Wieder einmal wurde ein in Großbritannien betriebener Server des weltweit agierenden alternativen Informationsnetzwerkes indymedia beschlagnahmt.
Hintergrund war die rechtliche Verfolgung einer Aktion gegen Tierquälerei in Großbritannien, bei der persönliche Daten eines Richters veröffentlicht wurden. Auf indymedia kann jeder eigene Artikel veröffentlichen, die dann durch einen Moderator geprüft und freigeschaltet werden, da indymedia keine Logdateien über die Zugriffe auf die Server anlegt, konnte der Polizei nicht mitgeteilt werden, wer die Informationen bei indymedia veröffentlichte, daraufhin wurde der Server, der nur ein Spiegelserver war, beschlagnahmt.
Das Netzwerk vermutet, dass die Beschlagnahmung ein gezielter Angriff der Polizei auf die Infrastruktur des Netzwerkes sein sollte.
Nachdem nun lange spekuliert wurde, ob der CCC hinter dem Defacen der Website der NPD stecke, nun meldete sich eine Person zu Wort, die dem Gulli glaubhaft versichern konnte, einer der Hacker zu sein. Da ich ja bereits darüber berichtete, möchte ich das hier mit diesem Artikel erweitern.
Und da der Gulli sich ja beim ersten Artikel über den Hack bei mir bedienen durfte, tu ich das mal bei dem Zitat oben genannter Person.
Wie zur Hölle können manche von euch behaupten, dass wir nur auf euren scheiß „Fame“ aus sind?
Wären wir auf „Fame“ aus, würden wir mit Sicherheit keine aus der Luft gezogenen Pseudonyme verwenden!
CCC … wir finden es ja toll und auch etwas belustigend, dass alle denken, CCC wäre das gewesen, allerdings stimmt das leider ganz und gar nicht.
Es mag ja sein, dass CCC ein paar Lücken veröffentlicht hat.
Diese waren uns jedoch schon seit Längerem bekannt und der Hack basierte auch nicht auf diesen Lücken.
Zur Frage, ob es eine SQL-Injection war stell ich euch einfach eine Gegenfrage: Kann man Datenbank-Inhalte durch eine Injection verändern? (fasst euch nun selbst an den Kopf)
Zu der Behauptung, wir hätten nur die Hashs geknackt, welche CCC veröffentlicht hat:
Glaubt ihr im Ernst, dass die NPD ihre Passwörter nach deren Veröffentlichung nicht ändert?
Welche Motive wir haben?
Ich kann nur von mir sprechen und bei mir liegt es mit Sicherheit nicht an misslungener politischer Bildung oder Akzeptanz.
Ich kenne mich in der Politik auf jeden Fall gut aus und ich bin mit dem deutschen Staatssystem auch relativ zufrieden.
Ja ich kann unter anderem die NPD nicht leiden! Das sage ich offen und ehrlich und auch unter meiner richtigen Identität vertrete ich diese Meinung.
Ich bin für Meinungsfreiheit, allerdings bin ich in einem solchen Fall auch für Eigenjustiz (Selbstjustiz) und diese haben wir auch ausgeübt!
Defacen ist schon eine beschissene Methode um unser „Nichtleidenkönnen“ zu zeigen aber ich finde diese Methode in speziell dem Fall ganz angebracht.
Ich hab hier und dort von einigen von euch gelesen, welche unsere Tat mit dem Defacen einer Hilfsorganisation oder Ähnlichem vergleichen und dazu sage ich nur:
Solche lächerlichen Argumente könnt ihr euch wirklich schenken, wir richten unter Garantie keinen Schaden bei Hilfsorganisationen, Suizidgefährdeten-Foren oder Selbsthilfegruppen an, so etwas ist in unseren Augen unter jedem Niveau!
Ach und… ihr braucht gar nicht erst versuchen unser Statement zu kritisieren, zumal wir sämtliche Antworten, falls wir sie lesen sollten nicht beachten werden.
@NPD:
Nehmt die Sache nicht zu ernst, wir wussten ja dass ihr ein Backup eurer Datenbank habt und es hätte euch wirklich noch schlimmer treffen können.
Zum Artikel im Gulli
Seit gestern (Freitag, 9.1.09) ist die Beta 1 (Build 7000) von Windows 7 aus dem Hause Microsoft offiziell zum Download für die breite Masse freigegeben und darf von den Microsoft-Servern heruntergeladen werden.
Windows 7 ist eine Weiterentwicklung des noch nicht lange verkäuflichen Windows Vista, sowohl die Benutzeroberfläche, als auch das Betriebssystem selbst seien hier laut Microsoft überarbeitet und verbessert worden. Ständiges Nachfragen bei Benutzeraktionen zum Beispiel werde bei Windows 7 vermieden.
Da der Ansturm auf den kostenlosen Download extrem groß war, musste Microsoft die Verteilung wieder einstellen. Die Server waren den Massen nicht gewachsen, momentan wird die Infrastruktur weiter ausgebaut, um Windows 7 schnell wieder bereitzustellen.
Zwar wird die Beta des neuen Betriebssystems auch in diversen Netzwerken weitergegeben, beim Download von nicht offiziellen Quellen sollte man aber sehr vorsichtig sein, um sich kein Verseuchtes und anders schädlich verändertes System zu installieren.

Unter Bloggern meistens gut bekannt war es, das Weblog von Robert Basic. Nun kann man es bei Ebay bewundern. Basic Thinking, beziehungsweise die Domain basicthinking.de wird verkauft.
Für die Auktion stellte Ebay eine Sonderfunktion bereit, die es dem Verkäufer ermöglicht, zuerst Informationen von den bietern anzufordern und sie erst dann zur Auktion zuzulassen. So können Spaßgebote und Unseriöse Bieter ausgeschlossen werden.
Bislang nicht klar ist natürlich, was der neue Besitzer mit dieser wertvollen Domain tun wird. Durch die jahrelange Arbeit des Bloggers Robert Basic erreichte die Domain nämlich einen sehr hohen Wert, der gerade für Werbekunden sehr ansprechend ist.
Vor der Übergabe werden alle Mailadressen von Kommentatoren gelöscht und somit die persönlichen Daten der Kommentatoren vernichtet und nicht weitergegeben.
Für mich stellt sich die Frage, was basicthinking.de ohne Robert Basic auf lange Sicht noch Wert sein wird, schließlich wird hier in gewisser Weise ein Denkmal vom Sockel genommen und gegen ein neues ersetzt. Oder eben auch nicht. Wie das neue angenommen wird, muss die Zukunft zeigen.
Zum aktuellen Zeitpunkt steht die Auktion bei Ebay bei 22.550€, dabei ist der gesetzte Mindestpreis noch nicht erreicht worden.
Jetzt twittert er auch noch…
Thorsten Schäfer-Gümbel nutzt inzwischen alle Möglichkeiten des Web 2.0, um Wähler für die SPD zu gewinnen. Auch im meinVZ, bei facebook und wer-kennt-wen ist er vertreten. Und eben beim Microblogging-Dienst Twitter.
Nachfolgend ein paar Zitate vom Twitterkonto tsghessenspd:
Sektfrühstück mit einer Stammwählerin. Leider CDU. Kleines Malheur: Terminkalender zu voll! Plane Anschaffung eines neuen am Wochenende.
Beteilige mich an Kantinendiskussion:Camembert mit Rinde oder ohne essen? Kämpfe, die der Partei nicht gut tun! Klares Ja zum „Mit“einander!
Mißverständnis! Habe Mutter gerade erzählt, daß ich öffentlich twittere und bis zu 300 Leute zuschauen – Ohrfeige erhalten!
Ups, hoppla, der Sekt ist mir nicht bekommen – schnell ein kleines Bier als Unterlage hinterher
Ehefrau ruft an, beschwert sich über Kälte. Mein Rat: Fenster,Türen auf Offenheit prüfen, Kleidung tragen.Werde abends selber kontrollieren.
2tes Arbeitsfrühstück mit der Sekretärin. Gespräch üb.Wetter. Spüre den Kontakt zu diesem einfachen Menschen. Kleiner Bierdurst im Anmarsch!
Kurz weggedöst. Der Leserbrief an die ARD ist seltsamerweise inzwischen fertiggeworden. Kleines Bier als Muntermacher? Stimme mit „Ja“.
Mehr…
Wäre das nicht schön? Sicherlich.
Allerdings nicht für die Kärntner Landesregierung. Ihre 3000 PCs sind nämlich seit diesem Jahr aus, da sie anscheinend weder den bereits im Oktober von Microsoft bereitgestellten Sicherheitspatch zum Schließen einer Sicherheitslücke installiert, noch einen geeigneten Virenscanner zum Schutz vor der Verbreitung von Schädlingen im Netzwerk nutzte.
Nun sind die Rechner mit dem Wurm mit dem nicht sehr wohlklingenden Namen „Conficker“ infiziert. Ein Ausspähen von Daten wie Passwörtern konnte aber von einem Sicherheitssystem unterbunden werden.
Die Rechner mit einem Windows-Betriebssystem wurden von den IT-Spezialisten der Kärntner Landesregierung nun vorläufig vom Netz genommen, um den Schädling von den Computern zu entfernen.
An Angehörige verstorbener Soldaten der US-Army wurden Kondolenzbriefe verschickt, hierbei unterlief dem von der Army damit betrauten Unternehmen ein peinlicher Fehler: Die Angehörigen wurden mit dem Namen „John Doe“ angesprochen, dem englischen Platzhalter für Namen wie im deutschen „Max Mustermann“.
In dem Schreiben wurde ca. 3500 Familien in den letzten Jahren im Krieg gestorbener Soldaten mitgeteilt, dass eventuell Anspruch auf Geschenke und andere Leistungen haben.
Laut Angaben der Army war ein Softwarefehler Schuld an dem Missgeschick, George Casey, Generalstabschef des Heeres wird sich nun in einem weiteren Schreiben an die Angehörigen für die Panne entschuldigen und auch die Ursachen des Fehlers mitteilen.
Kritiker sagen, dass es eventuell doch sinnvoll sei, solche Briefe vor dem Versenden noch einmal anzusehen. Paul Rieckhoff von der Veteranen-Vereinigung IAVA sagte: „Welcher Aufwand ist nötig, um einen Brief Korrektur zu lesen?“
Nein, es ist nicht weiter interessant, aber ich wollte einfach erwähnt haben, dass heute mein lang erwartetes Notebook ankam. Und was soll ich sagen? Es läuft! Sehr gut sogar!
Freundlicherweise musste ich ja gar nicht mehr für Windows draufzahlen, sondern das Notebook wurde gleich ohne ein soches Betriebssystem geliefert.
Gute Sache, wo doch heute leider fast alles mit Windows Vista geliefert wird, was für alle, die ein anderes Betriebssystem nutzen, ziemlich ärgerlich ist. Kostet ja auch Geld, wenn man es löscht…
Übrigens: Lenovo N200 heißt das gute Stück.
Tragische Komik, das muss ich zugeben:
Nach dem schweren Skiunfall, in den auch Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus verwickelt war, melden nun die Sportgeschäfte, dass der Absatz für Skihelme schlagartig anstieg.
Bereits am Montag waren die Bestände eines Sportgeschäftes in München ausverkauft, heute steht es sogar in den Zeitungen: In den Skigebieten ist es schwer, an Skihelme zu kommen, da sie fast überall ausverkauft sind.
Wo vorher von Geldmacherei mit der Sicherheit gesprochen wurde, werden heute den Läden die Türen eingerissen und die Verkäufer wissen nicht mehr, woher sie denn nun die ganzen Skihelme zaubern sollen…
Nachdem ich heute morgen mein Auto ausgegraben hatte und durch eine weiße, aber dunkle Landschaft zur Werkstatt fuhr, begann ein sehr aufregender erster Arbeitstag im neuen Jahr…
Inventur ist tatsächlich eine langwierige Sache. Vor allem in einer Werkstatt mit gefühlten 10.000 Einzelteilen, die darauf warten, gezählt zu werden…
Jetzt kenne ich mich jedenfalls im Schrauben-, Abstraktendraht- und Stiftsortiment bestens aus. Wenn ich auch ständig das gefühl habe, von einer fast vollen 500er-Packung kleiner Schrauben mit dringendem Zählbedarf verfolgt zu werden.
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