Kaum zu glauben, aber wahr: Das Dorf Loitsche, die Heimat von Bill und Tom Kaulitz, verkauft das Buswartehäuschen, das direkt vor der Haustür der Zwillinge stand. Das Häuschen steht zersägt in Einzelteilen seit Donnerstag bei Ebay zum Verkauf.
Die Wände sind überall bemalt mit Sprüchen der Fans, die allerdings bisher eher zurückhaltend boten, so sind auf die meisten Teile bis jetzt keine Gebote abgegeben worden.
Der Grund, warum das Häuschen überhaupt zum Verkauf steht ist folgender: Randalierer demolierten das Häuschen, jetzt will die Gemeinde aus dem Erlös der Aktion ein neues Wartehäuschen kaufen.
Laut SPON ist das Dorf auch recht froh, das total bemalte Häuschen los zu werden, da es nicht mehr wirklich schön aussah, mit seinen Schriftzügen und Graffitis. Auf der Angebotsseite steht: “Viele Fans haben es hier besucht und haben ihre Graffitis, Bilder und Texte darauf verewigt, sehr zum Leidwesen der Gemeinde”
Dann wird wohl ein ganz neuer Trend gesetzt worden sein, Poster sind alt, ab sofort werden Holzbretter an die Zimmerwände der Fans genagelt…
Der Datenantifa gelang ein großer Schlag gegen das internationale rechtsradikale Musiknetzwerk Blood & Honour, sie beschlagnahmte sämtliche Datenbanken und Foren auf dem Server des Netzwerkes und stellt diese Daten nun öffentlich zum Download bereit.
Der Stellungnahme der Antifa ist zu entnehmen, dass Daten von fast 32.000 Nutzern beschlagnahmt wurden und sich nun im Besitz der Antifaschisten und der Medien befinden. In den Unterlagen sollen sich auch viele konkrete Hinweise zu Straftaten befinden.
Vor Gericht werden diese Daten allerdings vermutlich nutzlos sein, da sie erstens auf illegalem Wege beschafft wurden und zweitens von der Antifa manipuliert worden sein könnten.
Die Frage ist hier mal wieder: Wie weit darf man im Kampf gegen Rechts gehen und ist es vertretbar, dass Leute, die sich gegen Überwachung und Datenspeicherung stellen, solche Methoden anwenden?
Am 11. Oktober finden zeitgleich in vielen Haupstädten Demonstrationen gegen den Überwachungswahn statt. Gerade auch hier in Deutschland ist diese Thematik in Anbetracht der Vorratsdatenspeicherung aktueller denn je.
Der Aktionstag steht unter dem Motto Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn.
Die Großdemo in Berlin wird die Großdemo vom FoeBuD e.V. unterstützt und mitorganisiert, dort kann auch Propagandamaterial heruntergeladen werden, auch Flyer, Aufkleber und Plakate können dort bestellt werden.
Auch in Deutschland werden sie gern gesehen, haben einen Platz in der Programmauswahl eines jeden Technikfreaks mit Effektbedürfnissen: Die Mythbusters.
Jetzt waren Jamie Hyneman und Adam Savage auf der Hausmesse von Nvidia, der Nvision, wo sie die Bühnenshow spektakulär zum Ausklang brachten.
Sehr viel war vom Programm der Nvision nicht zu lesen auf den größeren Nachrichtenportalen wie z.B. hier, aber die Show der Mythbusters muss tatsächlich gut für Stimmung gesorgt haben, darüber wurde nämlich recht viel berichtet…
Adam und Jamie zeigten den Unterschied zwischen CPU und GPU anhand zweier Modelle auf. Das erste, der Roboter Leonardo, der die CPU darstellte, konnte mithilfe einer Paintball-Pistole einen wunderschönen Smiley zaubern.
Das zweite Modell, ein riesiger Aufbau mit zwei Presslufttanks, stellte die GPU und ihre massiv parallele Verarbeitung von Rechenvorgängen dar. Dieses Gerät, bestückt mit vielen kleinen Rohren, konnte innerhalb von 80 Milisekunden eine (zugegebenermaßen stark verpixelte) Kopie der Mona Lisa zeichnen.
Zwar stammte der Aufbau dieser Anlage nicht von den Mythbusters, nach deren Aussage wurde sie aber von ihnen Entworfen.
Nicht nur in Deutschland gab es in letzter Zeit Pannen im Datenschutz, auch Großbritannien ist seit langem gut mit dabei. Mal verschwinden Postsendungen mit brisanten Inhalten, mal verliert das Gesundheitsministerium riesige Mengen an Datensätzen. Von verschwundenen Datenträgern mit Informationen über Straftäter mal ganz zu schweigen.
Kürzlich ersteigerte der britische IT-Berater Andrew Chapman bei Ebay eine Festplatte. Wie sich herausstellte, fand er darauf Kontodaten von Millionen Bankkunden.
Die Platte stammte von einem Datenverarbeitungsunternehmen, dass für Banken die Daten digitalisiert und speichert. Wie sich herausstellte, verschwand in diesem Unternehmen in der letzten Zeit des Öfteren IT-Equipment…
Gestern wurde bekannt, dass ein weiterer britischer Bürger eine Festplatte über Ebay gekauft hatte, auf der er Daten über Familienverhältnisse und Einkommen der Bürger einer Gemeinde in Leicestershire wiederherstellen konnte. Die Platte soll aus dem Gemeinderat stammen, die Gemeinde jedoch gibt an, dass Hardware mit brisanten Daten sicher entsorgt wird.
Fraglich ist dann doch, wie es sein kann, dass man diese sicher entsorgte Hardware legal bei Ebay ersteigern kann…
Vom 28.8. bis zum 31.8.08 wird in Hamburg das erste Open-Source Kino einladen. Veranstaltet wird die Aktion von der Hamburger Piratenpartei, das Programm besteht aus Filmen, die unter der Creative Commons (CC) Lizenz veröffentlicht wurden, somit vom Produzenten zum Kopieren und zur Verbreitung freigegeben wurden.
Die Kinoabende werden unter freiem Himmel zwischen Planschbecken und Großer Wiese in Hamburg jeweils ab 20:00 Uhr stattfinden, bei Regen oder ähnlich kinofeindlichen Witterungen werden die Vorstellungen abgesagt.
Dass Google für den Dienst “Street View” mit speziell ausgerüsteten Autos durch Städte fährt, um die Straßen auf Fotos zu erfassen, stieß ja auf heftige Kritik. Teilweise konnten die Autos in die Fenster der Häuser fotografieren, außerdem könnten die Bilder für Werbung (auf den Kunden zugeschnitten) und Gaunereien (Auskundschaften der Gegend bequem vom PC aus) missbraucht werden.
Nun kam es aber komischerweise auch vor, dass Bilder von Häusern bei Google auftauchten, die gar nicht an öffentlichen Wegen liegen. Die Fahrer von Google sollen hundertfach Durchfahrtverbote missachtet haben, um an die Bilder zu gelangen, teilweise sieht man auf den Bildern die Verbotsschilder, teilweise unbefestigte Straßen mit Toren…
Dass hier inzwischen einige Verfahren laufen, ist irgendwie verständlich. Google meint übrigens das Recht zu haben, auch Privatstraßen zu befahren.
Wie eine Meldung vom Wall Street Journal aussagt, versucht Microsoft nun mit populären Gesichtern auf Windows Vista aufmerksam zu machen. Jerry Seinfeld, ein amerikanischer Comedian und bekennender Mac-Nutzer, wirbt ab dem 4. September zusammen mit Bill Gates im amerikanischen Fernsehen für das Betriebssystem.
Seine Gage beträgt ca. 10 Mio Dollar, das gesamte Projekt mit dem Namen “Windows, Not Walls” wird 300 Mio Dollar kosten.
Bisher erntete diese Kampagne eher Hohn, als Zustimmung. Global Nerdy meinte, dass Seinfeld und Microsoft bestens zusammen passen würden, da beide ihre besten Jahre in den 1990ern gehabt hätten (Übersetzung von Heise Online zu diesem Thema).
Auch T-Online und Chip berichteten von der Werbekampagne, Chip veröffentlichte nebenbei noch eine Fotostrecke mit den 50 besten Witzen über Microsoft.
Mal sehen, ob es tatsächlich möglich ist, mit einem Mac-Nutzer aus dem Comedy-Geschäft Werbung für ein Produkt von Microsoft zu machen…
Johannes Kreidler, Komponist im Zeitalter digitaler Musik, möchte medienwirksam darauf aufmerksam machen, dass man als Komponist selbst kleinste Ausschnitte aus anderen Stücken in seinen Kompositionen bei der GEMA anmelden muss. Der berliner Musiker hat in einem 33 Sekunden langen Stück 70200 kleine Teile anderer Stücke verwendet und wird nun 70200 Anträge per LKW an die GEMA überreichen.
Die Aktion wird “product placements” genannt und am 12.09.2008 bei der GEMA in Berlin stattfinden. Hier ein Video zur Aktion:
Johannes Kreidler richtet sich mit seiner Aktion nicht direkt gegen die GEMA, sondern will zeigen, dass das derzeitige Urheberrecht an vielen Stellen überholt ist.
Ein Callcenter in Bremerhaven soll sich unberechtigt Zugriff auf die Datenbanken der deutschen Telekom verschafft haben und so Zugang zu Kundendaten gehabt haben. In den Datenbanken waren Datensätze von etwa 30 Millionen Kunden enthalten.
Laut Medienberichten wurden die Daten an Dritte weiterverkauft, das Callcenter gleicht die Daten per Anruf ab, um sicherzustellen, dass sie korrekt sind.
Bei einer Firma namens Lottoteam tauchten eventuell diese Daten auch schon wieder auf. Die Firma buchte unter dem Deckmantel der NKL kleine Beträge von den Konten der Opfer ab, vermutlich wurde dieser Betrug nur selten bemerkt.
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