatkraftwerk?
Na das sind doch strahlend helle Sterne am Energiehimmel!
(via Gulli:News)


… na, ist doch gar kein Problem. Das kann doch alles in die Asse oder in den Schacht Konrad oder nach Gorleben oder oder oder. Da haben wir doch wirklich in Deutschland genügend schöne Ablagemöglichkeiten, die doch alle soooo sicher sein sollen.
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Ja, da mache ich mir auch keine Sorgen. Den Müll kann ich ja bequem auf dem Fahrrad die 8km rüber in den Schacht fahren…
Oder bei spontan vorbeifahrenden Castortransporten beilegen. Bei den Mengen wird sicherlich niemand was sagen!
Zum Eintrag:
Die Strahlung wird ja von der Außenwand des Reaktors abgeschirmt. Und Geräusche werden die Dinger auch nicht machen. Wenn die Reaktoren in Serie gehen, werden die Hersteller von Kernbrennstoffen auch schon die passenden Brennelemente herstellen. Und mit dem „Müll“ sehe ich keine Probleme. Es macht ja keinen Unterschied, ob der aus einem großen oder einen kleinen Reaktor kommt.
Zum ersten Kommentar:
Zu Asse würde ich nicht raten. Das hat sich als ungeeignet herausgestellt. Aber in den anderen Lagerstätten ist noch viel Platz.
Zu Bennys letztem Satz: Wieso ungeeignet? Es wurde doch jetzt von höchster Seite versichert, dass alles noch gefahrlos eine Zeit lang in der Asse drin bleiben darf. Stand in der Zeitung. Dann kann das doch gar nicht sooo gefährlich sein und ungeeignet auch nicht. Aber wenn die Brennstäbe dreißig Jahre halten, kann die Asse bis dahin vielleicht schon voll sein.