Randnotiz: Die DVU ist tot, die NPD noch nicht.

Nichts wirklich ernstzunehmendes, aber man kann es ja mal gelesen haben: Auf dem DVU-Parteitag am 12.12.2010 wurde beschlossen, dass die rechtsextreme DVU mit der nicht minder rechtsextremen NPD fusionieren wird.
Ziel des ganzen ist es offiziell, eine starke rechte Partei zu schaffen. Inoffiziell ist es natürlich praktisch, statt zwei schwacher Parteien künftig nur noch eine schwache rechte Partei vor dem Versinken zu retten (und mit privaten Millionen zu stützen).

Übrigens: Vor der Fusion erließ Gerhard Frey, Gründer der DVU, seiner Partei die aufgelaufenen Schulden von fast einer Million Euro, daneben brachte die DVU auch gleich 250.000€ mit in die chronisch leere Parteikasse der NPD (worüber sich Udo Voigt, Chef der ehemaligen und neuen “starken Rechten” NPD durchaus gefreut haben soll).

Die Fusion muss noch durch eine Mitgliederbefragung bestätigt werden. Dort könnte es Widerstand geben, man mauschelt, dass sich einige Mitglieder der NPD nur zum Zwecke der Abstimmung auf dem Parteitag ebenfalls die Mitgliedschaft in der DVU geben ließen.

Entschuldigt meinen Populismus. Wer mehr darüber lesen will, sehe sich diese beiden Links an!

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