GEZ schickt Mahnungen an Friedrich Schiller

Friedrich SchillerOb der gute Mann noch in der Lage ist, Radio zu hören oder fern zu sehen, darüber hatte man sich anscheinend keine Gedanken gemacht. Die GEZ (Gebüreneinzugszentrale) schickte jedenfalls mehrere Briefe an Herrn Friedrich Schiller, da dieser weder Radio noch Fernsehgeräte angemeldet hatte.

Die Adresse des leider schon verstorbenen Dichters gehört zur Friedrich-Schiller-Grundschule in Weigsdorf-Köblitz, obwohl der Schulleiter die GEZ über den Tod des Dichters informierte, wurden an diese Adresse weiter Mahnungen geschickt.

Eigenen Angaben zufolge hatte die GEZ Namen und Adresse von einem Unternehmen gekauft und nicht für sonderbar befunden. Natürlich ist der Name nicht wirklich originell und selten, aber wenigstens nach Information durch den Schulleiter hätte man sich denken können, dass gekaufte Datensätze mit Adressen potentieller Schwarzseher nicht unbedingt aktuell und richtig sind.

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