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Archiv für März, 2009

Werbung auf twitter

26. März 2009 1 Kommentar

Der Dienst selbst ist noch nicht soweit, dass die Betreiber aus ihm Profit schlagen können. Bisher jedenfalls scheint ihnen kein passendes Werbekonzept in den Sinn gekommen zu sein, da der Microblogging-Dienst bislang nicht so recht vermarktet wird.

Nun aber las ich bei Basic Thinking, dass die Nutzer des Dienstes langsam auf die Idee kommen, Werbung zu schalten. Ganze 250€ für 100 Zeichen und Link stellt der Betreiber von Turi2 in Rechnung, für Werbewillige Kunden. Auf dem Twitteraccount von internetworld.de wird in Zukunft wohl auch geworben, wie das Hintergrundbild verrät, auch off-the-record twitterte eine Werbenachricht in die Welt.

Ob und wie lange das Werben auf dem Microblogger noch erlaubt ist, wärend selbiger auf der Suche nach Geldquellen ist, bleibt jetzt natürlich eine gute Frage, die Antwort wird sich wohl schon bald finden.

Passwörter knacken mit Hilfe von Wikipedia

26. März 2009 Keine Kommentare

Das knacken von Passwörtern durch einen Wörterbuchangriff (erraten aus einer Liste von Wörtern beispielsweise aus einem Wörterbuch) ist oft unmöglich, da die Anwender Passwörter aus dem Sprachgebrauch nehmen, die in Lexika und Duden nicht verzeichnet sind.

Ein französischer Blogger und „Berater für informationelle Kriegsführung“ wies daher darauf hin, dass Wortlisten, die aus Wikipedia extrahiert wurden, bessere Chancen hätten, bei einem solchen Angriff erfolgreich zu sein.
Markennamen, Umgangssprache und neu geprägte Begriffe, die nicht in den althergebrachten Nachschlagewerken stehen, sind bei Wikipedia mit hoher Wahrscheinlichkeit genannt.

Es ist daher Sinnvoll, Passwörter tatsächlich zufällig generieren zu lassen und möglichst lang mit Sonderzeichen zu wählen. Ein solcher Passwortgenerator ist natürlich auch im Internet zu finden, die „Zentrale Datenschutzstelle der baden-württembergischen Universitäten“ (ZENDAS) beispielsweise stellt solche Dienste bereit.

Angebliche Männer in Berlin!

22. März 2009 Keine Kommentare

Vorsicht: In Berlin scheint es zurzeit angebliche Männer zu geben!
Die berliner Polizei jedenfalls meldet:

Angeblicher Mann vom Ordnungsamt festgenommen

Okay, man kann das richtige lesen, aber ich habe mich wirklich gefragt, was ein angeblicher Mann ist und seit wann das Ordnungsamt Festnahmen durchführt.

angeblicher_mann
Quelle: berlin.de

Blökende Kunst – leuchtende Schafe

22. März 2009 2 Kommentare

Der Erste bin ich nicht, der es bloggt, nein wahrlich nicht, aber sonst könnte ich ja auch nicht auf lampenfieber verlinken, wo ich das Video gefunden hab, sehr imposant, vor allem im dunklen, finde ich:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Kokain im Supermarkt…

20. März 2009 1 Kommentar

Wie ich gerade bei Blogcafé Berlin las, wurden in einem bayerischen Supermarkt zwei Bananenkisten voll mit Kokain gefunden.
Eine Mitarbeiterin des Ladens fand die 28kg des Rauschgiftes in den Kisten aus Kolumbien und verständigte die Polizei.

Der Fehler, den die Schmuggler offensichtlich gemacht haben, dürfte so um die 1,4 Millionen Dollar gekostet haben, die Drogen werden nämlich vermutlich nicht zurückgeschickt.
Stattdessen werden sich wohl die Kunden wundern, wie man denn die neue Form des Koks konsumieren soll, ich hoffe, dass es dabei keine Unfälle gibt.

Weitere Informationen: Welt.de

„Tatort“ verärgert Verfassungsschutz

20. März 2009 Keine Kommentare

lindholmDer am vergangenen Sonntagabend ausgestrahlte Tatort mit der Kommissarin Charlotte Lindholm (gespielt von Maria Furtwängler) hat den niedersächsischen Verfassungsschutz verärgert.
In der Tatort-Folge „Das Gespenst“ wird der fiktive Verfassungsschutzpräsident aus Hannover von der Kommissarin Charlotte Lindholm als Mörder entlarvt, sie wird von ihm sogar selbst bedroht.
Innenminister Uwe Schünemann schrieb in einem Brief an Maria Furtwängler, dies sei der schlechteste Tatort gewesen, den er je gesehen habe.

Schünemann sieht die Arbeit des Verfassungsschutzes falsch dargestellt und bietet dem NDR an, künftig beratend zur Seite zu stehen, wenn es um Fragen oder die mediale Darstellung des Verfassungsschutzes geht.
Tatsächlich aber lag das Drehbuch dem LKA Niedersachsen vor, eine Antwort oder Vorschläge bekam der NDR indes nicht.
Eine Sprecherin des NDR sagte, dass es sich beim Tatort „Das Gespenst“ um einen Krimi und somit reine Fiktion handelt. Es sei kein Abbild der Arbeit des Verfassungsschutzes. Man sei zudem sicher, dass die Zuschauer zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können.

via: SPON

Aggressiver Wahlkampf im Internet

15. März 2009 1 Kommentar

Immer mehr findet der Wahlkampf in Deutschland auch im Internet statt. Politiker oder Parteien twittern, Internetseiten werden modernisiert, Soziale Netzwerke als Auffangstelle für Interessierte genutzt, Flickr wird öffentlichkeitswirksam eingesetzt.

Es wird mit immer ausgefeilteren Methoden online um die Gunst des Wählers geworben. Im Falle der Saar-SPD durchaus gelungen, wie ich finde:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Der Trend geht also nicht nur in Amerika zum digitalen Wahlkampf. Irgendwie scheint die Politik begriffen zu haben, dass das Internet riesige Plattformen und Möglichkeiten bietet.
Etwas Gutes hat der Trend auf jeden Fall: Wenn Politiker selbst in die heutige Digitale Welt einsteigen, werden sie möglicherweise langsam weniger realitätsfremd von solchen Plattformen sprechen.

KFN: 14.000 Neuntklässler süchtig nach Computerspielen

15. März 2009 Keine Kommentare

Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) besagt, dass über 14.000 Neuntklässler süchtig nach Computerspielen sind. Weitere 23.000 sind nach angaben des KFN stark gefährdet.
Für die repräsentative Studie, die auch vom Bundesinnenministerium gefördert wurde und auch weitere Daten (Jugendkriminalität, Rechtsextremismus) erhebt, wurden bundesweit 44.610 Jugendliche im Alter von 15 Jahren befragt.

Weiterhin sagt die Studie aus, dass Jugendliche heute mit 130 Minuten an Schultagen durchschnittlich 39 Minuten länger Spiele am PC spielen, als im Jahre 2005 (91 Minuten täglich).
An Wochenenden wird mit 167 Minuten täglich durchschnittlich 27 Minuten mehr am Computer gespielt, als 2005 (140 Minuten).

Die Spieldauer allein allerdings sei nicht die Ursache für eine Abhängigkeit, stärke aber das Risiko und die Anfälligkeit, von Computerspielen wie dem bekannten Rollenspiel World of Warcraft (WoW) abhängig zu werden. WoW allein hat Weltweit 11,5 Millionen Nutzer und ist damit das weltweit meistverkaufte Online-Rollenspiel.

Am Montag soll die Studie in Hannover vorgestellt werden, der Leiter des KFN, Christian Pfeiffer, spricht sich jetzt schon für eine Anhebung der Altersgrenze für die Benutzung von beispielsweise World of Warcraft von 12 auf 18 Jahre aus.

Der ewige Kampf: Blackberry vs. Apple

15. März 2009 1 Kommentar

Natürlich gibt es sowohl für Nutzer eines Blackberry, als auch für jene, die auf Apple-Produkte schwören kein besseres Gerät, als das eigene. So entstehen immer wieder künstlerische Kampfansagen gegen die „andere Firma“.

Ich habe gerade zwei Videos gesehen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Da ich unparteiisch bin, was beide Firmen angeht, lasse ich das einfach mal so im Raume stehen.

Herausforderung:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Antwort:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Viel Spaß beim Ansehen!

Ermittlungen gegen Udo Pastörs

13. März 2009 1 Kommentar

Wie die Tagesschau soeben mitteilt, ermittelt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen den Kandidaten für den NPD-Bundesvorsitz, Udo Pastörs.

Pastörs soll am Aschermittwoch in einer Rede in Saarbrücken Juden und Türken beschimpft haben. Er will auf einem Sonderparteitag gegen Udo Voigt zum NPD-Bundesvorsitzenden kandidieren, was der Verfassungsschutz als Chance sieht, die haltung der Partei auch mit offenen Quellen zu belegen.

Weitere Artikel zum Thema NPD und Rechtsextremismus:

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