Bielefeld will Street View nicht – Die Hintergründe exklusiv auf wemaflo.net

Die Stadt Bielefeld will den Google-Dienst Street View nicht. Dies teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Sie legte gegen die Speicherung und Veröffentlichung der Bilder von kommunalen Fahrzeugen und Gebäuden Widerspruch ein und stellt ein Formular bereit, welches es den Bürgern erleichtern soll, selbst einen Widerspruch gegen die Veröffentlichung der Bilder einzulegen.
Ebenso teilt die Stadt Bielefeld mit, dass Google Street View in Bielefeld seitens der Stadt generell unerwünscht sei.

Wemaflo.net liegen nun bisher nicht veröffentlichte und streng vertrauliche Daten des Dienstes vor, die einerseits die Gründe für den Widerspruch plausibel erklären, andererseits die bisher als Satire abgetane Bielefeldverschwörung als wahr herausstellen. Im folgenden veröffentlichen wir einen Screenshot der bisher nicht veröffentlichten Street-View-Funktion für Bielefeld:

Unveröffentlichte Aufnahmen von Bielefeld in Street View

Wie im Falle Bielefeld und Street View weiter vorgegangen wird, wird sich zeigen, bisher wurde die Echtheit des hier veröffentlichten Screenshots nicht angezweifelt.

Lizenz: CC-BY, Foto: ax11

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Loveparade: Wenn man nicht will, dass Dokumente veröffentlicht werden…

…verbietet man die Veröffentlichung! So geschehen bei xtranews.

Dort hatte man in einem Artikel erklärt, dass man alle vorliegenden Dokumente und Anhänge des Gutachtens von Frau Dr. Jasper zur Loveparade-Katastrophe im Archiv als Download bereitzustellen und an andere Medien apelliert, es ihnen gleich zu tun (“Der Westen” ist nach eigenen Angaben im Besitz von Dokumenten mit insgesamt über 300 Seiten zur Loveparade).

Nun allerdings ist der Download nicht mehr zu finden. Stattdessen der Hinweis, dass die Stadt Duisburg, vertreten von Oberbürgermeister Adolf Sauerland, beim Landesgericht Köln eine einstweilige Verfügung erwirkt hat, die es xtranews untersagt, die Dokumente zu veröffentlichen. Man beruft sich dabei auf das Urheberrechtsgesetz, genauer auf den Paragraphen 97:

Leider ist uns heute per einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln untersagt worden, die Dokumente zu veröffentlichen. Antragsteller ist die Stadt Duisburg vertreten durch Adolf Sauerland. Man beruft sich auf § 97 UrhG

Hier noch der genannte Paragraph zum nachlesen:

§ 97 Anspruch auf Unterlassung und Schadensersatz

  • (1) Wer das Urheberrecht oder ein anderes nach diesem Gesetz geschütztes Recht widerrechtlich verletzt, kann von dem Verletzten auf Beseitigung der Beeinträchtigung, bei Wiederholungsgefahr auf Unterlassung in Anspruch genommen werden. Der Anspruch auf Unterlassung besteht auch dann, wenn eine Zuwiderhandlung erstmalig droht.
  • (2) Wer die Handlung vorsätzlich oder fahrlässig vornimmt, ist dem Verletzten zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. Bei der Bemessung des Schadensersatzes kann auch der Gewinn, den der Verletzer durch die Verletzung des Rechts erzielt hat, berücksichtigt werden. Der Schadensersatzanspruch kann auch auf der Grundlage des Betrages berechnet werden, den der Verletzer als angemessene Vergütung hätte entrichten müssen, wenn er die Erlaubnis zur Nutzung des verletzten Rechts eingeholt hätte. Urheber, Verfasser wissenschaftlicher Ausgaben (§ 70), Lichtbildner (§ 72) und ausübende Künstler (§ 73) können auch wegen des Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, eine Entschädigung in Geld verlangen, wenn und soweit dies der Billigkeit entspricht.

So kann man es natürlich machen. Jetzt kann man sich natürlich fragen, was an diesen Dokumenten so geheim ist, dass nicht einmal Ratsmitglieder sie sehen durften, von der Öffentlichkeit mal ganz abgesehen. Wenn alles mit rechten Dingen zuging, wieso dann diese Intransparenz? Wer versucht da jetzt was weswegen zu vertuschen?

Gut, dass Herr Sauerland nicht von seinem Amt zurückgetreten ist, um selber aufzuklären, wer welchen Teil der Verantwortung trägt. So sieht doch transparente Aufklärung aus: Man fordert ein Gutachten an und verbietet jegliche Veröffentlichung der Hintergrunddokumente.

Nachtrag:
Auch Pottblog, netzpolitik, aponaut und blogbu.de schrieben bereits davon.

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Google Street View: Das dumme am Widerspruch

Inzwischen sollte es jeder mitbekommen haben, da es täglich in Zeitungen zu lesen, oder im Fernsehen zu sehen und im Radio zu hören ist: Google startet gegen Ende 2010 den umstrittenen Dienst Street View auch in Deutschland.
Zunächst wird der Bilderdienst nur für große Städte zur Verfügung stehen, nach und nach aber auf ganz Deutschland ausgeweitet werden.

Schon vor der Veröffentlichung der Bilder, die Google mit dem Kameraauto aufnimmt, kann man momentan Widerspruch einlegen und so gegen eine Veröffentlichung der Bilder des eigenen Grundstückes vorgehen. Eine gute und sicher wichtige Sache, um Datenschutzbedenken und Rebellionswillen der Deutschen einzufrieren.
Und sicher eine gute Sache für Bürger, die ihr Haus einfach nicht auf virtuellen Straßenkarten aus knapp drei Metern Höhe abgelichtet sehen wollen.

Jetzt war allerdings das Argument vieler Street View Gegner, dass Diebe gezielt Grundstücke und Häuser auskundschaften könnten, um Einbrüche zu planen und sich entsprechend vorzubereiten. Deshalb sei es sehr wichtig, dass man die eigenen Grundstücke wieder entfernen könne.
Wenn man jetzt mal weiter denkt, widerspricht diese Tat dem eigentlichen Gedanken. Es werden (wenn man die große Masse ansieht) nicht viele Bürger sein, die gegen die Ablichtung (beziehungsweise die Veröffentlichung der Bilder) Einspruch erheben werden. Tatsächlich vermutlich nur ein paar wenige Häuser pro Dorf (wenn überhaupt). Wäre ich ein Dieb, ich würde gezielt nach Häusern suchen, die in Street View nicht auftauchen. Irgendetwas wertvolles muss es doch dort geben, wenn die Besitzer ihre Faulheit überwinden und es per Antrag entfernen lassen!

Von daher: Wer keinen Widerspruch einlegt, läuft Gefahr ausgekundschaftet zu werden (was jeder Dieb übrigens genau so gut mit einer handelsüblichen Kamera in entsprechender Höhe selber ermöglichen könnte).
Wer Widerspruch einlegt, erzeugt einen hässlichen, aber interessanten Fleck in den Bildern der Straße.
Was also soll man tun?

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Der Modeverbrecherprozess: Storch Heinar, der Weltkriegsverliererbesieger

Der Endsieg gegen das Modelabel der Weltkriegsverlierer ist geschafft, der satirische Föhrerstorch “Storch Heinar” gewann gegen die Modemarke Thor Steinar und darf weiterhin T-Hemden mit dem Storchenkonterfei und weltherrschaftsverdächtigen Sprüchen, die an die Nazi-Marke Thor Steinar erinnern im eigenen Weltnetzladen verkaufen. Und das beste: Thor Steinar darf fast die gesamten Kosten des Prozesses bezahlen, dafür hatte Storch Heinar eine recht ordentliche Werbung in vielen Medien.

Noch besser: Endstation Rechts hat im Storch-Heinar-Laden eine Apfelfront-Butike eröffnet und arbeitet nun im Deutschlandpakt mit dem anderen Führer (dem der Apfelfront) zusammen! Was soll denn noch alles kommen, wenn schon der Führerstorch mit der einzig wahren nationalen Bewegung zusammenarbeitet?

Ach, wo wir dabei sind: Lest doch gleich noch den Artikel zur ultimativen Apfelfront-Schulhof-CD! Die braune Platte der NPD war gestern, die einzig wahre nationale Schulhof-CD kommt von uns! Wie immer!

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Ihr seid primitiv. Und erfreut euch an profanen Dingen.

Das muss mal gesagt werden. Momentan lauten etwa 70% der Suchtreffer in etwa “In China ist ein Sack Reis umgefallen” oder “In Neuenkirchen ist ein Blumenkübel umgefallen”. Ebenso sind die meistgelesenen Artikel heute “In China ist ein Sack Reis umgefallen” und “In Neuenkirchen ist ein Blumenkübel umgefallen“.

Okay, ich gebe es zu, ich bin nicht ganz unschuldig. Aber das Sommerloch scheint uns eingeholt zu haben, wenn nicht nach Loveparade, gewissen Nazis und Ähnlichem gesucht wird, sondern nach umgefallenen Reissäcken und Blumenkübeln…

PS: Weil einige das ganz schrecklich ernst nehmen: Ich bin primitiv, weil ich über Reissäcke und Blumenkübel schreibe. Ihr lest es nur (das war auch mein Hintergedanke).

PPS: Ich schrieb seid im Titel mit t, Tim wies mich darauf hin. Und ja, es ist mir peinlich :D

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In Neuenkirchen ist ein Blumenkübel umgefallen

Ein anderer, intakter Blumenkübel

Am Dienstagmorgen wurde vor dem Antoniusstift in Neuenkirchen ein Blumenkübel umgeworfen, dabei wurde ein Sachschaden von etwa 150€ verursacht. Dies berichtete die Münstersche Zeitung.

Und Twitter. Twitter berichtete auch. Achja, und die TAZ, YuccaTree Post, Kress, Grosse Worte und viele, viele andere!

Was hat es damit auf sich? Ganz einfach: Auslöser war der unauffällige Artikel in der Münsterschen Zeitung. Für nicht Betroffene hatte der Artikel ungefähr so viel Bedeutung wie der Unfall mit dem Reissack in China (ich berichtete). Dennoch wurde die Kunde vom Blumenkübel vom Redakteur auf Twitter verbreitet, wo viele Menschen gefallen an der wichtigen Nachricht fanden. Das Hashtag #Blumenkübel stand in den weltweiten Twittercharts, die Trending Topics von Twitter brachten die Geschichte vom Blumenkübel auch ins Ausland, weshalb die nicht deutsche Netzgemeinde nun weiß, was ein Blumenkübel ist und dass den deutschen das Gärtnern wohl sehr am Herzen liegt.

Übrigens: Eine Würzburger Firma spendete dem Altenheim zwei neue Blumenkübel, die sterblichen Überreste des verunglückten wurden bereits entsorgt.

Bild: kstenqnen, Lizenz: CC-BY-NC-SA

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Ihr Beitrag ist sehr geschätzt Ich möchte Ihnen dafür danken

Sehr geehrter Webmaster,

Ich habe einige der Webtain, Mode und Gifs sites sind wohlauf in den wichtigsten Suchmaschinen. Ihr Beitrag ist sehr geschätzt Ich möchte Ihnen dafür danken, Auf der Suche in Google habe ich Ihre Website gefunden und da wir beide sind im ähnlichen Bereich möchte ich Verbindungen mit Ihrer Website auszutauschen.

http://www.ih****dic.com/

http://www.*****room.org/

http://www.k****1.com/

http://ac*****work.com/

http://fashiond*****r.com/

http://ten*****.com/

Ich habe einige gesunde Content-Seiten in meinen Webseiten und geben Ihnen ein paar gesunde Links von meiner Webseite. Also, wenn Sie sich dann bitte senden Sie mir Ihren Link Details interessiert. Ich werde aktivieren Sie Ihre Links innerhalb von wenigen Minuten. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie gute Suchmaschinen-Wert aus unserem Link. Wenn Sie nicht der betreffenden Person, dann bitte diese Mail an den Webmaster besorgt.

Warten auf Ihre Antwort zu kommen.

Regards,
Gary

gary@klic**.com

Sehr geehrter Emailschreiber,

ich mich sehr festlich über ihr Mailing. Leider aber meine interessiert an ihre Auslegungen nicht und finde ebenso nicht wohlauf ihre Seiten in den wichtigsten Suchemaschinen. So beispielsweise ist ihr Angebot nicht valid und sehr wenige Backlinks. Ich wünsche weiterhin gute Gesundheit für ihre Seiten. So ich bin nicht willig Verbindungen einzugehen.

Hoffentlich Sie nicht zu lange warten auf meine Antwort zu kommen…

Regards,
Spongebob

PS: Spam auf Englisch ist lieber gesehen.

PPS: Übrigens bin ich an seriösen Linktäuschchen durchaus nicht derart abgeneigt ;)

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Flattr – Es lohnt sich auch für mich

Gestern war mal wieder ein Monat vorbei, bei Twitter konnte man lesen, dass viele Menschen gespannt auf ihre Einnahmen mit Flattr waren. Auch ich, denn auch ich nehme an der Public Beta des Micropayment-Systems teil, verteile meine Flattr-Kuchenstücke und bekomme für meine Artikel auch Klicks von anderen Flattr-Nutzern.

Ich war anfangs skeptisch, ob sich ein System wie Flattr für kleinere Blogs (wofür ich wemaflo.net halte) rentiert (vorausgesetzt man hat den Hintergedanken, Profit aus der Sache zu ziehen), die Probleme im System habe ich bereits in einem kleinen Artikel beschrieben.
Nun, nach zwei knapp mehr als Monaten, kann ich sagen, dass auch ich mehr Einnahmen habe, als Ausgaben.

Im Fragment des ersten Monats erließ mir Flattr (vermutlich, weil es nur sehr wenige Tage bis zum Monatsende waren) meinen Einsatz von 2€, ich bekam 0,45€ von anderen Nutzern.
Im ersten vollen Monat bekam ich 9,40€ von anderen Nutzern, abzüglich des von mir geflattrten Einsatzes also 7,40€
In diesem Monat war es weniger, aber ich bin trotzdem noch in der Gewinnzone. 4,81€ kamen von anderen Flattrern, abzüglich 2€ also 2,81€ Gewinn.

Das sind natürlich keine großen Beträge, aber das sollen sie ja auch gar nicht sein, dafür ist das System ja nicht gemacht. Ihr wisst ja, steter Tropfen höhlt die Leber. Und wenn sich das so fortsetzt bin ich mehr als zufrieden mit Flattr.

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Wartungen: Twitter voraussichtlich für fünf Stunden eingeschränkt erreichbar

Wie Twitter im Twitter Status Blog mitteilt, wird die Plattform morgen wegen Wartungsarbeiten des Hosters voraussichtlich für fünf Stunden nur eingeschränkt erreichbar sein.

Mit den Wartungsarbeiten wird um elf Uhr nachmittags pazifischer Zeit, also um acht Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit beginnen und somit um 13 Uhr nachmittags beendet sein.
Wer während dieser Wartungsarbeiten Twitter nicht erreichen kann, wird ein Fehlerbild zu Gesicht bekommen (nein, kein Failwale) und von selbigem an das oben verlinkte Status Blog weitergegeben.

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Blogs mit Trigami-Anzeigen durch Google Safe Browsing blockiert

Zurzeit werden viele Blogs, die Werbung und Produktberichte über das Portal trigami.com vermittelt bekommen und das verbindliche Zählscript der Internetseite einbinden, von Browsern, in denen “Google Safe Browsing” aktiviert ist (z.B. Google Chrome, Opera und Firefox) blockiert. Ebenso ist die Internetseite trigami.com blockiert.
Statt der eigentlichen Internetseite sieht der Besucher nun den großen roten Warnhinweis von Google, dass die Seite trigami.com als attackierend gemeldet ist und versucht, auf den Computern der Besucher Programme zu installieren.

Die Seite trigami.com soll in den letzten 60 Tagen sechs Internetseiten mit Schadcode infiziert haben und wurde dafür auf die Liste mit verdächtigen Seiten gesetzt. Google meldet 181 Exploits in der Software von trigami.com, die Website soll Malware verteilt und gehostet haben.

Wer als Blogger betroffen ist, muss lediglich den Codeschnipsel von Trigami aus den Artikeln entfernen, der Filter lässt die Website dann wieder zu. Das ist zwar von Trigami selbst untersagt, aber in meinen Augen dient es der Schadensbegrenzung und nutzt dem Blogger (weil die Besucher nicht wegbleiben), dem Werbekunden (weil die Besucher den Artikel lesen) und auch Trigami (weil deren Kunden zufrieden sind). Ein Zählscript bringt auch nur dann etwas, wenn es aufgerufen werden kann.

Ob als attackierend gemeldete Seiten im Google-Ranking auch nach entfernen der Malwarewarnung Nachteile haben, weiß ich nicht. Vielleicht weiß da ein Leser mehr?

Mehr zum Thema:

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