Auf ein Neues!
Heute ist Silvester und wemaflo.net wünscht allen Lesern und denen, die es noch werden wollen einen guten Rutsch in das neue Jahr!
Feiert schön! Ich werds auch tun!
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Im Zuge des 25. Chaos Communication Congress (25C3) in Berlin werden zurzeit zahlreiche Internetseiten mit rechtsextremen Inhalten gehackt. Beispielsweise wurden die Seiten der NPD Schleswig-Holstein und der Südwestpfalz mit einem Affen aus den Archiven der TAZ mit Hakenkreuzbinde verschönert, auch wurde die Seite der CDU in den Auftritt des Landesverbandes Schleswig-Holstein als Frame eingebunden.
Weiterhin wird daran gearbeitet Passwörter zu entschlüsseln, auch gab es bereits Einblick in nicht öffentliche Unterlagen und Dokumente.
Zu der Aktion gibt es eine Unterseite des CCC, auf der Informationen und weiterführende Texte veröffentlicht werden.
Die Betitelung eines anderen als „Dummschwätzer“ ist nicht zwingend strafbar.
Nachdem ein Ratsmitglied einen Kollegen nach einem provozierenden Zwischenruf als Dummschwätzer bezeichnete, zog dieser mit dem Fall vor Gericht und gewann. Die Strafe wegen Beleidigung belief sich auf 15 Tagessätze zu je 60€.
Jetzt entschied das Bundesverfassungsgericht, dass eine solche Beleidigung unter Umständen angemessen sein kann, wenn sie als Reaktion auf den so titulierten erfolgt, „weil er nach Auffassung des Äußernden (im Rahmen einer Sachauseinandersetzung) dumme Aussagen getroffen hat“.
Ohne sachlichen Anlass stelle die Aussage jedoch eine strafbare Schmähkitik dar. Unabhängig davon sind Fäkalwörter weiterhin eine Beleidigung und können nicht gerechtfertigt werden.
Nun muss noch geprüft werden, ob die Äußerung im Falle der beiden Ratsmitglieder eine angemessene Reaktion auf den Zwischenruf war, oder ob sie eine strafbare Beleidigung darstellt.
(via: SPON)
Nachdem auf der rechtsextremen Nachrichtenseite Altermedia eine Morddrohung gegen ihn aufgetaucht war, verließ Mecklenburges Bürgermeister Hans-Peter Gossel nun für ein paar Tage die Stadt.
Wie der Spiegel am 27. Dezember berichtete, wurde auf der Plattform, die als Informationsseite der rechten Szene gilt, eine unverhohlene Morddrohung gegen Gossel veröffentlicht.
Hintergrund ist vermutlich Gossels Kritik an der Interim Partei Deutschland (IPD), die Polizei nimmt die Drohung sehr ernst und sieht eine akute Bedrohung des Bürgermeisters.
Die IPD wird der rechtsextremen Szene zugeordnet, hat aber keinen direkten Anschluss an selbige. Auch sind die Ziele der Partei, die die Legitimität der Bundesrepublik leugnet, unklar.
Die Drohung lehnte an den Mordversuch an Alois Mannichl an, der Medien- und Behördenberichten zufolge von einem bislang unbekannten Täter vermutlich mit einem Lebkuchenmesser vor seiner Haustür niedergestochen und schwer verletzt wurde.
Der Wortlaut der Drohung ist:
„Aufpassen!!! Hoch-Zeit für Lebkuchen-Messer!! Das nächste ‚Opfer‘ stellt sich zur Verfügung! Gossel? Kommt von Gössel = Gans. Weihnachtszeit, Weihnachtsgänsezeit…“
Ebenfalls auf der Seite zu finden war ein Video von einem Strichmännchen, welches mit einem Messer aufgeschlitzt wird.
Nachdem Gossel zunächst daheim blieb, die Öffentlichkeit mied und sehr vorsichtig war, verreiste er nun mit unbestimmtem Ziel, um vor Anschlägen besser geschützt zu sein. Weiterhin steht Gossel unter polizeilichem Personenschutz.
Der Datenskandal um die Landesbank Berlin (LBB) scheint aufgeklärt zu sein:
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft teilte mit, dass Kuriere schuld an der Zusendung der Daten an die Frankfurter Rundschau seien. Diese öffneten ein an die FR adressiertes Paket und aßen den an die Chefredaktion geschickten Christstollen. Um den Diebstahl zu vertuschen, nahmen sie eines von sechs Paketen an die LBB und klebten den Paketaufkleber des geöffneten Paketes darauf.
Staatsanwältin Doris Möller-Scheu sagte der Tagesschau:
„Der Fall konnte dank des engagierten und personalintensiven Einsatzes des zuständigen Fachkommissariats schnell geklärt werden, das noch nie mit so großem Personalaufwand den Diebstahl eines Weihnachtsstollens zu ermitteln hatte“
Wieso genau der Paketaufkleber auf das Paket geklebt wurde, ist mir noch nicht ganz klar, die Staatsanwaltschaft jedenfalls beteuert, dass es sich nicht um einen Scherz handelt.
Somit wären zwar die Umstände des Skandals geklärt, jedoch die Debatte um die Sicherheit im Umgang mit persönlichen Daten wird weitergehen. Die Daten waren als Briefe, CDs und Mikrofilme abgeschickt, sämtliche Nutzerdaten waren dabei in einem Paket zusammengefügt. Das entspricht schon lange nicht mehr der Handhabe sensibler Daten und fachte die Debatte um den Datenschutz weiter an.
Quelle: Tagesschau
Wie Golem mitteilt, ist eine nicht offizielle Version von Windows 7 Beta 1 (Built 7000) im Internet zum Download verfügbar. Microsoft selbst will die Beta erst im Januar 2009 zum Download anbieten, jedoch scheint die aktuelle Version stabil zu laufen.
Wieder sieht man, dass das Interesse an dem neuen Betriebssystem groß ist, nachdem bereits mehrere Vorabversionen im P2P-Netzwerk auftauchten, zuletzt sogar stabile Versionen des Betriebssystems.
Windows 7 wird als der Nachfolger von Windows Vista angesehen, wann genau das Betriebssystem in den Verkauf kommt, ist noch nicht bekannt.
Der aus dem Fernsehen bekannte Richter Alexander Hold wurde vom Verwaltungsgericht Augsburg dazu verpflichtet, in allen seinen Autos Fahrtenbücher zu führen, nachdem sein Geländewagen mit 143Km/h geblitzt wurde, wo nur Tempo 100 hätte gefahren werden dürfen.
Hold wollte nicht verraten, wer der Fahrer war, er selbst war auf dem Polizeifoto nicht zu erkennen.
Ist ja ein Ding. Und ich war bis vor einem halben Jahr der Überzeugung, dass der gute Herr überhaupt kein Richter ist…
Quelle: Focus
Würden Sie in einem kritischen Artikel über Videospiele Werbung mit einem solchen Satz vermuten? Nein? Ich eigentlich auch nicht.
„Killerspiele sind Landminen für die Seele“, so betitelt Golem den Artikel, in dem ausführlich ein Aufruf gegen Gewalt in Computerspielen behandelt wird. Auf Seite zwei fand ich dann folgende Textwerbung von Google:
Tausende von Angeboten bei NexTag. Verbotene Videospiele günstig!
Sicher, die Werbung wird automatisch generiert, aber erstens kannte ich solche Werbung von Google bisher nicht und zweitens regt es schon zum Nachdenken an.
Das Jahr ist fast vorbei und es gab viele Artikel auf wemaflo.net. Ich habe die 20 meistbesuchten Artikel hier in einer Liste zusammengefasst, vielleicht findet der eine oder andere ja darunter noch lesenswertes.
Viel Spaß beim Lesen!
Das amerikanische Unternehmen Cygnus Systems verklagte Apple Google und Microsoft auf Schadenersatz, da diese ein Patent der Firma verletzten.
Die Konzerne verwenden in ihren Browsern eine Vorschaufunktion für Webinhalte, auf die das Unternehmen Cygnus Systems seit März 2008 ein Patent besitzt.
Eine solche Vorschaufunktion wird in den Browsern Chrome (Google), Internet Explorer 8 in Windows Vista (Microsoft) und Safari in Max OS X (Apple) verwendet.
Ein Anwalt teilte mit, dass auch weitere Produkte auf Rechtsverletzungen geprüft werden, Cygnus Systems strebe eine angemessene Lizenzgebür für die Produkte an.
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