Das Magazin “the INQUIRER” fragte Mikko Hypponen, Chefentwickler des finnischen IT-Sicherheitsunternehmens F-Secure, was er ändern würde, wenn er eine Sache für die Zukunft aller Betriebssysteme ändern könne. Seine Antwort:
I would take away administrative rights from all online users.
Ich würde allen Nutzern mit Internetzugriff die Administratorrechte entziehen.
Das hätte schon längst passiert sein sollen, die meisten Nutzer hätten davon nicht einmal etwas mitbekommen, doch ein Großteil der Malware würde nicht mehr funktionieren. Durch Fehler der Anwender mit Administratorrechten auf ihrem Computer, können sich schädliche Programme, die aus dem Internet heruntergeladen wurden, schnell auf dem Rechner festsetzen und selbst installieren. Bei Nutzern ohne Administratorrechten ist das meistens nicht oder nur nach Passworteingabe möglich. Die meisten Linux-Distributionen verfahren so, um systemweite Änderungen vorzunehmen, muss der Nutzer das Root-Kennwort eingeben oder sich selbst temporär durch Passworteingabe zum Administrator machen. Das schützt vor unüberlegten Schritten, die das System gefährden.
Als besonders risikoreich sieht er Einbrüche in Nutzerkonten von Social Networks wie Facebook oder Twitter an. Der Einbrecher kann das Vertrauen der Freunde des Opfer ausnutzen und Spam oder Malware verbreiten.